Archive for the ‘My Life’ Category

Feste feiern wie sie fallen

Eines meiner Mottos. Und gestern hatte nun mal ein sehr guter Freund Geburtstag und das musste natürlich gefeiert werden. Also maschelte ich mich spätabends nochmals auf und ab ging es in die Passage.

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Tunika zum Kleid umfunktioniert von Asos, Schuhe: Buffalo, Tasche: Vintage, Gürtel und Ohrringe: H&M

Dinner for Two

Manchmal müssen sich Mädchen auch mal abseits vom 87. Paar Schuhen etwas gönnen. Zum Beispiel ein gutes Essen, mit Cocktails, nette Atmosphäre und Gesprächen über Gott und Welt. Na gut, es waren Gespräche über Männer, Liebe und Sex.

Also ging es gestern ab zum neu eröffneten Restaurant “Motto am Fluss“. Mit Blick über den Donaukanal und einem Veltlini (Vodka, Veltliner, Holundersaft und Koriander) in der Hand, ließen wir es uns also richtig gut gehen und bestellten zwei leckere Gänge. Kann das Lokal jedenfalls jedem weiterempfehlen – Essen war hervorragend, Service war auch ganz gut und die Stimmung, trotz des ungewohnten Schischis auf einer Motto-Karte (es gibt nämlich noch zwei weitere Motto-Lokale in Wien), ziemlich bodenständig.

Edit: Hier gibts ein Outfitfoto von diesem Abend. Übrigens twittere ich Outfitfotos ausm Lift ziemlich oft, falls wer neugierig ist.

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Heilbutt mit Mandelkruste, Fenchelconfit, Jungzwiebel und Topinamburpüree

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Schokoladen – Fondant “Andoa Noir – Valrhona” mit Milcheis

Kuriositätenkabinett Simmeringer Flohmarkt

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Sonnenbrille: Zara, Cardi und Schuhe: H&M, Bluse: Intimissimi, Jeans: Mango, Tasche: World of Accessoire

Am anderen Ende von Wien gibts einen Flohmarkt, den Simmeringer Flohmarkt. Gegenüber vom Zentralfriedhof. Eine Gegend wo die besten Geschichten, das Leben erzählt. Wiener Urgesteine treffen hier auf Einwanderer-Großfamilien. Ein Sprachkurs ist in beiden Fällen ratsam. Und nicht nur mich zog es bereits in diese Gegend, Hermes von der Kultsendung “Willkommen Österreich” verirrte sich schonmal auf einen Flohmarkt in Simmering – zum brüllen komisch, wie immer:

Na, hab ich zuviel versprochen?

Da heute das Wetter nicht ganz so sonnig war, fand der Flohmarkt ausschließlich in der Halle statt, wo mich die Schlager Hitparade lautstark aus den Boxen begrüßt: “Du kannst nicht immer siebzehn sein, Liebling das kannst du nicht…!” Die Preise sind wirklich lächerlich niedrig, der Ramschfaktor unglaublich hoch. Es gibt absolut alles, wobei der Großteil schon seit langer Zeit sein Dasein hier fristen dürfte: Schallplatten, Taschen, Möbel, Schmuck, Spielzeug, Antiquitäten und kuriose Menschen, mit denen man unbedingt ins Gespräch kommen muss! Meine Ausbeute habe ich übrigens bereits getwittert und wird demnächst verlost, hoffe sie gefällt euch ;)

Also schaltet die Musik ein (warum soll nur ich diesen Ohrwurm haben?) und schunkelt ein bisschen mit mir mit hehe

