szmtag Fanfarella

So schön sieht es aus, wenn Kinder rauchen

Oder doch nicht? Gestyled wie erwachsene Stereotypen werden sie von Fotografin Frieke Janssens in Pose gebracht und paffen scheinbar ihre Zigaretten wie die ganz Großen. Zumindest ist es ein Hingucker und zeigt auch wie irritierend es sein kann, wenn Kinder erwachsene Dinge tun. Auslöser für diese Fotos war übrigens der Hype um den rauchenden indonesischen Jungen, wenn ihr euch an den erinnern könnt.

Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich eine absolute Nichtraucherin bin und ich finde dass diese Fotos uns schön vor Augen halten, wie abstrus es doch ist, was man sich da antut, wenn man sich diesen Schmutz in die Lungen zieht. Bei Kindern dulden wir es nicht, wir wollen ja nur das beste für sie, warum tun wir es uns also selbst an?

Hier gibts noch ein Making-of der Fotos, in denen man erkennen kann, dass die Kinder nie wirklich geraucht haben oder Zigaretten in der hand hielten – der Rauch und die Glimmstängel wurden erst später hinzugefügt.

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Hello Monday! Biete Finderlohn für Weihnachtsstimmung

Alle Jahre wieder Weihnachtswahnsinn und ich strebe alle Jahre wieder die Position der Oberwahnsinnigen an. Bereits im August, wenn die ersten Schokonikoläuse und Lebkuchen in den Supermärkten „KAUF MICH! JETZT!“ brüllen, komme ich in Weihnachtsstimmung, beginne Dekoideen zu sammeln, Keksrezepte aus meiner X-Mas-Schachtel zu holen, stelle in Gedanken Outfits für die Feier bei meinen Eltern, bei meiner Oma und mit meinem Freund zusammen und überlege, wann ich das Weihnachtsdinner mit meinen Mädels ansetze, damit ja ich es bin, die es ausrichtet und niemand anderes mir den Termin streitig macht. Weihnachten gehört mir. MIR! Ein Fest der Freude und Liebe soll es natürlich auch sein. Jajajaja….

Gestern hat für mich dann Weihnachten begonnen. Obwohl ich im Oktober bereits die ersten Weihnachtslieder bei sommerlichen 35 Grad in Las Vegas hörte und die Werbung seit einem Monat mit X-Mas-Angeboten um sich wirft. Endich. Der erste Adventsonntag, das erste Kerzerl wird am Adventskranz entzündet. Ganz großes Kino in meiner Kindheit: Familie versammelte sich um den selbstgebunden Kranz, ich holte meine Gitarre und gemeinsam sangen wir „Wir sagen euch an, den lieben Advent“. Die gute alte Zeit, in der ich noch ans Christkinderl glaubte, jeden Tag ganz aufgeregt ein Fensterchen im Adventskalender öffnete und einen Brief ans Christkind schreibt, mit all meinen geheimen und weniger geheimen Wünschen. Und dann fand ich meine Briefe ans Christkind in der Schmuckschatulle meiner Mama. Aber das war egal, ich WOLLTE ja daran glauben.

Dieses Jahr ist irgendwie alles anders. Die einzige Weihnachtsdeko in der Wohnung habe ich geschenkt bekommen, einen Adventskranz besitze ich noch nicht und wenn, dann werde ich ihn zum ersten Mal nicht selbst binden, sondern kaufen. Keine Lämpchen vor den Fenstern, kein Adventskalender, der nur darauf wartet gefüllt zu werden und selbst meinen Brief ans Christkind, der seit Jahren via Mail an meine Freundinnen verschickt wird, wartet noch darauf geschrieben zu werden. Die Keksrezepte sind Opfer meiner Realitätsnähe geworden und wanderten bereits wieder retour in die Kiste und das Weihnachtsdinner mit meinen Mädels wird an einem Freitag stattfinden und nicht wie üblich ganz relaxed an einem Samstag.

