In Gedenken an meine Fanfarella, meinen Schatten, meinen Augenstern

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Heute vor einer Woche hast du deinen letzten Atemzug gemacht. Ich weiß leider nicht genau wann, ob es noch auf meinem Schoß im Vorzimmer war, auf der Straße während ich verzweifelt auf das Taxi gewartet habe oder auf der Fahrt zur Tierklinik. Es war ein schlimmer Tod für dich, den du nicht verdient hast, den kein Hund verdient hat und es tut mir so unendlich leid, dass ich in diesem Moment nicht auf dich aufgepasst habe, dich nicht retten konnte, obwohl ich es versucht habe, geschrien, gekämpft und viel zu spät auch um mich geschlagen habe.

Du bist so vergnügt vom Spaziergang mit deiner großen Schwester nach Hause gekommen, hattest wahrscheinlich schon großen Durst und freutest dich auf dein Leckerli, das du nach jedem großen Spaziergang bekommen hast. Wir sind gemeinsam mit einer unbekannten Frau in unseren Lift gestiegen und hast sie, so wie jeden Fremden, mit deiner zauberhaften Art begeistert. Die Lifttüre öffnete sich einen Stock früher als sonst und du warst schon voller Vorfreude auf dein Zuhause, sprangst übermütig aus dem Lift und schnüffelstes zwei Sekunden lang auf der fremden Türmatte. Da realisiertest du bereits, dass wir noch nicht angekommen waren und ich rief dich wieder in den Lift. Ich wollte dir den Moment nicht nehmen, selbst herauszufinden, dass wir noch nicht angekommen sind. Aber dazu kam es leider nicht mehr.

Die gegenüberliegende Wohnungstüre öffnete sich und der weiße Pitbull-Mischling schoss wie eine Waffe auf sie zu, knallte gegen die Wand, biss sofort in ihren Nacken und verkeilte sich in ihrem kleinen Körper. Sie schrie und wehrte sich, aber das war alles zwecklos. Überall war ihr Blut und ich stürzte mich auf dieses Tier, das einzig und alleine töten wollte. Sie sah mich erschrocken an, als verstünde sie nicht so recht, was das hier soll und ich solle sie doch retten, so wie ich immer auf sie aufgepasst und sie beschützt hatte. Mit aller Gewalt griff ich in das Maul und bettelte und schrie, ich wollte es aufreißen, ich rang mit ihm, wälzte mich mit ihm am Boden, schrie verzweifelt um Hilfe, damit er von meiner Kleinen ablässt. Die Hundehalterin versucht auch ihr bestes, aber auch sie war machtlos. Stattdessen schnappte er nochmals zu, biss auf meine Finger. Der körperliche Schmerz weckt mich auf und ich realisierte dass ich nur eine Chance habe, wenn ich den Hund schlage. Also drosch ich auf den Hund ein, bis er meine verblutende Kleine kurz ausließ. Ich hob sie hoch und rannte in meine Wohnung einen Stock höher. Ein Bursche versucht mich zu beruhigen und wollte helfen, aber ich wollte nur noch eines: Fanfarella das Leben retten. Ich presste meine Finger auf den aufgerissen Hals, wo ihr kurzes Leben mit jedem Herzschlag mehr und mehr entwich. Auf dem Boden in meinem Vorzimmer zusammengesackt, die sterbende Fanfarella im Schoß meines blutigen Kleides gebettet, wählte ich den Notruf, die mir nur die Nummer der Tierrettung geben konnte. Die Tierrettung hatte keinen Wagen frei, nur einen ohne Arzt. Sie fragen ob ich den auch haben wolle. Wofür einen Rettungwagen ohne Arzt? Ich solle ein Taxi rufen und in die nächste Tierklinik fahren. In welche? In welche? Helfen Sie mir, wohin soll ich fahren, mein Hund stirbt hier! Die fremde Frau vom Aufzug rief mir ein Taxi, reichte mir ein Taschentuch, das ich auf die klaffende Wunde von Fanfarella pressen solle. Ich rannte panisch auf die Straße, bettelte um ihr Leben und konnte es immer noch nicht glauben, dass das jetzt passiert.  Die Menschen um mich herum, gingen an mir vorbei, sahen mich mit meinem sterbenden Hund in den Armen, komplett mit dem Blut meiner Kleinen übersäht und in Tränen aufgelöst. Niemand blieb stehen. Alle Autos fuhren an mir vorbei.

Ich glaube genau da, an der Straßenecke, während ich hysterisch auf Hilfe wartete, ich nur noch darum bettelte, dass es nicht so enden darf, nicht so, bitte nicht so, da starb Fanfarella. Ich werde mir das nie verzeihen, dass ich den Tatsachen nicht ins Auge blicken konnte, dass mein Hund sterben wird. Dass ich sie nicht mehr retten könne und niemand anderes auch nicht. Dass ich ihr nicht die Ruhe gegeben habe, zumindestens zum Sterben. Ich konnte ihr nicht nur nicht helfen, als sie mich so verzweifelt angesehen hat, scheinbar um Hilfe bittend, im Maul dieses hässlichen Monsters, sondern ich konnte ihr auch nicht die Ruhe geben danach. Es war alles so falsch. Alles so falsch, alles war so gar nicht real. Das kann es ja jetzt wohl nicht gewesen sein. Nicht so, nicht jetzt, aber auf keinen Fall bitte so.

Erst 5 Minuten später saß ich im Taxi und 10 Minuten später waren wir in der Tierklinik Breitensee. Uns wurde sofort ein Behandlungsraum freigeräumt und die Ärztin hat gleich erkannt, dass ich mit einem bereits toten Hund angekommen bin. Der andere Hund hat ihr die Hauptschlagader aufgerissen und sie ist in meinen Armen verblutet.

Ich hatte es geahnt, ich wollte es aber nicht wahrhaben dass du tatsächlich nicht mehr da bist. Dass du so sterben musstest. So grausam, das ist einfach so falsch. Ich schrie meinen ganzen Schmerz nach draußen, dass du so sterben musstest, und auch jetzt bin ich hauptsächlich deshalb so bitterlich traurig, dass du so sterben musstest. Du gehst mir ab, aber in erster Linie schmerzt es so, dass du solche Schmerzen hattest und ich dich nicht davor beschützt habe. Du warst so ein fröhlicher Hund, du hast so viel Liebe gegeben, hast mir immer vertraut, wolltest immer wissen, ob das eh in Ordnung ist, was du jetzt tust, hast auf meine Ermunterung gewartet. Ich war für dich verantwortlich, schon nach wenigen Tagen warst du mein kleiner Schatten und bist mir auf Schritt und Tritt gefolgt, du warst das unbeschriebene Blatt, dein Leben lag die ganze Zeit über in meinen Händen und ich werde mich immer fragen, ob es denn genauso ausgegangen wäre, wenn wir noch die kleine Runde zurück mit deiner Schwester Coco spaziert wären. Wäre es nie passiert? Wäre es nächste Woche passiert? Du bist so oft das Stiegenhaus frei nach oben gelaufen, wir haben dich manchmal gefoppt und kurz alleine im Stiegenhaus stehen lassen, wenn du etwas zu lange getrödelt hast. Es hätte auch früher passieren können, ich weiß, aber ich war mir NIE der Gefahr bewusst, die ich dich jedes Mal ausgesetzt hatte. Ich hätte NIE gedacht, dass diese Bestie dich töten wollte, ich dachte immer, dass er einfach etwas stürmischer sei. Wenn ich daran denke, dass er zu mir oft hochgesprungen ist, wenn ich dich schützend in den Armen hielt, dann wird mir ganz übel.