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Fanfarella wird zur Gamerin

Xbox lud mich ein, um ein bisschen herumzuspielen. Da bin ich natürlich dabei, will ja dass ihr auch etwas zu lachen habt, denn es gibt ein Video davon! Naja, jedenfalls wussten sie offensichtlich von meiner intensiven Super Mario Beziehung in meiner Kindheit, warum sonst wird eine absolute Anti-Gamerin eingeladen? Gemeinsam mit Herrn (so viel Zeit muss sein, ich weiß) Hdrr testete ich also bei gefühlten 60 Grad im geschlossenen Raum die neuen controllerlosen Kinect-Spiele, die demnächst auf den Markt kommen werden. Ein bisschen so wie Wii. Habe ich mir sagen lassen. Dabei fielen mir natürlich die Mädchenspiele zu: Hindernisparcour mit einem Kuscheltiger und Tanz-Challenges made by MTV. Das Tanzspiel zu Pokerface fand ich übrigens am besten – aber hab da auch gewonnen, eh klar hrhr. Also gebt mir einen großen Fernseher, eine Wohnung wo dieser Fernseher reinpasst und eine Xbox und dann könnts eh schon losgehen :D

Wer mich also nun zu Lady Gagas Pokerface shaken sehen will, der sehe sich nun folgendes Video von Herrn Hdrr an, der für deutlich schweißtreibendere Spiele herhalten musste. Unbedingt bis zum Schluß ansehen, da gibts nämlich unsere Fazits, Fazite, Faziti.. ach egal.. unsere Meinung.

Mein Leiden unter digitaler Kastration im Ausland

Urlaubszeit ist für mich Wlan-in-der-ganzen-Stadt-suchen-Zeit. Denn so sehr ich dem Internet auch verfallen bin, meinem Bankkonto fühle ich mich eher verpflichtet und nutze im Ausland lieber kostenloses Wlan als teure Roaming-Datenpakete. So geschehen das letzte mal in Zürich bei Mirjam

Ein Protokoll des Leidens:

Der Flieger landet in Zürich, ich schalte mein Handy ein und suche das Wlan des Flughafens. Kostenpflichtig? In Wien ist das gratis! Ich MUSS aber jetzt ein Ankunftsfoto twittern!!! Die Sucht gewinnt, Bankkonto verliert. Da erblicke ich auch schon Mirjam, mit einem Herzluftballon in der Hand auf mich wartend. “Hi! Verdammt, das Wlan ist hier nicht kostenlos! So eine Frechheit! Hab jetzt teuer twittern MÜSSEN!” “Äh, ja, also willkommen,… hier, hab einen Ballon für dich… aber bei mir zu Hause haben wir Wlan, das kannst du nutzen.” Stimmung hebt sich auf Ballonhöhe.
Probiere bereits im Stiegenhaus ins Wlan einzusteigen, teste ab wo ich Empfang habe. Mirjam wohnt im 3. Stock, ab dem 2. funktionierts. Nur so zur Information an alle.
Erste Station ist die Bahnhofstraße. Der Zug dorthin hat übrigens Wlan, muss man aber auch bezahlen. Langsam wird mir klar, warum die Schweiz so reich ist. Auf der Bahnhofstraße gibt es auch Wlan, sogar offenes! Ich werde immer langsamer, sobald ich eines gefunden habe. Irgendwann bleibe ich stehen. Verbindung wird hergestellt. “Juuuliaaaaa?” Mirjam will mit mir Cervalat essen. Am See. Da gibts sicherlich kein Wlan. “Ich kommeeee!” Verbindung konnte nicht hergestellt werden. In meinem inneren Auge schwebt mir bereits ein ganz bestimmtest Motiv vor, das ich twittern wollen würde. Neidisch schaue ich auf Mirjams Blackberry. Sie kann twittern, sie kann sogar von unterwegs bloggen. Sie bemerkt meinen Blick. “Du, weißt du was, ich richte deinen Blog auf meinem Blackberry ein, und dann kannst von meinem Handy aus auch von unterwegs bloggen.” Jaja, jetzt fühlt sie sich total toll. Will meine digitale Kastration nicht eingestehen: “Nicht notwendig, ich warte auf daheim… Ist das da vorne ein Starbucks????? Wollen wir einen Cafe trinken gehen???” Mirjam sieht leicht irritiert aus: “Aber du hasst Starbucks!” “Ähm ja, aber du musst eh auf die Toilette, ich warte so lange draußen.” Verbindung hergestellt. Yeah, ich bin wieder da Welt!
Weiter geht es durch die Altstadt. Ein Labyrinth an kleinen Gassen, wie gerne würde ich das jetzt mit dem Rest der Welt teilen. Dieser Rest macht sich bestimmt schon Sorgen, wo ich denn bleibe. Seit Stunden habe ich nichts mehr zu meinem digitalen Fingerabdruck beigesteuert. Laufe mit dem in den Himmel gehaltenen Handy durch Touristengruppen, stolpere über kleine Hunde, streife Straßenlaternen und spiele das Spiel “Gibt es 1 m über meinem Kopf besseren Empfang?”. Mission impossible. Alle Netze gesichert, gesperrt und unüberbrückbar. Typisch Schweiz.
Bootsfahren am See. Wenn etwas, dann muss das getwittert werden! Jeder logisch funktionierender Menschenverstand sagt einem aber, dass es am See wohl kein Wlan gibt. Ich habs ausprobiert – gibt es wirklich nicht. Aber manche besondere Momente sind es einfach wert, ein paar Cent Datenvolumen auszugeben.
Am letzten Tag habe ich mich damit abgefunden, dass die Schweiz keine kostenlose Wlan-Spots hat. Futtere beim Brunchen mit Pancakes meinen Frust hinunter, ein bisschen Ahornsirup drüber, dann flutscht er besser. Der Kellner ist Österreicher, fühle mich bereits wieder ein bisschen wie daheim, wo es kostenloses Wlan gibt und schaue ihm sehnsüchtig nach, nachdem ich gezahlt hatte. Mein Blick bleibt an der Menü-Tafel hängen “Wir haben kostenloses Wlan für Sie!”
“Mirjam, willst du nicht noch einen Cafe trinken?”