Im Grunde genommen war ich im Sommer mehr in Weihnachtsstimmung als jetzt. Dabei liebe ich doch Weihnachten! Was ist da bloß passiert? Muss ich erst Norwegerpulli, Fellpantoffel und lange Unterhosen tragen, mir den Bauch mit Vanillekipferl vollschlagen und „Last Christmas“ in Endlosschleife hören, damit ich realisiere, dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre und nicht im Sommer? Verdammt noch mal, wo ist die Weihnachtsstimmung geblieben? Vielleicht finde ich sie ja am Grunde eines Glühweins…

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Neues Baby von HUGO BOSS

Treffen sich zwei Leute, trinken ein Gläschen Wein, plaudern etwas, spazieren durch die Nacht und geboren ward HUGO BOSS TALK. Dabei handelt es sich um ein neues Online-Format, das es ziemlich spannend macht, denn allzuviel wird noch nicht verraten, wenn man sich den kurzen Trailer dazu ansieht. Darin seht ihr die Sängerin Yukimi Nagano von der schwedischen Band “Little Dragon” und Eyan Allen, Creative & Brand Director Womenswear bei HUGO BOSS. Aber ich kann euch schon verraten, dass ihr bei HUGO BOSS TALK zukünftig Persönlichkeiten aus Kunst, Mode und Musik erwarten könnt, die unterhaltsame Diskussionen miteinander führen.

Und hier der Trailer:

Mal sehen was da noch kommt, denn ich finde es immer spannend wenn Unternehmen im Onlinebereich mal was Neues wagen und gerade im Onlinevideo-Bereich haben es Firmen nicht ganz so leicht abseits von Fashionshow-Livestreaming und Styling-Tutorials. Aber ich halte euch am Laufenden ;)

If there is anything a lady should blow, it should be his mind

Eigentlich ist es nicht so schwer eine Lady oder ein Gentleman zu sein, wenn ich mir die Regeln dafür so durchlese. Welche Regeln? Na dies hier für Ladies und jene für Gentlemen.

Die Seite mit den “Rules for a Gentleman” ist übrigens deutlich umfangreicher. Anscheinend ist es schwerer ein Gentleman zu sein, als eine Lady…

 

http://therulesofladies.tumblr.com/

13 Datingtipps für Single-Frauen

Hach wenn ich diese Tipps doch schon gehabt hätte, als ich noch Single war… Folgende Datingtipps sind über 70 Jahre alt! Und ganz so kurzlebig sind manche gar nicht, über andere schüttle ich echt den Kopf. Was sagt uns das? Den Mann fürs Leben zu finden, das war auch 1938 ein Spießrutenlauf von einem Frosch zum nächsten.

Nun gut, kommt natürlich darauf an auf was Frau aus ist. Kann mir gut vorstellen, dass sich Mann durchaus freut, wenn er AUSSCHLIESSLICH mit einem Lächeln begrüßt wird - ihr versteht schon ;)

Bitte wofür hat damals ein Mann einer Frau ein Stoff-Taschentuch gegeben, wenn man es nicht beschmutzen durfte? Versteh ich nicht.

Also wenn mich ein Typ gelangweilt hat, dann habe ich auch gelangweilt dreingesehen. Einen Langweiler will man doch nicht, so schlimm kann das Singledasein gar nicht sein tzzzzz...

So hilfreich können Tipps gar nicht sein, als dass man mir den Mund verbietet!

Ja bitte Mädls, wer einen BH braucht sollte den auch heute tragen :D

Danke dass uns Frauen das mal jemand erklärt, dass dieser Spiegel zum Autofahren hilfreich ist. Dankeschön...

Ihhhh, ich greif doch nicht einem fremden Mann ins Ohr!!!!

Das fällt wohl unter "Buhuuuhuuuuu, mein beschissener Ex hat meine 2 Katzen mitgenommen und jetzt bin ich seit 4 Jahren alleine, bitte liebe mich!"

Da muss das Date ja ganz besonders unspektakulär sein, wenn man von einem vergangen schwärmt... Wieder zurück zum Start und nochmals würfeln bitte.

Hm, das bedeutet dann wohl, dass ich 1938 für immer Single geblieben wäre...

