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Kategorie: Thoughts

10 Dinge die besser sind als online zu prokrastinieren

Prokrastinieren / www.fanfarella.at

Prokrastinieren war bis vor 5 Jahren noch ein Fremdwort für mich. Für mich hört es sich bis heute nach Kastration an und das hat ja laut Wikipedia etwas mit Berauben zutun. Das passt dann wieder recht gut zu Prokrastinieren – ich beraube mich selbst meiner wertvollen Zeit und verschwende sie meist online, statt sie effizient zu nutzen. Ich klicke mich durch die schier endlosen Weiten des Internets, von einem Wedding Blog zum nächsten (obwohl ich gar nicht verlobt bin), recherchiere die tollsten Urlaubsziele (obwohl mein Urlaub bereits fix und fertig geplant ist), erstelle die tollsten Warenkörbe beim Online-Shop meines Vertrauens (obwohl ich für die fix und fertig geplante Reise sparen muss), nur um sie dann wieder zu löschen. Und wenngleich das zeitweise etwas richtig tolles sein kann, solche hirnbefreiten Dinge zu tun, bemühe ich mich in den letzten Wochen das in meiner Freizeit konstant wachsende online Prokrastinierlevel etwas runterzuschrauben. Es gibt einfach viel zu viele tollere Dinge, die man stattdessen machen könnte und die einem am Ende des Tages Freude bereiten, sie endlich getan zu haben. Und da spreche ich gar nicht von den leidigen Rechnungen, die endlich bezahlt gehören, die Diplomarbeit, die wie ein Damoklesschwert über einem schwebt oder die immer versiffter werdenden Küchenschubladen. Nein, das Zeug kann ruhig weiter warten. Ich rede von den schönen Seiten im Leben, die man unverständlicherweise immer wieder aufschiebt, weil einem immer wieder Ausreden einfallen und man dann schlussendlich doch wieder gemeinsam mit dem Glatzen-Bachelor im TV auf der Couch landet und parallel dazu die Online-Shops leerräumt.

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Ich heiße Julia und ich bin ein Reiseplanungsfreak

Reiseplanung / www.fanfarella.at

Wenn einer eine Reise macht, dann packt er seinen Koffer und haut ab. Bei mir läuft das etwas anders. Fürs Abhauen brauche ich schon etwas Vorbereitungszeit, immerhin muss ich schon genau wissen, wann ich denn von Zuhause losfahren muss, um mit meinem exakt abgewogenen Gepäck gleich zum richtigen Gate zu kommen. Am Urlaubsort angekommen, habe ich bereits einen Schlachtplan, wie ich am schnellsten und günstigsten zum Hotel komme und wo die geheimen Taxis stehen, die einem um die Hälfte billiger ins Zentrum bringen. Die Auswahl des Hotel unterliegt ganz besonderer Kriterien und basiert auf wochenlanger Online-Recherche, wobei Wlan nur eines der wichtigsten Kriterien ist. Aber wie viele Zimmer hat das Hotel genau, wie lange braucht man laut Google Maps zum Strand/Zentrum/Shopping Paradies und ist das Hotel eh auf der Westseite gelegen, damit das geplante Sundowner Dinner tatsächlich mit einem Sonnenuntergang gekrönt wird?

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Älter werden ist schon ok eigentlich

Fanfarella - Kolumne - www.fanfarella.at

Ich hatte vor einem Monat Geburtstag und bin deshalb hoch offizielle eine Thirty-Something. Aber netterweise habe ich viele liebe Freunde, die mir regelmäßig bestätigen, dass ich eigentlich noch wie eine Twenty-Something aussehe und jedes Mal freue ich mich wie eine Schneekönigin darüber. Warum eigentlich? Denn ehrlich gesagt ist das älter werden gar nicht mal so schlimm, wie ich als Twenty-Something gedacht hatte. Uff. Hab das gerade tatsächlich ICH geschrieben?? Nun gut, rekapitulieren wir mal die vergangenen Zeiten: Teenager sein muss ich wirklich nicht mehr haben! Ständig dieses Fehlermachen und wieder die gleichen Fehler immer und immer wieder begehen. Warum gibt es nicht so einen Zwischenspeicher-Button fürs Leben, um sich ein bisschen Ausprobieren zu können? Aber eigentlich ist das Stichwort „Schule“ Grund genug, nicht mehr Teenager sein zu müssen. Wie ich es gehasst habe. Man selbst fühlt sich selbst wie ein Erwachsener – immerhin verträgt man mittlerweile mehr Alkohol als die Eltern – und bekommt trotzdem noch die nicht eingehaltene Hausschuhpflicht ins Mitteilungsheft vom Klassenlehrer notiert. Kann bis heute nicht nachvollziehen, dass Erwachsene mir damals am laufenden Band gesagt hatten: „Hach die Schule, das waren noch unbeschwerte Zeiten…“. Einzig die 2 Monate Sommerferien sind toll gewesen an der Schule.

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Wenn Männer Kleidergrößen erraten sollen

Letztens stand mein Liebster neben mir beim Kleiderschrank und fragt mich folgendes:
„Welche Kleidergröße hast du denn? Medium oder?“
„Ja kommt drauf an, manchmal auch S.“
„Aha, also nicht L. Gut dass ich nicht gefragt habe, ob du L hast, dann wärst du sicher angepisst gewesen.“
Stille
Ich: „Also das bedeutet, dass du eigentlich dachtest ich trage L, und du nur Medium gesagt hast, weil ich ansonsten angepisst wäre???“
Er lacht: „Aber nein…“
Ich: „Findest du mich fett???“

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