Und wie Mirjam mein Leiden aus ihrer Sicht erlebte, lest ihr auf ihrem Blog. Also KLICK. KLICK hab ich gesagt!

18 Anzeichen, dass man zu oft im Internet ist

Gestern in der neuen Glamour gefunden und so schallend lachen müssen, weil tatsächlich ein paar dieser Anzeichen auf mich zutreffen :D Ich wünschte mir nämlich wirklich oft einen Gefällt-mir-Button (und bei Dummheiten eine Rückgängig-Button), die Abfahrtszeiten checke ich auch lieber am Handy, Pflanzen gehen bei mir regelmäßig ein, aber auf Farmville hatte ich eine riesige florierende Farm, beim ersten Date hat er meist schon einen Persönlichkeitstest ausegfüllt, sobald mein Laptop den Schneewittchensticker drauf hat, heißt “er” Schneewittchen und ich treffe mich tatsächlich mit Vorliebe in Wlan-Lokalen.

Und was trifft bei euch zu?

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Mein neuer treuer Begleiter

Ha, na was habt ihr nun gedacht? Ein neuer Hund? Ein neuer Freund? Taraaaa, nein es ist mein Fächer, den es letztes Jahr als Goodie zur Show von Eva Poleschinski auf der MQ Fashionweek gab. Nach 1o Minuten exzessiven Fächerns, beginne ich zwar wegen des Fächerns zum Schwitzen an, aber für diese 10 Minuten weniger heiße Luft (weil kühle Luft wäre übertrieben zu sagen) hat es sich ausgezahlt.

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Badenachmittag

Nach getaner Arbeit ging es heute endlich wieder an die Donau, um den Sommer zu genießen. Habe ich heuer eh erst einmal getan. So, mehr gibt’s dazu diesmal nicht zu sagen. Zur Abwechslung also mal wenig Getippsel von mir – kann ja auch schön sein :D

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Dr. Bems Nachricht an mich

Da landete letzte Woche dieses Video von “Dr. Bem” in meinem Postfach und gibt mir Rätsel auf. Was er wohl stehlen möchte? Mirjam meinte, ich solle in nächster Zeit ein Auge auf meinen kleinen Hund haben :D

Mal sehen, was da noch kommt…

Edit: Keine Panik, das ist eine Viral-Marketing-Aktion, die ich fürs erste gerne unterstütze, weils ichs ganz witzig finde :) Also seid gemeinsam mit mir gespannt, was da noch kommt ;)

Girls just wanna have fun!