In der Klinik war die Ärztin so nett und gab mir eine Decke, in die ich dich einhüllte, deine Wunden verdeckte. Ich rief Andreas an, damit auch er sich verabschieden kann und er dich so zauberhaft in Erinnerung behalten kann, wie du war. Ich hob dich noch ein letztes Mal hoch und merkte, dass das gar nicht mehr du warst. Dass du schon weg warst und alles was dich ausmachte, bereits wo anders war. Ich drückte dich noch ein letztes Mal an mich, küsste deine kleine Nase, versuchte vergeblich deine trüben Augen zu schließen. Ein letzte Mal vergrub ich meine Nase in dein weiches Fell, das gar nicht mehr nach dir roch, streichelte über deine Pfoten und die weiße Spitze deines Schwanzes und musste dich dann für immer alleine lassen. Aber ich weiß immer noch wie es sich anfühlt, so als wärst du noch hier, wenn ich über dein Köpfchen streichle, deinen Bauch kraule und dich ganz fest an meine Brust drücke, meine Hände haben sich gemerkt, wie sich deine Muskeln anfühlen, wenn ich über deine Beine und deinen Rücken streiche, meine Nase erinnert sich an deinen Geruch und ich weiß noch ganz genau, wie du mich immer angesehen hast, wie deine Augen strahlten, wenn wir spielten, wie deine Ohren sich bewegten, wenn wir spazieren waren und wie sprunghaft du mit anderen Hunden gespielt hast.

Bis heute haben sich die Blutreste von dir in meinem Nagelbett hartnäckig gehalten, jetzt sind die letzten abgefallen. Ich habe sie nicht selbst gesäubert, ich habe es passieren lassen. Als wolle ich noch etwas von dir bei mir haben, und wenn es nur dein Blut ist. Bitte sagt jetzt nicht, dass sie ja so ein schönes Leben hatte und jetzt an einem besseren oder zumindest schönen Ort ist. Sie könnte noch leben. Sie war an einem schönen Ort. Es hat sie nicht das Alter oder eine Krankheit dahingerafft. 1 Minute hätte einen Unterschied gemacht. Eine einzige Minute später oder früher und sie könnte noch da sein. Ich hätte 1 Minute schneller gehen können oder langsamer. Ich könnte sie noch riechen und berühren und sie könnte noch glücklich sein, ganz ohne Wissen, dass es da draußen etwas gibt, das für sie gefährlich sein könnte, weil ich da bin, die sie beschützt.


Ich möchte nicht und kann es nicht akzeptieren, dass dieser Mord vollkommen umsonst gewesen ist. Deshalb appelliere ich an alle HundehalterInnen da draußen: Seid ehrlich zu euch selbst und wenn ihr merkt, dass ihr mit eurem Tier überfordert seid, so holt euch Hilfe! Sucht euch bewusst Rassen aus, mit denen ihr umgehen könnt und erzieht eure Hunde mit Liebe, Wissen und Geduld und nicht mit Gewalt. Und wenn ihr es gar nicht auf die Reihe bekommt, dann verpasst eurem Hund einen Beisskorb und zwar rund um die Uhr. Denn selbst wenn er in der Wohnung ist, kann er euch entwischen und vielleicht ist es dann ein Kleinkind. Und passt auf eure Hunde auf, hört auf euer Bauchgefühl und beschützt sie, denn sie vertrauen auf euch. 

Fanfarella fällt lediglich unter Sachbeschädigung und es wird keine Konsequenzen geben, außer dass überprüft wird, ob die Halterin einen Hundeführerschein hat und die Haltung korrekt ist, eventuell erhält er eine Beisskorbpflicht, aber die Anzeige ist noch am Laufen. Aber keine Anzeige bringt mir meine Kleine zurück, deshalb muss dafür gesorgt werden, dass dieser Hund nie wieder eine Gefahr für andere ist und die Halterin den Ernst erkennt, sich Hilfe bei der Erziehung holt und ihm rund um die Uhr einen Beisskorb anlegt.

Und ein Appell an generell alle: Wenn ihr jemanden kennt, der mit seinem Hund überfordert ist, bei dem ihr das Gefühl habt, dass dieser gefährlich ist, dann wartet nicht ab, sondern informiert die Polizei. Ich hatte immer dieses Gefühl, wollte aber nicht so „spießig“ sein und der Hundehalterin ein Bein stellen, weil sie ganz offensichtlich schon viel in ihrem Leben durchgemacht hat und es scheint, dass sie gerade dabei ist, es wieder auf die Reihe zu bekommen. Im Nachhinein muss man sich die Frage stellen, was sie dem Tier angetan hat, dass es so geworden ist. Denn als sie ihn erst wenige Wochen hatte, war er so ein verschmuster lieber Hund, er saß auf meinem Schoß und leckte mein Gesicht ab, war ganz gierig auf Streicheleinheiten. Meldet das, ihr rettet damit vielleicht ein Leben, ein Hundeleben oder ein Menschenleben. Ich hätte das viel eher melden sollen und diesen Vorwurf werde ich mir ein Leben lang machen. Begeht nicht den gleichen Fehler wie ich.

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76 Responses
  • Ella
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,

    bereits nach wenigen Zeilen lesen, brach ich in Tränen aus. Das ist wirklich einfach unheimlich schrecklich…

    Ich schicke dir gedanklich ganz viel Kraft, damit du das durchstehen kannst und etwas Trost finden kannst.
    Sei Stark, auch wenn es unvorstellbar schwer ist…

  • alexa
    Juli 6, 2015

    Herzliches Beileid!

  • Melanie
    Juli 6, 2015

    Ach du meine Güte, wie entsetzlich!

    Ich bin gerade vollkommen schockiert, es tut mir wirklich unendlich leid!

    Mir sind beim Lesen die Tränen gekommen, was euch da passiert ist, ist einfach kaum zu glauben und so unheimlich grausam. Sein geliebtes Tier auf so eine Art und Weise verlieren, mir schnürt es die Kehle zu. Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

    Mein Beileid- ruhe in Frieden kleine Fanfarella.

  • Simone
    Juli 6, 2015

    Sitze mit Tränen in den Augen hier und weiß eigentlich gar nicht so recht, was ich schreiben soll, außer dass es mir so unglaublich leid tut.
    Fühl dich gedrückt!

  • Caroline
    Juli 6, 2015

    Du Liebe,

    mein Jack Russel wurde auch von einem Schäfer totgebissen, als er meine Mutter vor ihm beschützen wollte.
    Es gibt für so etwas einfach keinen Trost ausser : „all dogs go to heaven“

    <3

  • Julia
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,
    mein tiefstes Beileid! Ich weiß wie schrecklich es ist, seinen langjährigen Wegbegleiter zu verlieren aber kann mir kaum vorstellen wie entsetzlich die Situation für dich war.. 🙁

    Bei uns in der Straße war vor kurzem ein ähnlicher Vorfall. Eine Dame ging mit ihrem Maltester spazieren, als aus dem Garten eines Anrainers (die Gartentür war, wie fast immer, einfach offen) der Jagdhund angeschossen kam und auf den kleinen Malteser losging, auf ihn einbiss und ihn dann mit in den Garten schleppte.. Dem Hundehalter war es egal, die Polizei konnte (oder wollte?) auch nichts tun. Mir schnürt es immer noch die Kehle zu wenn ich daran denke und dass es auch meinem Westie passieren könnte..

    Ich fühle mit dir!

  • Patricia
    Juli 6, 2015

    Oh Gott, auch ich habe geheult, als ich das gerade gelesen habe. Es tut mir so leid um Fanfarella und für dich und das auch noch so kurz vor der Hochzeit. Wenn ich mir vorstelle, das würde mit Susi passieren. Oh Gott. Ich habe mich schon schrecklich gefühlt, als sie zweimal gebissen wurde, aber deine Geschichte… da fehlen einem die Worte. Und es ist so grausam, dass nichts passiert. Ich hoffe sehr, dass es Fanfarella dort gut geht, wo sie jetzt ist und ich bin mir ganz ganz sicher, dass sie dir keinerlei Vorwurf für dein Verhalten macht. Ich hätte genauso gehandelt wie du und alles probiert. Das ist völlig normal.

