10 Tipps: Weil Sonntage zum Brunchen da sind

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Eine zugegeben doch recht lange Pause gab es nun auf meinem Blog, was freizeittechnische Gründe hatte. Ich macht tatsächlich GAR NICHTS in meinen Weihnachts-Silvester-Ferien. Doch, etwas habe ich schon getan und zwar einen kleinen Brunch am Sonntag für eine kleine, aber feine Runde ausgerichtet. Und da ich bei Einladungen zu mir nach Hause immer einen kleinen Schlachtplan aushecke, habe ich mir auch beim Brunch überlegt, was denn alles da sein muss, damit alle glücklich sind. Hier meine 10 Tipps für einen perfekten Sonntagsbrunch:

1. Ein Brunch ist eine Mischung zwischen Breakfast und Lunch, das heißt die Uhrzeit soll nicht vor 10:00 und nicht nach 12 Uhr liegen meiner Meinung nach. Für mich perfekt: 11 Uhr. Außerdem hat man dann noch Zeit länger zu schlafen und etwas vorzubereiten

2. Da am Sonntag die meisten Geschäfte geschlossen haben, rate ich spätestens am Samstag vormittag alles notwendige einkaufen zu gehen. Insbesondere von Eiern und Milch rate ich ein bisschen mehr einzukaufen, genauso wie Aufstocken des Kaffee- und Teesortiments. Manchmal fällt einem bei den ersten Vorbereitung dann schon auf, dass etwas fehlt und hat noch Zeit das Vergessene zu holen. Ansonsten bleibt einem nur der Gang zum netten Nachbarn.

3. Tisch eindecken ist eine Aufgabe für den Vorabend. Genauso wie Klo putzen, Ecken entstauben und das Schuhchaos im Eingangsbereich zu bereinigen. Manche Gäste tragen gerne Hausschuhe, die ebenfalls besorgen.

4. Alles was nicht warm sein muss beim Servieren, oder soundso kalt sein soll, ebenfalls am Vortag erledigen. Dazu gehören bspw Kuchen,  Wurstplatten, Dessertcremen, Fleisch marinieren. Dazu gehören nicht Brot aufschneiden und Gebäck aufbacken, Fruchtshakes, Salate marinieren, Wraps die mit der Zeit wässrig werden, Obst und Gemüse aufschneiden.

5. So wenig Speisen als möglich währenddessen die Gäste schon da sind zubereiten. Man will ja immerhin mit den Gästen die Zeit verbringen – das behalten sie eher in guter Erinnerung, also pippifeines Essen. Man wird schon einiges an Zeit benötigen, all die speziellen Kaffee- und Teewünsche zu erfüllen ;)

6. Auf Allergiker und Vegetarier Rücksicht nehmen nicht vergessen! Ich backe bspw vieles mit Pflanzenmargerine, statt mit Butter, damit auch die Laktoseintoleranten Süßes essen können. Fisch, Koriander, Rosinen, Nüsse und Meeresfrüchte sind ebenfalls nicht immer jedermanns Sache.

7. Neben den Frühstücksklassikern auch ein paar Kleinigkeiten aus dem Delikatessenladen einbauen. Spezielle Salze beispielsweise, Chutneys oder eine (kleine!) Variation an Käse.

8. Die Mengen gut abschätzen! Ich kaufe oft viel zu viel ein pro Person und dann vergammelt mir das gute Essen im Kühlschrank. Deshalb genau überlegen, ob das geplante Menü nicht doch zu viel ist und ob die Mengen pro Essen auch realistisch essbar sind. Jeder hat nur einen Magen und länger als 4 Stunden sitzt man selten am Tisch beisammen, wenn kein Alkohol im Spiel ist :D

9. Wer ein Händchen für Deko hat, ist das Thema Brunch ein sehr dankbarer Anlass seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Das bedeutet aber wahrscheinlich, dass nicht nur der Sonntag mit Kochen, Essen und Aufräumen dahin ist, sondern auch der Samstag mit Basteln. Eine große Auswahl an Material findet ihr bspw bei Casa di Falcone oder auch Blueboxtree.

10. Keinen Stress aufkommen lassen! Immerhin lädt man sich in der Regel enge Freunde an einem Sonntag nach Hause und mit denen will man doch die Zeit genießen. Und wenns doch mal knapp wird mit der Zeit, freuen sich die Freunde bestimmt, einen ein bisschen zu unterstützen und ebenfalls mit Hand anzulegen :)

Was es bei mir alles letzten Sonntag zum Essen gab, seht ihr hier. Natürlich gab es sonst auch noch Brot, Gebäck, Croissants, Marmeladen, Honig und Nutella ;)

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Mozzarella/Tomaten/Basilikum mit Balsamicocreme. Gestocktes Ei mit Sahne, Tomaten und Kräutern – noch warm servieren!

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Thunfischwraps mit Salat und Frischkäse. Wurstplatte mit Melone. Minipizzen mit Salami und mit Thunfisch

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Apfeltarte. Schichtdessert aus Pfirsichmus, Joghurt mit Honig und Walnüssen

 



9 Comments on 10 Tipps: Weil Sonntage zum Brunchen da sind

  1. swarina
    15. Januar 2013 at 16:09 (2 Jahre ago)

    und es hat wirklich alles super gut geschmeckt, danke für die einladung! bussi

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  2. Sarah
    15. Januar 2013 at 18:04 (2 Jahre ago)

    Mhh yummy! Ich liebe brunchen!

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  3. Vanessa
    15. Januar 2013 at 19:42 (2 Jahre ago)

    Sieht richtig lecker aus! Da weiss man gar nicht wo man anfangen möchte :) Viele liebe Grüße!
    Vanessa – PureGlam.tv

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  4. Lina
    16. Januar 2013 at 13:59 (2 Jahre ago)

    Ach, da würde ich mich gleich gern selbst einladen! Hast du einfach nur das Gemüse mit verquirltem Ei in eine Backform und dann in den Ofen geschoben?

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  5. Ursula
    17. Januar 2013 at 09:45 (2 Jahre ago)

    WOW! da hast du aber schon noch einiges am Sonntag morgen backen müssen oder? Respekt auf jeden Fall!

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  6. Simone
    23. Januar 2013 at 18:55 (2 Jahre ago)

    ich liebe es freunde zum essen einzuladen! fürs brunchen kommen Kleine sachen aus dem ofen echt immer gut an.

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  7. Niinchen
    20. Oktober 2014 at 20:48 (1 Woche ago)

    Mmhh das sieht aber lecker aus mit vielen Anregungen Danke sehr :) brunch en meist JEDEN Sonntag oder auch Samstag im Bett, bei uns wirds jedoch viiiel später & da wir nur zu 2. Sind reicht das ganze dann für den ganzen Tag wo wir immer wieder genüsslich naschen :) freue mich schon auf die Pension wenn ich es ebenso täglich genießen kann wie meine Großeltern :P Danke für die hilfreichen Tipps: kurze frage wie machst du die Mini Pizzen? Damit kann ich meinen süßen demnächst einen schönen Start in den Tag bereiten :) viel Spaß & erfolg weiterhin bei deinem tollen Blog. Schöne Grüße, Nina

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