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Kleid meiner Schwäger: Esprit; mein Kleid: Boohoo, Ring: H&M

Heiss wars. Und lustig. Mit meiner Ex-Stiefschwägerin gings gestern zum Barhopping. Soll heißen, wir hoppelten von einer Bar zur nächsten. Dabei erlangte ich folgende Weisheiten:

1. Es ist immer die Erdbeere schuld, nie der Vodka in den Shots

2. Junggesellenabschiede bestehen aus Bäh-Männern, nie aus Ooohhhjaaaa-Männern

3. In Vip-Bereichen ist tote Hose

4. Um 2 Uhr früh bekommt man immer einen Parkplatz, weil da die ersten Betrunkenen nach Hause fahren

5. Ein BigMac Menü schmeckt um 4:30 am besten

Ich kann fliiiiegen!

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Mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich das spektakulärste Foto des Making-of vom Shooting nicht gepostet habe! Das hole ich hiermit nach und gebe damit natürlich ganz offensichtlich total an. Was ich alles kann, oder? Hehehe… wusste aber selbst nicht, dass ich so noch springen kann ^^

Das Endergebnis des Shootings und wie der Sprung endete, das seht ihr bald. Hoffe ich jedenfalls, habe nämlich keine Ahnung wann die Fotos fertig sind.

Making-of Ballerina Shooting

Gestern ging es gemeinsam mit 8 weiteren Mädls raus aufs Land, wo just for fun ein Shooting organisiert wurde. Jeder konnte das tun, was am besten zu einem passt und ich ergriff dies als Möglichkeit endlich mein Leo-Maxikleid für das zu verwenden, was ich von Anfang an mit ihm vor hatte: Ballett tanzen. Das habe ich nämlich viele Jahre gemacht und zeigte sich bei diesem Shooting als äußerst passend. Hier erstmal nur ein Making-of Foto, weitere werden vielleicht noch folgen, das professionelle Endergebnis kommt aber auf jeden Fall, wann weiß ich aber noch nicht.

Fanfarella stalken für Dummies

Wenn ich einen Mann kennenlerne, wird der ohne Umwege gegoogelt. Manchmal noch in seinem Beisein. Aber das checkt er dann nicht. Hoffe ich jedenfalls. Manchmal benötige ich nicht einmal den Nachnamen, ein Hobby und der ungefähre Wohnort reichen meist aus, aber den absoluten Fund habe ich noch nicht gehabt. Steh ein bisschen auf Grenzerfahrung. Na schade. Keine Internetseiten von der Ex über den untreuen Mistkerl, keine peinlichen You-Tube Videos vom Ibiza-Urlaub, kein öffentliches Fotoalbum des letzten Geburtstag-Blackouts und leider auch keine Nacktfotos.

Das liegt wohl daran, dass die meisten Männer die ich kennenlerne nicht so, ähm, tja, hmmmm,… nennen wir es ”internetaffin” sind wie ich. Gibt der potentielle Stalker meinen vollständigen Namen in Google ein, dann hat er auf der ersten Seite eigentlich alles, was er braucht um mir die Hosen runterzuziehen. Also im bildlichen Sinne. Er wird dann schnell auf diverse Gastbeiträge und Interviews zu The Blogettes stoßen und natürlich auf meinen Blog. Von hier entdeckt er dann die weitgefächerte Welt meiner absolut realen virtuellen Identität und er wird erkennen, dass er meine “Internetaffinität” lieben lernen müsste. So wie es meine Freunde immer noch versuchen.