  • Bex
    Juli 6, 2015

    Wie furchtbar ;( Mach‘ Dir keine Vorwürfe, es ist nicht Deine Schuld, und Deine Hündin weiß, dass Du sie verteidigt hast. Ich sende Dir – unbekannterweise – viel Kraft und liebe Gedanken.

  • Katharina
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,
    ich sitze hier im Büro und mir laufen die Tränen herunter. Ich weiß gar nicht, was ich dir schreiben soll, doch ich habe das Bedürfnis dir ein paar Zeilen zu hinterlassen. Als Hunde-Mama kann ich den Verlust deiner kleinen Fanfarella nachvollziehen, den Schmerz, den dieser furchtbare Vorfall bei dir ausgelöst hat, jedoch nur erahnen.

    Behalte deine Kleine in Erinnerung, so wie sie war und lass nicht die schrecklichen Ereignisse dominieren. Sie war da, um dich ein Stück weit zu begleiten und das hat sie mit all ihrer Liebe für dich getan.

    Fühl dich ganz fest gedrückt!

  • Eric-Oliver Mächler
    Juli 6, 2015

    hoi fanfarella – brutal die geschichte hier. tut mir echt leid, dass dein kleiner hund das durchmachen musste.

    Ein schöner Aufruf den du da am Schluss gemacht hast – obwohl ich leider bezweifle das er wirkt.

    Ich sag jetzt extra nichts wie „Alles gute“ – „gute besserung“ – „Die zeit heilt die wunden“…. das tönt alles zu platt und ich weiss ehrlich nicht was man als aussenstehenden sagen kann das nicht doof tönt – darum sag ich nur „viel kraft für die nächste zeit“ 🙂

  • Paule
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,

    einen Hund zu verlieren, den man geliebt hat, ist immer schrecklich. Dabei zusehen zu müssen – umso schlimmer. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du wohl noch geschockt bist und auf natürlichem Wege auf der Seite deines Chihuahuas bist und ganz offenbar aber auch sehr eindimensional denkst, weil du emotional verständlicherweise sehr betroffen bist.

    Warum? Ganz einfach: Du wusstest davon. Und das soll keine Schuldzuweisung sein, sondern nur die Darlegung der Tatsachen. Du hast gewusst, welche „Hunderasse, mit der du umgehen kannst“ du hältst und auch, dass in der Nähe eine Frau wohnt, die ein „hässliches Monster“ hält. Im gleichen Haus sogar. Und obwohl du es gewusst hast, hast du deinen Hund täglich frei im Stiegenhaus herumlaufen lassen.

    Jetzt stell dir mal Folgendes vor: Alle Hundehalter machen das so wie du. Wenn Leute mit Haustieren, deren „Rasse sie auch halten können“ aber eine Dänische Dogge haben, oder einen Pitbull oder allgemein einen Hund, der schlichtweg größer ist als ein Schoßhund oder eine Schuhschachtel, frei im Stiegenhaus herumlaufen lassen, was passiert dann? Wäre das nicht dezent unverantwortlich? Warum ist es bei einem Chihuahua anders, nur weil er kleiner ist? Weil man ihn leicht beiseite schieben kann, während man ein Hürdenläufer sein muss, um an einer Dogge vorbeizukommen, die im Weg steht?

    Ob die Nachbarin zu einem blöden Zeitpunkt die Tür geöffnet hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen, auch nicht, ob sie sonst ihren Hund frei herumlaufen lässt. Aber davon gehe ich ehrlich gesagt nicht aus. Und wenn der Hund einfach aus der Tür stürmt – das könnte dir als Kleinhundehalterin ebenso passieren. Und nicht sie war es, die den Hund zur anderen Wohnungstür hatte laufen lassen, wohlwissend, dass es da noch einen zweiten Hund gab, der ohnehin schon „stürmisch“ ist, was bei kleinen Rassen wie Chihuahuas auch schon böse ausgehen kann, wenn die anderen nicht „nur töten wollen“.

    Das Thema im Allgemeinen ist, denke ich, ein Problem, das sich zwischen Hundehaltern großer und kleiner Rassen auftut. Solche mit kleinen genießen Freiheiten, die man sich mit einem großen nicht erlauben darf – und genau das ist der Punkt, der mich so enorm stört. Ich könnte theoretisch auch einen Collie auf meinem Schoß platzieren, wenn ich mit der U-Bahn fahre oder ihn in einem Eisenkäfig platzieren. Ich könnte ihn ebenso überall ohne Leine und Beißkorb herumlaufen lassen, in Parks auf Tischen herumspringen lassen und keinen Wert auf Erziehung legen. Ich will jetzt auch auf keinen Fall behaupten, dass du in diese Kategorie fällst (das würde ich mir nicht anmaßen), nur gibt es immer zwei Seiten auf einer Münze.

    Ich wünsche dir viel Kraft, die nächste Zeit zu überstehen und mein Beileid, dass du deine Kleine auf diese Weise verlieren musstest.

    • Maria
      Juli 6, 2015

      „Solche mit kleinen genießen Freiheiten, die man sich mit einem großen nicht erlauben darf – und genau das ist der Punkt, der mich so enorm stört.“

      Und? Ich kann mir nicht einen Reisebus kaufen und mich dann aufregen, dass ich ihn nicht wie ein Moped einparken kann.

      Zwischen dem Kieferdruck eines Pitbulls (der bei liebevoller Haltung auch ein liebevoller Hund sein kann) und einem kleinen Hund ist ein gewaltiger Unterschied. Dementsprechend verstehe ich hier die Argumentation wegen der kleineren Hunde nicht. Beim Fehlverhalten eines größeren Hundes kann es schon mal einen gewaltigen Schaden geben. Darauf muss man sich einstellen, wenn man einen großen Hund hat. Auch wenn kleine Hundebisse unangenehm sind und ich es hasse wenn sie von ihren Besitzern verharmlost werden, genießt du das Schutzauftreten deines großen Hundes, während dieses bei einem kleinen Hund nicht gegeben ist. Im Gegenteil. Dann werden sie belächelt oder ihnen alle andere Namen gegeben als „Hund“.

      Hätte der Pitbull ein Kind angefallen, wäre dann die Rede davon, ob man sein Kind überhaupt frei im Stiegenhaus herumlaufen lassen kann?

      Eine solche Attacke ist ein höchst asoziales Verhalten, das bei Hunden in schlechter Haltung vorkommt und die auch an Leinen passieren. Erst recht dann.

      • Smie
        Juli 7, 2015

        Ich hab mich egal ob als Halter von großen oder kleinen Hunden an gewisse Regeln zu halten. Dazu gehört auch selbst meinen Hund anzuleinen und nicht nur von anderen zu erwarten dass sie das tun. Hund ist Hund egal wie groß oder welche Rasse.

        • Maddie
          Juli 8, 2015

          Also ganz ehrlich, ich finde deinen Kommentar absolut unangebracht und herzlos. Ich bin’s ja gewohnt das Leute immer ihren neun mal klugen Senf dazu geben müssen, aber dass das Internet inzwischen zu einem Ort mutiert ist wo Leute wie du trauernden Menschen ihren Trauerprozess mit Vorwürfen vollpflastern, noch dazu als anonym, finde ich moralisch als auch zwischenmenschlich höchst verwerflich.

          • Betti
            Juli 8, 2015

            Ich muss Maddie absolut recht geben ! julias Hund wurde gerade tot gebissen, und ist nicht aufgrund von hohem Alter gestorben und ich bitte um ein bisschen Respekt !!

            Ich glaube nicht dass es auf die Größe des Hundes oder sonst was ankommt, der Pitbull war offenbar nicht richtig sozialisiert und als veranwortungsvoller Besitzer sollte ich darauf achten dass er anderen Hunden (und auch Menschen) keinen Schaden antun kann ! Abgesehen davon hat ein Hund der einen anderen Hund tot beißt offenbar kein normales Sozialverhalten und das kann sehr wohl die Schuld seines Besitzers sein.

