Wir bekommen ein Baby!

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[dropcap custom_class=“normal“] W [/dropcap]ir haben es lange für uns behalten, aber nun soll’s raus: Wir erwarten unser Wunschbaby im Juni! Also gar nicht mehr so lange hin. Es war bis jetzt eine sehr aufregende und besondere Zeit, kaum zu glauben, dass es so viele Frauen da draußen gibt, die genau das gleiche erleben, wo es einem selbst, doch so einzigartig vorkommt.

Die Freude ist natürlich riesig und wir beginnen nun langsam mit den Vorbereitungen für die Ankunft des neuen Familienmitgliedes. Momentan bin ich in der 23. Schwangerschaftswoche und habe somit mehr als die Hälfte bereits geschafft. Das heißt, ich habe die von mir selbst gesetzte Startzeit für Shoppingtouren überschritten und darf nun so richtig loslegen! Na gut, ehrlich gesagt habe ich schon bisschen zugeschlagen, aber gefühlsmäßig fehlt uns noch alles.

Die ersten Wochen waren ziemlich grausam ehrlich gesagt und es ist mir ein absolutes Rätsel, wie Mehrfach-Mamis diese Wochen durchstehen, wenn sie auch noch für ihre anderen Kinder funktionieren müssen. Die Übelkeit hat auch mich getroffen, der Kreislauf war im Keller und ich vergrub mich daheim. Momentan geht es mir aber glücklicherweise richtig gut, nur der Ischias meldet sich ab und an.

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Aber ich möchte diese schöne Nachricht nicht ohne einer ordentlichen Portion Realität verkünden:

Der Weg zu unserem Wunschbaby war nicht ohne und außerhalb vom engsten Freundes- und Familienkreis, immer noch ein Tabuthema: Ich war bereits dreimal schwanger und musst alle drei Zwerge ziehen lassen. Von zwei Föten konnten wir bereits den Herzschlag sehen, der aber leider wenige Wochen später erlosch, die dritte Schwangerschaft ging sehr früh zu Ende. Mittlerweile wird darüber immer offener gesprochen und viele Frauen brechen mit diesem Tabu, wobei ich natürlich schon nachvollziehen kann, dass es sich hier um ein sehr persönliches Thema handelt, das nicht nur einem selbst beschäftigt, sondern vor allem auch die Beziehung belastet. Aber so merkt man, dass man nicht alleine ist und es unglaublich viele Frauen gibt, die ebenfalls Fehlgeburten hatten, die das auch überstanden haben und – ich zitiere hier meinen tollen Gynäkologe – am Ende so gut wie immer mit einem Baby beschenkt werden. So schöpft man Hoffnung, kann sich gegenseitig unterstützen und aufbauen. Ich möchte auch gerne meinen Teil dazu beitragen und werde demnächst einen ausführlicheren Beitrag über unseren Weg schreiben.

Aufgrund dieser Vorgeschichte, waren die ersten Wochen jeder Schwangerschaft von großer Angst und Nervosität gezeichnet, auch diese Schwangerschaft war anfangs für uns beide psychisch anstrengend, erst mit der 16. Schwangerschaftswoche legte sich das deutlich und als wir gestern ein wunderbares Organscreening hatten, konnte ich unser kleines Wunder nicht mehr für mich behalten. Außerdem bemerkte ich bald kleine Unterschiede zu den gescheiterten Schwangerschaften und ich wurde ruhiger und zuversichtlicher. Mittlerweile kann ich meinen Bauchzwerg regelmäßig turnen spüren und kann deshalb die Schwangerschaft deutlich mehr genießen!

Und eines noch, das mir sehr wichtig ist: Danke für all eure lieben Worte und Glückwünsche zu meinem gestrigen Instagramposting! Ich habe mich so gefreut, dass so viele von euch mir schon so lange folgen und sich so mit uns mitfreuen. Unglaublich wie die Zeit vergeht und dass sich dieser Blog einmal hauptsächlich um meine Partygänge als Single und die Suche nach der großen Liebe gedreht hat und nun bekommen wir ein Kind. Ich freue mich auf einen aufregenden und neuen Lebensabschnitt und hoffe, ihr seid auch da mit dabei :)