Mein Twitter-Account ist ein heißer Tipp für jene, denen wirklich langweilig ist und meinen, mein Leben sei aufregender. Dort gibt es übrigens auch öfters Outfitpics. Alle in einem geheimnisvollen Lift geschossen. Wo der wohl sein mag? Auf Img.ly sind alle Fotos gesammelt, die ich so im Vorbeigehen schieße: wenn ich Party mache, wenn ich date, wenn ich in der Sonne liege, wenn ich Schuhe kaufe, wenn ich in der Zeitung bin oder einfach nur schlafe (ok, ich also wirklichen schlafen tu ich nicht, ich hab ja das Foto machen müssen)… Seit neuestem bin ich auch auf Foursquare zu finden, also wer wissen möchte, wann ich nicht zu Hause bin und meint meinen antiken Röhrenfernsehen stehlen oder an meinen Unterhöschen schnuppern zu müssen, tja, dann added mich dort einfach.  Ich bin übrigens auf Jobsuche. Wer mir also einen Stelle anbieten möchte, darf sich gerne auf meinem Xing-Profil nach meinen unfassbar tollen, außergewöhnlichen, einmaligen, sensationellen und eigentlich nicht in Wort zu fassenden Qualifikationen erkundigen! Ja und dann gibt es da noch Facebook. Mein Blog hat da natürlich auch eine Seite, und ich selbst auch. Fotogalerien des Geburtstag-Blackouts inbegriffen. Und nein, mein Hund ist nicht auf Facebook. Auf YouTube kann man übrigens die Beginne meines Blogs sich ansehen. Als ich noch die Zeit hatte Gewinnspiele und so zu machen und das via Video ausloste, oder wie ich meinen Christbaum entsorge. In letzter Zeit zwar seltener geworden, aber bald wieder kommend sind die Livestreams die ich gemacht habe und auf Qik abrufbar sind. Ach ja, und ein bisschen Delicious mach ich auch, aber nur für die Uni. Spätestens jetzt sollten eigentlich kaum Fragen offen bleiben und genügend Suchbegriffe für Google vorhanden sein. Wer aber so ganz spezielle Fragen hat, die selbst Google nicht beantworten kann, der gehe auf meine Formspring-Seite. Wie ich meinen Cafe trinke, wann ich aufstehe und schlafen gehe, wie man den Google Friendsconnct Code einbindet, was ich untertags so esse und ob mein Hund im Bett schlafen darf, das wird alles beantwortet. So wirklich wichtige Fragen eben. Aber als selbstdarstellungsorientiere Person beantworte ich so gut wie jede.

Tja, eigentlich müsste ich mit dem Mann dann gar nichts mehr reden. Jedenfalls nicht über mich. Er weiß ja dann eh schon alles. Aber einen Köder habe ich. Hoffe jedenfalls dass es ein Köder ist. Nacktfotos gibt es nämlich leeeeeeeeeeeider keine zu finden. Jedenfalls online nicht. Und wenn doch, dann will ich daran lukrativ beteiligt sein!

Edit: Irgendwie fühl ich mich grad ein bisschen gläsern. Zu Beginn war ich sehr auf Anonymität bedacht aber mit der Zeit wurde das immer unwichtiger.

Ich bin in der JOY!

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Gemeinsam mit vielen bekannten Blog-Gesichtern fand ich Erwähnung in der aktuellen Joy. Da hat Kati Hofacker im Artikel “Bloggen wird weiblich” 30 Blogs zusammengetragen, die vorzugsweise von Frauen geschrieben werden. Unter der Kategorie “Originelle persönliche Blogs” (ich hätts nicht besser beschreiben können), habe ich die Ehre zusammen mit Sexdrugsblognroll genannt zu werden. Außerdem mit dabei sind unter anderem natürlich mein liebste Chic und SchlauLes Mads, Lifestyle Bunny, Stil in Berlin, Fashionmonger und viele andere bekannte Blogs. In diesem Sinne wünsche ich alle Neuankömmlinge herzlich willkommen auf meinem Blog und hoffe euch öfters mal hier zu “sehen” :)

Hier die abfotografierten Seiten, zum Vergrößern einfach draufklicken: (weiterlesen…)

Wie plane ich einen Feldzug im Ausverkauf?