            Liebe Julia es tut mir unendlich leid was der kleinen Fanfarella passiert ist aber sie ist bestimmt im Hundehimmel. Mein herzlichstes Beileid!!!

      • Paule
        Juli 9, 2015

        Genau das meine ich.
        Du kannst auch nicht gratis mit der Bim fahren, nur weil du 30cm kleiner bist, als jemand anderes 😉 Hund ist nun einmal Hund, und es gibt sehrwohl auch Leute, die sich vor kleineren Rassen fürchten; das spielt dabei überhaupt keine Rolle. Und meistens sind es die Kleinen, die anfangen aufzumucken, weil sie immer so arm sind – oder keine Ahnung, was sich die Halter dabei denken – aber die Größeren tragen die Schuld davon.

        Es ist auch ein bisschen lächerlich zu behaupten, dass ein Hund, der mit anderen Hunden nicht klarkommt, sofort als nächstes auf einen Menschen losgeht. Klar kann sowas passieren, aber das Risiko besteht immer und bei jeder Rasse; unabhängig davon, wie er sich mit Seinesgleichen verträgt. Das spielt überhaupt keine Rolle. Hunde müssen sich untereinander nicht mögen, um zu Menschen freundlich zu sein, genauso wie sich Menschen untereinander nicht zu mögen brauchen. Dann hat der Hund eben spezielle Bedürfnisse, auf die man als Halter eingehen sollte. Manche Fellnasen wollen das einfach nicht, und man kann es ihnen auch nicht beibringen.

        Ich glaube, es ist unnötig zu erwähnen, dass ich weder die Halterin noch dich verteidigen bzw. schuldig machen will. Diesbezüglich habe ich ohnehin das Gefühl, du fühlst dich angegriffen von einer Antwort, die weniger einseitig auftritt und sowohl Groß als auch Klein hält.

  • Doris
    Juli 6, 2015

    Mein herzliches Beileid… Ganz schrecklich dass die kleine Fanfarella so sterben musste. Ich wünsch dir viel Kraft für die nächste Zeit.

  • Elisabeth
    Juli 6, 2015

    Wenn man Deinen Text liest bleibt man sprach-und wortlos zurück. Das ist so furchtbar schrecklich – ein geliebtes Tier muss sein Leben auf so grausame Art und Weise lass, ohne Konsequenz. Ich finde toll, dass und WIE Du dieses Text geschrieben hast – Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

  • Sarah
    Juli 6, 2015

    Ach, Julia. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das Leben kann so unfair sein.

    Da saß sie noch so nett bei mir den ganzen Nachmittag im Schoß, als du zu deinem Bruder gefahren bist und sie bei Monika gelassen hast und jetzt soll sie nicht mehr da sein? Ich kann doch noch das Instagram-Foto sehen!

    Ich kann das nicht glauben und trotzdem weiß ich, wie schnell es geht. Wir hatten als Kinder zu viele Haustiere, als dass ich den Schmerz nicht kenne. Und die ständige Frage: Warum?!
    Es gibt keinen Grund. Es gab nie einen. Das Leben ist manchmal einfach grausam.

    Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte.

  • Yvonne
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,
    mein herzlichstes Beileid! Ich bin total geschockt und weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Es tut mir sehr sehr leid zu hören, was deiner süßen Fanfarella passiert ist. Es ist einfach unglaublich, dass so etwas einfach so passieren kann und danach nicht mal Konsequenzen daraus gezogen werden.
    Obwohl ich dich nicht persönlich kenne, würde ich dir gerne etwas Tröstendes sagen. Leider gibt es in so einem Fall wohl keine richtigen Worte. Daher möchte ich dir einfach nur sagen, dass ich wie viele andere hier an dich denke und dir viel Kraft schicken möchte!

  • Fashion Kitchen
    Juli 6, 2015

    Ich sitze hier und mir laufen Tränen über das Gesicht. Ich kenne diesen unmächtigen Schmerz und ich fühle ihn mit dir.
    Denn unser Hunde auch schon 2 Mal von Kampfenhunden angefallen. Einmal konnte ich mich dazwischen werfen und wurde auch gebissen, allerdings konnte unser Hund entkommen…
    Dieser Kampfhund hat bisher in unserem Dorf 7 Hunde halb Tod gebissen und die Stadt und Polizei unternehmen nicht das geringste…
    Man muss tatenlos zusehen, wie so eine Bestie sein Unwesen treibt und geliebte Vierbeiner zerfleischt…

    Es tut mir so leid für deine kleine Fanfarella… :'(

    • Lisapisa
      Juli 25, 2015

      Du wurdest doch angegriffen? Bei einem Menschen muss die Polizei mehr reagieren. Und wenn die Polizei nichts macht, geht bitte zu einem Anwalt.

  • Ursula
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia, es tut mir unglaublich leid! Wirklich tröstende Worte wollen mir nicht einfallen, es gibt sie wahrscheinlich auch nicht. Es ist immer furchtbar seinen vierbeinigen Gefährten zu verlieren und wahrscheinlich noch schlimmer wenn es auf eine so tragische Weise passiert und so eine unnötige!

  • Ivonne
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,

    ich bin grad durch puren Zufall über einen Twitter Retweet auf dich gestoßen.

    Ich möchte nur einfach nur viel Kraft wünschen. Mehr fällt mir dazu leider nicht ein. Ich war vor ein paar Jahren in fast der gleichen Situation, bei mir war es meine Katze. War auch da nur Sachbeschädigung und hatte null Konsequenzen für den betreffenden Hundehalter. Ich versteh also wie du dich grad fühlst.

    Viele liebe Grüße aus Nordhessen
    Ivonne

  • Sandra
    Juli 6, 2015

    Hallo,

    Ich habe deinen Beitrag auf FB geteilt un so möglichst viele Menschen zu erreichen die deinen Appell wahrnehmen. Ich habe selbst auch einen Chihuahua und habe eben heheult wie ein Schlosshund. Mein Beileid!!!

    Eine Frage habe ich aber noch: Hast du es denn schon bei deinem zuständigen Veterinäramt versucht? Die können eine Ordnungsverfügung erlassen, die die Brsitzerin verpflichtet den Hund mit Msilkorb zu führen. Und da hast du sehr gute Chancen, da dein Hund grundlos totgebissen wurde und du, wie beschrieben, dbenfalls! Ich hoffe, dass es etwas bringt. Sancho und ich drücken die Daumen /Pfoten!

  • Wiebke
    Juli 6, 2015

    Das zerreißt einem das Herz.

    Von Herzen mein Beileid!

  • Lysann
    Juli 6, 2015

    Mein Beileid! Auch mir kamen die Tränen und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es dir gehen muss… ändern

    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Lysann

  • Penelope
    Juli 6, 2015

    Mein Beileid!

  • Steffi
    Juli 6, 2015

    Ohje deine Fanfarella musste einen Tot durchstehen, den wirklich niemand verdient. Keine Hunderasse, kein Mensch! Ich wünsche dir in dieser schweren Zeit, aufrichtigst alles Gute und viel Kraft, die du brauchen wirst, um das alles Revue passieren zu lassen.