Endlich mal etwas, dem ich voll und ganz zustimme! Ein bisschen Mut antrinken ist ok, aber nicht zuviel. Am Ende wacht man in der Früh auf und kann sich gar nicht an den Spaß erinnern, den man hatte :D

Also wenn man einem anderen Typ anbandelt, dann dürfte der erste wohl nicht der Hit gewesen sein. Besonders höflich ist es natürlich nicht, aber immerhin geht es da ja darum, dass Frau bald nicht mehr Single ist, oder?

Ärgert sich der Typ da gerade, dass die Frau eingeschlafen ist? An wem liegt das wohl....

 

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1. Beautyflohmarkt Wien

Heute ging der erste Wiener Beautyflohmarkt über die Bühne. Initiiert von Mirela und gemeinsam mit Claudia und Jen organisiert, dürfte er ein riesen Erfolg gewesen sein, denn als ich gegen 12:30 Uhr den Pfarrsaal der Martin-Luther-Kirche betrat (ja genau, der Beautyflohmarkt fand in einer Kirche statt!), war ziemlich viel los! Ihr könnt daher mit Sicherheit einen weiteren Flohmarkt nächstes Jahr erwarten.

Ich habe mir natürlich auch eine Kleinigkeit gekauft :)

Mit dabei waren unter anderem InYourFaceBlusherineMangoblüteamusedPolishTheLipstickAnonymous Beautyholic, SwarinaKirschblüte,NagellackprinzessinGood Lack, Nail!Miss LeichenblässeLillith’s Dark Tower und Goldmarie. (Liste von Mirela geklaut und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

Nagellackheaven!

Buffet wurde von Claudia und Swarina ganz liebevoll vorbereitet. Leider habe ich ganz vergessen ein Foto davon zu machen, aber hier mal eines von den Vorbereitungen :)

Klein-Fanfarella war natürlich auch mitdabei

 

Forever21 Spots: Ein bisschen weniger Klischee bitte!

Man sucht sich das Rezept für ein Party-Outfit aus dem Kochbuch, mixt alles notwendige zusammen und los gehts. Wenn es doch nur so einfach wäre. Stattdessen braucht man oft gefühlte 235 Probeoutfits und hinterlässt einen Kleiderschrank im Apokalypsezustand.

Bei Forever21 nimmt man sich nun dieses Problems an in ihrer TV-Werbung. Während sich die Mädls in die Küche stellen und ihr Outfit mit Glitzerstaub-Eiern und rosafarbenen Armreifen über 1 Stunde im Ofen backen müssen, brauchen die Burschen nur aus einem Fertigmenü für verschiedene Anlässe wählen und es für wenige Sekunden in die Mikro schieben. Nun gut, ich will da jetzt nicht zuviel interpretieren, nein will ich nicht, will ich nicht…

Na gut, also doch: Ok, es ist mir schon klar, dass die Zielgruppe von F21 vielleicht noch nicht gezwungenermaßen eine eigene Wohnung hat und somit noch eher das Glück hat von Hotel Eltern versorgt zu werden. Und dass junge Mädls dann eher just for fun kitschig verzierte Cupcakes, Brownies und Torten backen, als praktische Schinkenfleckerl oder ein Gulasch für die ganze Familie. Aber ich kenne genügen Burschen die genauso just for fun in der Küche stehen und dann statt Cupcakes eben Steaks verarbeiten, den Weihnachts-Truthahn ins Rohr schieben oder mit Leib und Seele Grillmeister sind. Schinkenfleckerl und Gulasch machen die dann leider auch nicht freiwillig. Aber darum geht es jetzt nicht.

Warum degradiert man denn Männer dazu, ein stupides Videospiel zu spielen und dann ganz klischeehaft nur die Mikrowelle zu bedienen? Und wieso stehen die Mädls deutlich länger in der Küche und backen mühsam? Hat sie denn keine Mikrowelle? Oder hat sie etwa mehr Geschmack, weil selbstgemachtes besser ist, als das aus der Mikrowelle? Ist er klüger, weil er zeiteffizienter handelt? Oder tut er es deshalb, weil er es einfach kann?

Die Idee sich ein Outfit zu backen oder in der Mikrowelle zu machen ist ja ganz witzig, würde ich mir auch oft genug wünschen, wenn es so einfach und schnell gehe, aber ein bisschen weniger klischeebehaftet hätte ichs mir schon gewunschen. Und das sage ich nicht nur deshalb, weil ich als Schwester eines Bruders immer darum kämpfen musste, dass ER die gleichen Dinge in der Küche machen muss, wie ich.

