Backe, backe, Kekse: Bestes Spitzbubenrezept ever!

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Auf Facebook habe ich euch schon meine Backwerke vom Wochenende gezeigt: Spitzbuben, Schokomakronen und Kokoskipferl. Alles mit viel Liebe gemacht und natürlich ziemlich lecker, wenn ich mich mal ein bisschen selbst loben darf. Eines meiner Lieblingsrezepte verrate ich euch jetzt und zwar stammt es aus dem Heft „Extra Lisa“ aus dem Jahre 2002. Ich weiß, wenig chic aber vertraut mir, es ist das beste Spitzbuben-Rezept!!! Dass es das Heft noch immer in meiner Keksrezeptsammlung gibt, ist wirklich ein Qualitätskriterium ;) So und jetzt zeig ich euch, wie man diese Kekse macht und gebe auch ein paar Tipps für die Backanfänger unter euch…


Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Butter, Eiweiß und Nüsse auf die Arbeitsfläche geben. Die Butter dabei grob hacken.


Damit sich die Butter nicht zu schnell wegen der Hände erwärmt, die erste Arbeit mit einer Palette machen, oder so wie ich mit einem großen Brotmesser. Wenn Mürbteig nämlich zu weich wird, werden die Kekse nicht mürbe.
Dann alles gut verkneten und für 30 Min. in den Kühlschrank stellen.


Den Teig 1 cm dick ausrollen und dabei achten, dass er nicht am Boden klebt. Das schafft ihr indem ihr mit der Palette bzw dem Messer immer wieder Mehl unter den Teig schiebt. Sollte der Teig kleben bleiben, tut ihr euch nämlich sehr schwer beim Ausrollen und in Folge auch beim Ausstechen, deshalb lieber weniger Teig ausrollen und dafür klebt er nicht.
Gleich viele Ober- und Unterflächen ausstechen. Falls ihr nicht so einen Ausstecher habt wie ich, könnt ihr ja als Alternative ein Schnapsglas und einen Fingerhut verwenden.
Aufs Blech legen und im vogeheizten Ofen bei 175 Grad ca 13 Min. backen. Es ist wichtig, dass ihr die Kekse nicht zu lange im Rohr habt, selbst wenn ihr denkt, dass sie noch nicht fertig sind, weil noch gar nicht bräunlich gefärbt. Sie dürfen nicht bräunlich gefärbt sein!
Und wenn ihr das Blech aus dem Ofen nehmt, die Kekse sofort am Grillgitter abkühlen lassen und die Oberteile noch heiß mit Staubzucker bestreuen. Dadurch bleibt der Zucker besser am Keks haften, da er leicht karamellisiert ;)
Marmelade mit ein bisschen Rum verrühren und erwärmen, dann jeweils 1 Ober- und Unterseite damit füllen. Aufpassen nicht zu viel Marmelade zu verwenden, damit sie nicht auf den Seiten hervorquillt. Ich gebe in der Mitte immer einen Klecks mehr, damit die Marmelade das ausgestochene Herz ausfüllt und auf der übrigen Fläche etwas weniger, die nur als bisschen Klebstoff dient.

Dann ab in eine Dose und zwischen jeder Schicht eine Alufolie geben, damit die Kekse nicht aneinander kleben ;) Wenn euch die Kekse etwas zu fest geworden sind, lasst sie einfach ein bisschen draußen stehen, am besten gemeinsam mit feuchter Wäsche. Sie ziehen dann die Luftfeuchtigkeit an und werden dadurch weicher. Finger weg übrigens davon einen aufgeschnittenen Apfel zu den Keksen zu geben: Im schlimmsten Fall schimmern sie, im weniger schlimmen Fall schmecken sie nach Apfel.

Ich wünsche gutes Gelingen ;)

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4 Responses
  • swarina
    Dezember 5, 2012

    ui ich freu mich schon auf eine Kostprobe, denn auf grund meiner diätpläne bin ich nämlich bis jetzt kresefrei ;) bussi

  • Sonic
    Dezember 11, 2012

    ich KANNS BESTÄTIGEN!
    habe dein das rezept am wochenende ausprobiert!
    jEDER WAR BEIGEISTERT UND ICH EBENFALLS!

    • Fanfarella
      Dezember 12, 2012

      ahhh super freut mich riesig, dass dus ausprobiert hast <3

  • Patricia
    Dezember 18, 2012

    Mmh, schauen die gut aus :)
    und du hast das rezept gut beschrieben, sollte also ganz einfach sein, die kekse nachzubacken !!

    LG Patricia

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