    Nur sei mir jetzt bitte nicht böse. Deine Worte haben in mir nicht nur tiefstes Mitgefühl, sondern auch ein wenig Erschrockenheit hervorgeholt. Ich kenne viele Menschen, die gleich denken, wie du. Aber eine Hunderasse als „hässliches Monster“ zu benennen und dem Hund anzuprangern, er wollte NUR töten, das tut einem ehemaligen Hundehalter dieser Rasse fast schon ein wenig weh. Versteh mich nicht falsch, aber die Schuld liegt keineswegs in diesem Hund, kein einziger Hund, auch kein Stafford, kein Pitbull und sonstige, gerne auch als „Kampfhunde“ bezeichnete Rassen kommen auf die Welt und wollen töten! Die Schuld liegt an dem Menschen, der den Hund in dieser Situation nicht unter Kontrolle hatte, ihm das Verhalten ANERZOGEN hat. Das kann die jetzige Besitzerin sein, aber auch die Vorbesitzer, whatever; das Monster ist der MENSCH! Leider haben Schläge bei Hunden nur eine Wirkung: sie steigern sich noch mehr rein. Sollte man also in so eine Situation kommen, hilft nur eines: Hinterfüße in die Höhe reissen, erst dann lässt der Hund ab. Aber das konntest du nicht wissen, wie denn auch! Du darfst dir genauso wenig Schuld geben, wie dem Hund, denn ihr beide konntet nichts dafür. Deine Fanfarella am wenigsten und ich hoffe, ihr geht’s gut, wo sie jetzt ist.
    Nur bitte lass von deinem Zorn, einem Tier gegenüber, ab. Denn der ist mehr als unbegründet, auch in dieser verdammt schweren Zeit! Der zubeissende Hund hätte auch ein liebaussehender Bordercollie, ein wunderschöner Schäferhund, oder ein Labrador gewesen sein. Denn nicht nur Pitbulls töten!

    Aber ich gebe dir recht: wenn man keine Erfahrung mit Hunden hat, dann sollte man es bleiben lassen. Und damit meine ich nicht nur große Rassen, sondern auch kleine! Denn die brauchen genauso viel Erfahrung.

    Ruhe in Frieden liebe Fanfarella, Das hast du nicht verdient! <3

    • Pia
      Juli 8, 2015

      Danke liebe Steffi, ich bin genau deiner Meinung! Dieses Stigmatisieren muss endlich aufhören. Es gibt keine Kampfhunde es gibt nur Menschen die sie zu solchen machen und das kann auch ein lieber Collie sein. Diese Vorurteile die durch die Medien entstehen sind einfsch nur unfair und nicht zu belegen. Denn zb ist der deutsche Schäferhund dir Nr 1 in vielen Beißstatistiken und nicht die typischen ‚Kampfhunde‘. Es tut mir leid, dass dein Hund sterben musste, aber unreflektierte Aussagen zu tätigen könntest du dir trotzdem überlegen, liebe Julia, auch wenn ich dir deinen Schmerz nachfühlen kann.

      Lg und mein tiefstes Mitgefühl

    • Bea
      Juli 8, 2015

      In dem gesamten Text hat Julia nicht nein einziges mal geschrieben dass alle Kampfhunde hässliche Monster sind!

  • Sandra
    Juli 6, 2015

    Es tut mir so leid, das ist so herzzerreißend. Vor allem wenn man weiß wie es sich anfühlt. Ich hab 2 meiner Katzen verloren. Eine an Krebs und die andere wurde in ihrem kurzen Leben (2 ist sie geworden) zweimal von einem Auto angefahren. Das zweite Mal hat sie es nicht überlebt. Das erste mal nur, weil sie sich mit offener Wunde und diversen inneren Verletzungen noch nach Hause schleppen konnte und der Tierarzt sie noch retten knapp helfen konnte.
    Das ist jetzt 2 Jahre her und ich vermisse sie immer noch so

  • Katharina
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,

    mir kommen die Tränen. Wie unendlich traurig das ist und es macht mich einfach nur wütend. Es ist doch keine Schande sich Hilfe zu holen, wenn man nicht mit seinem Hund klar kommt, aber es ist eine Schande, wenn dann so etwas passiert.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

  • Steffi
    Juli 6, 2015

    Grausames Ende 🙁 Aber sie wird gespürt haben, dass du bis zur letzten Sekunde dich bemüht hast und alles für sie getan hast, was du tun konntest.
    Ich kann bis heute nicht verstehen warum Hundehalter ihre Hunde frei laufen lassen und den Spruch bringen „der tut nichts“. Jedem sollte bewusst sein, dass auch Hunde Sympathie empfinden können und genau so gut Aggressionen. Ich zittere auch immer mit, wenn es meiner Lilly schlecht geht und sorge mich stets und ständig um ihr Wohl.
    Ich wünsche dir, unbekannter Weise, dass du über das Erlebnis hinweg kommen wirst und dich die Schuldgefühle nicht weiter belasten.
    LG, Steffi

  • Eurydike
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,
    mein herzlichstes Beileid.
    Danke für diesen ausführlichen Beitrag und das in deiner Trauer. Hut ab!
    Fanfarella geht es jetzt sicher gut und ich hoffe, du wirst dich immer mit dieser Liebe an sie erinnern.
    Ich finde es unglaublich, dass dieser Hund deinem kleinen Schatz das Leben genommen hat. Mir fehlen regelrecht die Worte und ich weiß, dass dir niemand den Schmerz nehmen kann. Aber fühle dich bitte feste gedrückt.
    Viele Grüße
    die Eurydike (eurydikeswelt.com)

  • Nina
    Juli 6, 2015

    Oh Julia! Ich habe gerade völlig verheult dem Lieferservice geöffnet und mein Essen hat nicht geschmeckt. Es ist verrückt, weil ich euch ja eigentlich gar nicht kenne, aber es tut mir einfach so unbeschreiblich leid. So so leid!

    Ich folge Fanfarella und dir schon seit Jahren hier auf dem Blog und bei Instagram und aus jedem Bild von euch sprach so viel Liebe. Ich mag mir nicht vorstellen, was du durchlitten hast, das Gefühl der Hilflosigkeit.

    Ich möchte nicht jeden Hund aufgrund seiner Rasse verurteilen, aber ich habe direkt den F. angerufen und ihm noch einmal erklärt, warum ich nicht möchte, dass Mio alleine die Treppe hochläuft. Unter uns wohnt neuerdings ein Rottweiler, für ihn ist Mio wahrscheinlich nicht mehr als ein Spielzeug oder eine Ratte.

    Aber ich gestehe, dass auch ich manchmal dachte, dass die Gefahr eigentlich nicht real ist, weil ich dem Nachbarshund auch nichts Böses unterstellen wollte. Ich kenne ihn ja nicht. Es hätte mir also genau so passieren können wie dir. Mach dir deswegen keine Vorwürfe! Ich weiß, dass ist leicht gesagt, aber du hast für Fanfarella getan, was du konntest.

    Alles Liebe,
    Nina (und Mio, der damals auch wegen Fanfarella zu mir fand)

  • Liebe Julia, wie schrecklich! Mir fehlen die Worte. Ich möchte dir mein herzliches Beileid ausdrücken. Hoffe, dass du irgendwann über den Schmerz hinweg kommst und du dir keine Vorwürfe mehr machst. Du hast alles versucht, es ist so gemein und unfair, aber einfach grosses, grosses Pech. Du kannst nichts dafür.
    Ich drück dich fest. Alles Liebe,
    Corinne

  • Mary
    Juli 6, 2015

    Liebe Julia,
    Auch ich sitze hier nun und die tränen Fliesen mir das Gesicht herab. Es tut mir unfassbar leid was dir und deiner kleinen Geschehen ist
    . Mein herzliches beileid 🙁

  • Stephi
    Juli 6, 2015

    Mein herzlichstes Beileid und viel Kraft!

