Warum Single sein eh nicht so schlecht ist

Wenn man will, kann man sich ja jeden Umstand schön reden. Und ich will. Das Singledasein kann somit auch als eine Art Weiterbildungsprogramm oder Selbstfindungsphase interpretiert werden – wenn ich mir ganz viel Mühe gebe. Abseits der altbekannten Vorteile, dass ich mit den 235 sich mir anbietenden potenten, attraktiven, intelligenten und erfolgreichen Männern Sex haben kann und dass ich niemandem Rechenschaft schulde, weshalb ich mir schon zum 47. Mal Dirty Dancing ansehe, bin ich auf die wahren 10 Punkte gekommen, die das Singledasein nicht ganz so schlecht dastehen lassen:

1. Ich habe gelernt vakuumverschlossene und auf jede andere erdenkliche Art nicht öffenbare Gläser, auf unorthodoxe Weise zu öffnen. Das Endergebnis zählt

2. Wenn ich mich mal 1 Woche lang nicht rasiert habe, kommt keiner und spielt das Rasenmäherspiel auf meiner Mumu

3. Weggehen ist wirklich weggehen und man sieht immer grandios aus. Immer bereit für Mr. Right, zumindest für „Mr. Right NOW (via Dress2Xpress)“

4. Die Macht ist mein! Also die Fernbedienung meine ich und somit die Gilmore Girls, Greys Anatomy, Private Practice, Sex and the City, Vampires Diary,…

5. Ich träume noch von meinem Traummann und bin noch nicht am Boden der Realität angekommen

6. Nachdem ich gekocht habe, gibt es für mindestens 2 Tage noch etwas zu essen. Keiner da der mir alles wegfuttert

7. Es gibt nur Gründe und keine Ausreden für das 27. Paar schwarze Schuhe

8. Ich darf mit anderen Männern reden. Und lachen. Und mit ihnen befreundet sein

9. Man hat so viel mehr Zeit, wenn man nicht damit beschäftigt ist seine E-Mails, SMS, Sprachnachrichten, Kreditkartenabrechnung, Hosentaschen, Jackentaschen, den Internetverlauf,  Kilometerstand und Hemdkrägen zu kontrollieren

10. Ich alleine bin für meine Laune verantwortlich und nicht er