Ausverkauf. Das heißt Krieg. Strategischer Krieg. Kein Blitzkrieg. Jahrelange Erfahrung ist gefragt, wenn es um die Auswahl des passenden Kampfanzuges geht, ein geschultes Auge zum freien Erkennen der Schuhgrößen überlebenswichtig und Insiderinformation wann es die nächsten Reduktionen gibt unverzichtbar.
Wenn sich Horden von hysterischen Frauen um ein Paar Jimmy Choo beim H&M prügeln, dann belächle ich das. Geht es um den Start des Ausverkaufs bei Zara, stürze ich mich mitten rein ins Getümmel, beobachte argwöhnische meine Shopping-Konkurrentinnen, auf welche Teile sie denn ihr Auge geworfen haben und schieße vor ihnen zum Objekt der Begierde. Penisneid war gestern, Schnäppchenneid ist heute. Ein Feldzug muss geplant werden…

Nicht Geld ist Macht, sondern Information! Soll heißen, wer weiß, wann der Ausverkauf startet und wann die neuen Reduktionen kommen, steht ganz vorne an der Front. Über Facebook und Twitter bekommt man zwar den Start des Sales in der Regel mit, aber wann von 20 Prozent weniger, auf 50 Prozent weniger reduziert wird, das passiert fließend. Scheinbar! Was tun? Na an die Quelle gehen, man frage eine Verkäuferin. Gewissenhafte Verkäuferinnen werden mit der Information nicht so schnell rausrücken, daher ist psychologische Kriegsführung gefragt. Ihr ganz beiläufig ein bisschen zur Hand gehen, über die achtlosen Kunden herziehen, ihr tolles Make-up loben und wie arm sie sei im Ausverkauf arbeiten zu müssen. Verständnis zeigen. Und dann: “Ach, und dann kommen ja noch weitere Reduktionen, oder? Dann wird es noch viel schlimmer für dich. Weißt du vielleicht wann das sein wird?” Bingo!

Als semiprofessionelle Schnäppchenjägerin habe ich natürlich auch schon den perfekten Kampfanzug : Leggings, ein Oversizeshirt mit einem eng anliegenden Shirt darunter, ein Taillengürtel, an dem man die Kleiderbügel mit der Beute hängen kann und natürlich flache Schuhe. Röcke und Hosen können schnell über die Leggins auch außerhalb einer Kabine probiert werden. Falls man sich doch bei der Kabine eine Stunde anstellen möchte, um dann in der nach Käsefüßen duftenden, Cellulitefreundlich beleuchteten Kabine einen Probiermarathon zu starten, ist das Oversize-Shirt schnell ausgezogen. Das eng anliegende Top ist dafür da, dass man auch mal außerhalb der Kabine mit einer potentiellen neuen Hose auf und ab stolzieren kann, ohne seinen transparenten BH präsentieren zu müssen (uuuuuhhh, ja ich trage transparente BHs). Meist helfen die beobachtenden Blicke der anderen Schnäppchenjägerinnen, ob die Hose gut ist, oder man schnell wieder dorthin sollte, wo die Hose hingehört, in die Käsefußkabine.

Kommen wir nun zum Nahkampf, dem Duell Frau gegen Frau. Täuschen, Tarnen und Ablenken heißt es da. Hat der Feind ein Teil in Geiselhaft genommen, das sich in seinen einen Reihen viel besser machen würde, dann gehe man wie folgt vor:
- Täuschen: Man greift sich ein ähnliches Teil, inspiziert es eingehend, freut sich darüber, legt es an, legt es es wieder weg. Nimmt es wieder, seufzt, schaut auf den Preis, freut sich, sieht sich nach der Freundin um, präsentiert es stolz, lächelt dabei den Feind an. Der Feind ist verunsichert und will nun doch DIESES Teile haben. Der Schnäppchenneid wurde geweckt.
- Tarnen: Jetzt schnell sein! Untertauchen, den Feind sich mit dem anderen Teil beschäftigen lassen, er soll sich in Sicherheit wähnen.
- Ablenken: Und nun blitzschnell wieder auftauchen, den Feind ansprechen, wie toll das neu gewählte Teil sei und dabei heimlich das eigentliche viiiiel tollere Teil kidnappen.

Hat Frau nun all ihre Kriegsbeute beisammen, heißt es nun die heiße Ware am Freund vorbeizuschleusen. Wer den nicht hat, wie meinereins, ruft im heimischen Kleiderschrank die Monarchie aus und krönt sich zur einzig wahren Königin des Ausverkaufs.