  • Bianca
    Juli 6, 2015

    oh mein gott. ich sitze gerade schockiert und verheult da. ich pack es gerade nicht. mir fehlen die worte, ich fühl mich grad in den schmerz zurück versetzt, als ich mich vor 2,5 jahren (waren es schon 2,5 jahre – oh mein gott!) für immer verabschieden musste und kann deinen schmerz nachvollziehen. das schlimme ist, der alltag lässt ihn manchmal dumpfer werden, aber leider schießt er immer wieder hartnäckig ein und stößt mitten in das verletzte herz, das seither ein loch hat. für manche mögen diese worte grausam sein, aber viel grausamer ist es, ständig gehört zu bekommen „es wird besser“, darauf zu warten, dass es endlich besser ist und zu merken, scheiße, die leute sagen das nur, weil sie einen beruhigen wollen… es tut mir unendlich leid für dich. behalte sie in ewig guter erinnerung – und sei dir eines sicher, sie hat all deine liebe gespürt, auch bei ihrem letzten atemzug, sie wusste, dass du sie nicht im stich lässt! du warst bei ihr, das hat sie gespürt! oh mein gott, ich … ich… fühle so mit dir… *tränen überströmt den kopf schüttel und nicht weiß was sagen*

  • Sarah
    Juli 7, 2015

    Bei tiefstem Verständnis über Trauer und Wut in diesem unglaublich tragischen Fall, ist es mir wichtig, über folgende Punkte „aufzuklären“:
    1) Aggression unter Hunden ist nicht „abnormal“ und wurde dem Hund auch nicht zwingend vom Menschen beigebracht. Es gibt viele Hunde, die aus verschiedenen Gründen (z.B. mangelnde Sozialisierung etc.) unverträglich mit Artgenossen sind – gerade sehr kleinen Hunde lösen auch oftmals einen Beutetrieb aus. Direkt vor der Haustür kann auch territoriale Aggression eine Rolle spielen. Der Hund kann aber gleichzeitig in höchstem Maße verträglich mit Menschen sein (auf dem Schoß sitzen und einen abschlecken, Kinder lieben). Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe und „nur“ weil ein Hund Aggression gegen Artgenossen zeigt, ist er nicht automatisch eine Bestie.
    2) Einen Hund rund um die Uhr mit einem Maulkorb zu versehen wäre in höchstem Maße tierschutzrelevant. Selbstverständlich muss der Hund von seiner Besitzerin aber draußen entsprechend gesichert werden (Leine und/oder Maulkorb) und darf nicht einfach unkontrolliert aus der Tür stürmen.
    3) bitte bedenke, dass die „Bestie“ auch „nur“ ein Hund ist, der von seiner Besitzerin im Optimalfall genauso geliebt wird wie deine kleine Maus von dir geliebt wurde.
    Mein allerherzlichstes Beileid!!

    • Lana
      Juli 7, 2015

      Vielen Dank liebe Sarah! genauso ist es…

  • Isy
    Juli 7, 2015

    Liebe Julia,

    Auch ich sitze hier mit Tränen im Gesicht, es ist so unendlich grausam und tut mir so wahnsinnig leid. Dein Appell ist mehr als korrekt, auch wenn ich Hunde liebe und sie sehr gerne habe und meine kleine Tochter sie auch liebt, bin ich immer vorsichtig bei welchen, die wir nicht kennen. Denn man weiß nie, wie das Tier tickt. Und das möchte ich mir nicht mal im schlimmsten Alptraum vorstellen, was da alles passieren kann… Vor allem nach deinen Zeilen. Mein herzliches Beileid!

    Ich weiß, man findet sicher nicht die perfekten Worte und keiner kann dir deine Wut und Trauer nehmen, aber fühle dich bitte trotzdem ganz fest gedrückt! <3

  • Carrie
    Juli 7, 2015

    oh das tut mir aber leid

    http://carrieslifestyle.wordpress.com
    Posts online about Vienna, Dubai, Tahiti…

  • Michaela
    Juli 7, 2015

    Schreckliche Geschichte, ich finde du warst ziemlich mutig!

  • Kim
    Juli 7, 2015

    Das tut mir sehr Leid um deine kleine Fanfarella! Es ist wirklich traurig.
    Und ich glaube, dass die meisten einfach maßlos überfordert sind. Wenn ich die ganzen Kampfhunde sehe, die weder angeleint sind, noch einen Beißkorb haben…..

  • Raphaela
    Juli 7, 2015

    Liebe Julia,
    ich hab einfach keine Worte. Ich möchte nichts sagen, denn es wird nicht helfen.
    Ich denke – unbekannterweise – an dich.

    Alles Liebe für die nächte Zeit,
    Raphaela.

  • Anna
    Juli 7, 2015

    Mein herzliches Beileid!!
    Was da passiert ist, ist so schrecklich, dass ich nicht glauben kann, was ich gerade gelesen habe.

    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

    Liebe Grüße

    Ps.: Du warst unglaublich mutig, dich zwischen deinen Hund und den Kampfhund zu werfen! Dafür bewundere ich dich sehr und ich hoffe, dass die Anzeige Wirkung zeigt.

  • Katharina
    Juli 7, 2015

    Oh mein Gott. Ich kann es nicht fassen. Ich konnte den Artikel nichtmal vollständig lesen, so schockiert bin ich über dein Leid und diese furchtbare Geschichte. Unfassbar. Wir trauern mit dir und weinen für die Kleine. Wirklich herzerschütternd. Ich weiß es gar nicht in Worte zu fassen.

  • Sarah
    Juli 7, 2015

    Liebe Julia,

    ich sitze schluchzend und wimmernd vor dem Laptop und lese mit Schock diesen Post. Ich habe Fanfarella und Dich von Anfang an mit begleitet. Als sie zum ersten mal hier vorgestellt wurde, als ob es gestern gewesen wäre. Ich dachte ich lese einen Krimi, das kann doch nicht wahr sein. Die arme Kleine und Du erst die so für Sie gekämpft hast! Mach Dir keine Vorwürfe Liebes, Du hast alles in Deiner Macht stehende getan. Ich kann es trotzdem immer noch nicht fassen, so ein armes kleines Wesen… Ich drücke Dich aus der Ferne und wünsche Dir viel Kraft! Vor allem im Kampf gegen dieses Ungeheuer…

    Alles Liebe,
    Sarah

  • Sylvi
    Juli 8, 2015

    ohmann das tut mir so Leid. Ich sitze hier gerade im Büro und mir fliessen die Tränen runter. Ich hab auch einen kleinen Hund. Und oft lasse ich ihn auch zu fremden grossen Hunden hin weil icj nocjt der Angsthase sein will der jeden sozialkontakt unterbindet. Aber das zeigt mor jetzt das ich vorsichtiger sein muss… 🙁
    Ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

    Solche Kommentare wie oben finde ich nicht ganz fair. Man kann seinen Hund nicht 24/7 unter Kontrolle haben. Es ist ein Lebewesen das leben muss. Du konntest sie nicht immer beschützen. Wenn du den Hund gesehen hättest, hättest du dich auch anders verhalten. Grundsätzlich habe ich auch nichts gegen Kampfhunde – nur sollte man sich da sicher sein weil kleine Fehler eben tödlich Enden können. Wir haben uns damals auch für die Rasse mit weniger Schutz und Jagdtrieb entschiesen. Einfach weil wir uns ganz sicher sein wollten.

  • Alex
    Juli 8, 2015

    Das Lesen deiner Zeilen erfüllt mich mit Schmerz, Wut, aber auch mit der Gewissheit, dass dein kleiner Schatz nicht alleine sterben musste. Mein aufrichtiges Beileid.

    Es wird dir jetzt zwar keine Hilfe sein – aber schau dir mal diesen Link an – Schadenersatz für den Hund bei Verletzung und Tod – http://www.wuff.at/artikel.php?artikel_id=905

    Liebe Grüße
    Alex

  • Natalie
    Juli 8, 2015

    Mein allerherzlichstes Beileid!
    Ich habe deinen Beitrag gelesen und nebenbei ganz schrecklich angefangen zu weinen – unbewusst nach meinen zwei Samtpfoten gegriffen.
    Dieses Elend hatte deine Kleine nicht verdient, das hat niemand verdient!
    Ich kann deinne Schock und deine Hilflosigkeit in diesem Moment vollkommen nachvollziehen und stimme auch deiner Meinung zu, dass man sich nur einen Hund halten sollte, den man auch unter Kontrolle hat.
    Ich selbst wurde auch schon von einem Rottweiler angegriffen, ohne größere Vernetzungen, und bin seitdem noch skeptischer gegenüber dieser „Kampf“rassen.

