Rezept: Feigen-Marmelade mit Agar-Agar und ohne Zucker

Rezept: Feigen-Marmelade mit Agar-Agar / Fanfarella / www.fanfarella.at

Ich kanns leider nicht ändern, aber ich steh einfach auf Süßes. Und zum Frühstück am Wochenende gehört für mich ein Brötchen mit Marmelade einfach dazu. Und vielleicht geht es da ja genauso wie mir, aber ich durchforste im Supermarkt häufig die Regale nach einer Marmelade mit einem möglichst hohen Fruchtanteil. Höher als 80% habe ich bisher nicht gefunden, oder man greift zum Kompott oder Chutney, da gehts auch noch höher. Die Suche nach einer Marmelade ohne Gelierzucker glückt wenn überhaupt nur im Bio-Laden und dann hat man auch noch Zucker als Süßungsart meistens. Deshalb: Selbst ist die Frau, greift zur momentanen Lieblingsfrucht und Agar-Agar und startet mit dem Projekt “Marmelade mit Agar-Agar”.

Und so schwer ist das gar nicht! Meine Mama hat früher Marmelade mit Gelierzucker en masse gemacht, meist aus Zwetschen und Ribiseln – hach was habe ich das geliebt, wenn es in der Küche so süßlich riecht und man die klebrig süßen Topf mit dem Finger leerputzen durfte. Damals jammerte sie über die riesige Patzerei, heute viele ihr es nicht mehr im Traum ein, Marmelade mit Gelierzucker zu machen. Wie die Mutter so Tochter, hier die Zutaten für die gesündere Variante:

  • 500g klein geschnittene Feigen, oder anderes Obst
  • 8g Agar-Agar
  • 4cl Rum
  • Saft einer halben Zitrone
  • Honig zum Süßen nach Belieben

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Im Grund müsst ihr das Agar-Agar mit etwas Wasser anrühren, so dass keine Klumpen entstehen und gebt das dann zu den bereits heißen Feigen, die zwischenzeitlich mit Zitronensaft und Rum leicht köchelt. Dann kurz weiterköcheln lassen mit Honig abschmecken und sofort in saubere (abgekochte) Einmachgläser mit ebenso sauberen Deckeln füllen. Meine Mama hat die Gläser direkt danach auf den Kopf gestellt für 5 Minuten, damit auch wirklich keine Keime überleben. Aber da teilen sich die Geister, ob es notwendig ist ;)

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Da Marmelade ohne klassischem Zucker nicht so lange haltbar ist (ich schätze mal 6 Monate aber auf jeden Fall), insbesondere nach Öffnen der Gläser, empfehle ich euch eher kleine Gläser zu nehmen und sobald angebrochen, ehest möglich aufzubrauchen. Außerdem muss die Marmelade sofort in den Kühlschrank nach Verwendung und nicht allzu lange am sonnigen Frühstücktisch stehen ;)

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5 Comments on Rezept: Feigen-Marmelade mit Agar-Agar und ohne Zucker

  1. Jen
    10. Oktober 2013 at 09:25 (12 Monate ago)

    Ohh ich liebe Feigen und die Marmelade sieht total gut aus. Ich weiß auch nicht wieso in Österreich alles so überzuckert wird, der Fruchtzucker den die Früchte enthalten reicht doch meist und Honig oder Agavendicksaft ist doch viel besser. So und jetzt werde ich mir am Abend einen Feigensalat machen – alles nur wegen dir xD

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    • Fanfarella
      10. Oktober 2013 at 10:06 (12 Monate ago)

      hihi na dann lass ihn dir schmecken :) und in diese marmelade hab ich echt sooo wenig honig reingegeben, weil die feigen selbst tatsächlich schon süß sind, aber so richtig nach marmelade schmeckts halt dann nicht mehr – das muss einem dann auch bewusst sein.

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  2. Shoplemonde
    12. Oktober 2013 at 21:52 (12 Monate ago)

    Die Marmelade sieht köstlich aus, und Feigen sind sowieso meine liebsten Früchte! Ich werde das Rezept gleich an meine Mama weiterleiten, denn sie liebt es, jedes Jahr neue Marmeladen zu kreieren :-)

    Liebe Grüße

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  3. Ines
    18. Oktober 2013 at 20:10 (12 Monate ago)

    Danke für das Rezept! Muss ich bald mal ausprobieren, sieht köstlich aus! Mir geht’s da übrigens genau wie dir! Marmelade gehört am Wochenende einfach dazu! :)

    Liebste Grüße,
    Ines von snoopundemily

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  4. Andreas
    8. Februar 2014 at 19:54 (8 Monate ago)

    Super Rezept! Feigen-Marmelade kannte ich bisher gar nicht…schmeckt aber sicherlich sehr gut auf einem Fladenbrot. Ideal wenn man einen arabischen Abend plant. Werde das sicher mal probieren…

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