    Dennoch wünsche ich dir viel Kraft über deinen Verlust hinweg zu kommen. Sie lebt trotzdem in deinen Erinnerungen weiter!
    Liebe Grüße, Natalie

  • Cookies&Style
    Juli 8, 2015

    Oh mein Gott, das tut mir so unfassbar leid. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie weh dir das tun muss.

    Es ist wahnsinnig schlimm ein geliebtes Tier zu verlieren und dann noch auf diese harte Art und Weise.

    Mein Beileid.

  • Antonia
    Juli 8, 2015

    Dieser Post hat mich mehr als nur zum Weinen gebracht. Es ist der Alptraum eines jeden Hundebesitzers, vor allem mit kleinem Hund.
    Es gibt keine tröstende Worte für soetwas.
    Mein tiefes Mitgefühl,
    Antonia mit Sammy

  • Bonny
    Juli 8, 2015

    Dafür gibt es keine tröstenden Worte befürchte ich. Ich wünsche dir, dass du das alles verarbeiten kannst und, dass daraus irgendwas Gutes entsteht und wenn es nur das ist, dass ein einziger Hundehalter in Zukunft besser auf sein Tier aufpasst. Ich hoffe, du weißt, dass du nicht mehr hättest tun können. Es ist furchtbar, und traurig und ungerecht, aber nichts davon ist deine Schuld.

    Es tut mir so leid!

  • Raffaela
    Juli 8, 2015

    Ich schicke dir ganz viel Kraft und bedanke mich von Herzen für deinen Artikel der mich zu Tränen gerührt hat. Ich habe selber einen kleinen Chihuahua und lasse ihn jetzt sicher nie wieder im Stiegenhaus einfach so herum laufen. Oder zu anderen Hunden wo ich unsicher bin hingehen. Wie du geschrieben hast … ein bruchteil einer Sekunde kann über Leben oder Tod entscheiden. Wir haben auch Hunde im Haus die nicht gut auf andere Hunde zu sprechen sind. aber bis jetzt durfte Louis auch immer frei herum laufen. Ich werde jetzt auf jeden Fall achtsamer sein, ihn anleinen und deinen Artikel gedanklich immer bei mir tragen. es gibt wirklich keine worte die deinen Schmerz trösten können … ich wünsch dir alles Liebe und umarme dich gedanklich! Deine kleine Maus wird immer einen wunderschönen Platz in deinem Herzen haben! Du hast Ihr sicher das schönste Leben ermöglicht … Alles Liebe! Raffaela

  • Tina
    Juli 8, 2015

    Als ich deinen Beitrag gelesen habe, sind mir richtig die Tränen gekommen, dein Beitrag hat mich zutiefst berührt. Mein kleiner Zwergpudel wurde schon mehrmals von großen Hunden attackiert die entweder nicht angeleint waren oder keinen Beißkorb hatten. Jedes mal, wurde ich von den Besitzern blöd angeschnauzt dass ich selber daran schuld sei und nicht den gleichen Weg gehen- oder mit mehr Abstand vorbeigehen sollte. Und da denke ich mir jedes Mal, wie unverantwortlich kann man sein, das man seinen Hund ohne Leine oder Beißkorb lässt, wenn man weiß das er „ungehorsam“ ist. Was wäre wenn er einmal kräftig zugebissen hätte? Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es dir momentan geht, aber ich wünsche dir ganz viel Kraft diese Zeit zu überstehen.
    Tina

  • Tom
    Juli 8, 2015

    Schrecklich – einfach schrecklich :((

    Mein aufrichtiges Beileid!

    Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, es gehört wirklich mit zum Schlimmsten, einen geliebten Hund zu verlieren – da kann es eigentlich keinen Trost geben.
    Mit der Zeit tut es aber weniger weh…

  • Nina
    Juli 9, 2015

    Oh mein Gott! Das ist sooooo traurig. Ich hab auch einen kleinen Hund und auch schon oft Angst gehabt, dass da etwas passieren könnte. Mein aufrichtiges Beileid.

  • katrin
    Juli 9, 2015

    Hallo
    man kann eigentlich nichts wirklich richtiges sagen. ich verstehe dich, ich hab mein baby Sancho auch ganz plötzlich verloren. zu jung. zu lebensfroh. zu unerwartet. von jetzt auf gleich.

    ich kenne das mind-fucking das man sich antut. die vielen fragen, was man anders hätte machen sollen. um zu verhindern. um einfach wieder da weitermachen zu können als die welt noch heil und man selber „unschuldig“ war.

    wenn man (noch) kein kind hat, ist ein hund wie eben wie ein solches. ein kind das einem immer liebt, nie trotzig ist, nie streitet… ein schatten eben. immer für einen da. wirklich immer.

    ich will nur sagen, du bist nicht allein. ich versteh dich und viele der hundemamas und -papas da draußen auch.

    das einzige was mir geholfen hat, war mir zu denken, Sancho war so lebensfroh, ein sonnenschein und jeder tag ein erlebnis für ihn…. meine allgegenwärtige trauer habe ich irgendwann nur so in die schranken weisen können, weil ich mir sagte, er ist nicht mehr da, daher ist es meine aufgabe das leben das ich noch habe so zu genießen wie er es getan hätte.

    glaub mir es wird in kleinen schritten jeden tag besser!

    alles liebe,
    katrin

  • lisaf
    Juli 10, 2015

    Das ist so eine schreckliche Geschichte – es tut mir so unglaublich leid für dich! Alles Liebe.

  • Gianna
    Juli 12, 2015

    Liebe Julia,

    mein Grund auf deine Seite zu gehen war eigentlich ein ganz anderer, dass ich nun vollkommen geschockt und in Tränen aufgelöst hier sitzen würde, war so nicht geplant.

    Es zerreißt mir das Herz, es tut weh wenn ich mir vorstelle wie Du und auch Fanfarella in diesen Moment gelitten haben muss. Ich hoffe sehr für dich, dass der Schmerz irgendwann weniger wird.

    Alles Gute für Dich. Fanfarella wird immer über dich wachen! ❤

  • schnatie
    Juli 14, 2015

    Auch von mir ein ganz ♥ liches Beileid.
    Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gute!

  • Sandra
    Juli 21, 2015

    mein herzliches Beileid und voller Mitgefühl und Trauer wegen diesem tragischen Verlust 🙁

  • letundlini
    Juli 21, 2015

    Liebe Julia!
    Als du den Post online gestellt hast und ich die ersten
    Zeilen las, habe ich deine Seite zu gemacht. Zu sehr wusste ich was kommen würde und zu sichee war ich mir, dass ich es nicht verkraften würde deine Worte zu lesen.
    Wir haben selbst zweil kleine Chiahuahuas, nach welchen mein Blog Letundlini benannt ist. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, zu lesen wie qualvoll deine Kleine verstorben ist.
    Und obwohl ich nur die ersten Zeilen las, hat mich dieser Post nicht mehr losgelassen. Heute habe ich ihn mir dann ganz durchgelesen und ich wusste schon von Beginn an, dass mir die Tränen kommen.
    Es ist schön, dass du uns die Geschichte erzählt hast, auch wenn sie unglaublich weh tut und schmerzt, bin ich doch dankbar, dass du uns teilhaben lässt.
    Als ich vor 1,5 jahren bei einer lieben Freundin in Wien zu Besuch war, hab ich dich, deine Partner und Fanfarella vor einer H&M-Filiale auf der Kärntnerstr. gesehen. Ich war zu feige dich anzusprechen. Damals hatte ich noch keinen Blog, war aber begeisterte Leserin von deinem. Dein Blog war der erste den ich mal zufällig entdeckt habe und der mich seitdaher jedes mal aufs neue fesselt. Auch deinen Neuen verfolge ich immer ganz gespannt.
    Als ich euch damals also sah, erkannte ich erst Fanfarella, weil ich sie von den Bildern kannte. Würde ich euch heute noch mal zufällig begegnen, würde ich es nicht mehr versäumen wollen, euch kurz anzusprechen. 😉

    LG, Martina

  • kundentests.com
    August 5, 2015

    Hallo,

    das tut mir echt sehr leid für dich, mein herzliches Beileid!
    Ich hoffe du kannst dich irgendwie ablenken.Ich wünsche dir alles alles Gute!

  • Anette
    August 13, 2015

    Ich kann mich nur den Vorredner- und innen aschliessen: ich musste weinen und hatte totale Gänsehaut! Das tut mir alles so unfassbar leid liebe Fanfarella! Viel Kraft für die Zukunft.

  • la vida loka
    August 16, 2015

    I have also lost several dogs, is very painful

  • Conny
    August 23, 2015

    Liebe Julia!
    Wir kennen uns zwar aber ich fühle mit dir!Bin ganz fassungslos was euch passieren musste.Ich konnte deine Zeilen kaum zu Ende lesen… Ich hab mir oft deine Fanfarella-Beiträge angeschaut weil ich auch so ein Chihuahua-Fan bin!Viele mögen es nicht verstehen aber gerade wenn man so einen kleinen Hund hat dann kommt automatisch so ein Beschützerinstinkt in einem hoch.Das ist nicht übertrieben sondern einfach leider notwendig…Menschen die keinen Hund haben können nicht verstehen wieviel einem so ein Tier bedeuten kann,wieviel bedingungslose Liebe man zurückbekommt!Ich finde es ist ein Fakt, dass viele Leute ihre Hunde nicht im Griff haben und das ist schlichtweg gefährlich!Niemand kann dir dieses traumatische Erlebnis leichter machen aber es kann dir auch niemand deine schönen Erinnerungen an deine Kleine nehmen!Dich trifft keine Schuld an dem was passiert ist wie ich finde und du hast in der Situation alles getan was du tun konntest!Ich wünsche dir viel Kraft und ich hoffe, dass die Anteilnahme dir hilft!

  • Corinna
    August 24, 2015

    Oh mein Gott wie schrecklich und grausam. Deine Arme Kleine, mir tut es so unfassbar Leid und weh zu lesen. Ich sitze hier und heule, obwohl ich dich und sie nicht persönlich kenne. Wie kann ein anderer Hund nur so brutal sein?! Das hätte ich nie gedacht … Mein herzliches Beileid! Ich hoffe du kommst irgendwie darüber hinweg. Es ist schrecklich, einen Hind zu verlieren. Meiner musste wegen Krebs eingeschläfert werden und das war schon schlimm aber was du erleben musst, wünscht man doch echt keinem. Was für eine Bestie muss das sein… Deine Arme Kleine, sowas hat keiner verdient!

  • Anna
    August 24, 2015

    Liebe Julia,

    ich weiß nicht, ob dir diese ganzen „es tut mir so unendlich Leid“ Kommentare was bringen, oder ob sie dich vielleicht noch trauriger machen, aber ich muss einfach sagen, dass ich deine Worte so unfassbar „gefühlt“ habe. Ich kann deine Trauer in jedem einzelnen Wort fühlen und habe direkt angefangen zu weinen.

    Auch wenn ich deine kleine Fanfarella nicht kannte, ich habe das Gefühl sie gekannt zu haben, jedenfalls weiß ich, dass du sie unheimlich doll lieb gehabt hast und dass sie es bei dir ganz sicher gut hatte! Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so recht, was ich schreiben soll – Mein Beileid, es tut mir so Leid für dich und die kleine Maus… Hach, wirklich schwierig.

    Ich möchte einfach sagen, dass ich deine Gefühle und deine Trauer so sehr nachvollziehen kann und dass, wenn ich dir irgendwie helfen kann, oder du einfach nur reden, schreiben oder weinen möchtest, du dich gern bei mir melden kannst, auch wenn wir uns nicht kennen!

    Ich drück dich
    Anna

  • Vicky
    September 4, 2015

    Hallo Julia,

    ich lese deinen Blog schon seit Jahren. Inzwischen schaue ich nur noch sporadisch vorbei, deshalb der späte Post.

    Ich hatte gerade wirklich ein paar Tränen in den Augen. Ich erinner mich noch, als du Fanfarella geholt hast und sie ab da bei so vielen Posts dabei war. Mein Hund starb letztes Jahr an Krebs, aber sie hatte ein wunderbares und vor allem langes Leben.
    Es tut mir leid, dass du deine Fanfarella so verlieren musstest. Und sieh es so: Es ist egal, ob sie im Hundehimmel ist, denn den Himmel auf Erden hatte sie schon bei dir/euch!

    Liebe Grüße

  • Christine Neder
    November 27, 2015

    Ich habe mich nie getraut es ganz zu lesen, denText, weil ich wusste, es zerreißt mir das Herz. Es ist so schrecklich und so traurig und so etwas wünsche ich niemanden. Doch ich bin so stolz auf dich, wie du das alles gemeistert hast!

  • Loki
    Februar 10, 2017

    Vor Jahren habe ich deinen Blog verfolgt und dann aus den Augen verloren. Jetzt bin ich durch deinen Kommentar auf dem Blog canistecture wieder auf dich aufmerksam geworden und war überrascht und schockiert zu lesen, was passiert ist damals.

    Es hat mich an eine Situation mit meinem Hund erinnert. Er wurde vor unserer Haustür von einem Stafford angefallen, da war er 5 monate alt. Der wollte ihn auch an der kehle erwischen aber erwischte nur sein ohr und ein teil seines kopfes. Es passierte als wir gerade vom büro wiederkamen. Ich hatte bemerkt, dass der hund sehr angespannt war und deshalb wollten wir gerade gehen als der zubiss. Der ließ auch nicht von ihm ab, selbst als seine besitzer auf ihn einschlugen. Ich war wie erstarrt und hielt meinen hund fest, denn neben uns war eine dicht befahrene straße. Ich wusste überhaupt nicht, was ich tun sollte. Viele leute kamen dazu und einer gab den tipp die nase von dem hund zuzuhalten. Nur so hatte der nach einer gefühlten ewigkeit losgelassen. Ich werde die schreie meines hundes nie vergessen können, er hatte sich vor lauter angst sogar eingekotet. Ich habe die auch angezeigt, auch, wenn mein hund viel glück gehabt und mit einem loch im ohr davongekommen ist. Es war vielleicht nicht das erste mal (so gleichgültig wie die reagiert haben) und beim nächsten mal könnte es ein mensch sein. Es hat monate gedauert aber jetzt trägt der staff einen maulkorb.

    Die hunde kannten sich übrigens, der staff hatte ihn kennengelernt als loki noch ein kleiner welpe war, vielleicht 10 wochen alt. Wenn das damals schon passiert wäre, hätte loki wahrscheinlich auch keine chance gehabt… Ich habe mir auch vorwürfe gemacht und brauchte wochen bis ich angstfrei in eine hundebegnung gehen konnte. Bis heute meide ich solche hunde, wenn es geht. Wir sind inzwischen umgezogen, was auch hilft, denn der staff wohnte damals quasi um die ecke.

    Es gibt bestimmt exemplare solcher rassen, die total lieb sind. Aber man sollte nie vergessen, zu welchem zweck sie ursprünglich gezüchtet wurden. Und das steckt in ihren genen und dessen sollte man sich bewusst sein. So wie ein jagdhund eben einen starken jagdtrieb hat. Aber der umgang mit ihnen ist alles, da gebe ich dir recht. Leider erfahren gerade solche hunde viel gewalt und sowas kann dann in solch einer attacke eskalieren…

    Ich wünsche dir viel kraft bei der bewältigung dieses schicksalsschlags. Und natürlich viele schöne momente mit deinem neuen familienmitglied.

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