Das Video für Mädls:

Das Video für die Männer:

Videos via

Gesucht und gefunden? Die perfekten Stiefel!

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Es wird kalt. Arschkalt. Die Ballerinazeit ist vorbei, die Stiefelzeit beginnt. Ihr ahnt es schon oder? Jaaaaaa, also müssen Stiefel gekauft werden!

Schwarze Stiefel mit Absatz besitze ich seit Jahren nicht mehr. Ich habe einfach keine gefunden, die kein Klimbim dran hatten, nicht einem Ziegelstein glichen oder auch alltagstauglich waren. Und wenn sie denn schlicht und wintertauglich waren, dann kosteten sie ein Vermögen.
Und meine braunen flachen Stiefel segneten letztes Jahr das Zeitliche, als Swarina kopfschüttelnd auf meine Lieblinge blickte und meinte, dass ich auch wirklich jedes Paar Schuhe zu Tode trage und diese nun wirklich den Ruhestand verdient hätten. Die löchrige Ferse und abgeschürfte Spitze seien rufschädigend.

Also müssen heuer zwei Paar Stiefel her und nachdem die Zeit der Plastikschuhe definitiv vorbei sind, habe ich mich schon von meinem Weihnachtsgeld verabschiedet, denn schlichte Lederstiefel sind erfahrungsgemäß die teuersten. Aber siehe da, bei Topshop bin ich doch tatsächlich fündig geworden!

Diese hier kosten 100 Pfund und sind aus Leder. Ganz wichtig bei Winterstiefel sind Absätze, die nicht mit Leder überzogen sind, was die Suche immer etwas schwerer macht. Aber nur so ruiniert man sich die Absätze nicht durch den Straßenschotter im Winter.

Und diese braunen Stiefel sind auch aus Leder und kosten 95 Pfund.

Jetzt müssen sie nur noch passen… Drückt mir die Daumen, denn meine Waden wollen nicht immer in alle Stiefel passen -.- Irgendwann werde ich mir Stiefel maßanfertigen lassen :D

What’s in my bag – aber echt jetzt!

Ihr kennt ja diese Blogposts, die eigentlich nur dazu dienen, einen über einen ideenlosen Tag hinwegzutragen. Da bloggt man dann über irgendein Vogue-Editorial, macht ein Foto von seinem Fensterausblick und vergewaltigt es mit 27 Filtern. Oder man zeigt, was man so in seiner Tasche mit sich rumschleppt. Letzteres finde ich gar nicht mal so uninteressant und ich frage mich jedes Mal aufs Neue, ob man vom Tascheninhalt auf die Person schließen kann und ob hier nicht doch ein bisschen geschummelt wird.

Wenn ich euch zeigen würde, was so in meiner Tasche kreucht und fleucht, wäre das genauso stilvoll wie Bud Spencer beim Wasserballett. Dann doch lieber den Kühlschrankinhalt. Der macht zumindest glücklich, nach der Anzahl der Schokopuddings zu schließen. Oder mein Kleiderschrank, der ziemlich ordentlich ist und daher so gar nicht zu mir passt. Auch gut wäre der Inhalt meines ehemaligen Autos gewesen, der wohl ausgereicht hätte meinen fahrbaren Untersatz als legitimen Wohnort anzumelden. Aber was in meiner Tasche ist, hat wenig Gemeinsamkeiten mit dem meiner BloggerkollegInnen.

Also sehen wir uns mal den Inhalt aus meiner Tasche an – ganz frisch von heute morgen

Und, Gemeinsamkeiten von Bud Spencer und Wasserballett gefunden? Denn DAS ist die Realität! Vollkommen unverblümt und kopfüber aus der Tasche gekippt. Nein, ich trage keinen halben Kosmetiksalon mit mir rum, nichtmal obligatorische Taschentücher oder einen Lippenbalsam findet man bei mir. Parfüm oder Deo bleiben ebenfalls immer daheim liegen. Und ich schwöre, ich rieche trotzdem nicht wie ein Klo. Einzig ein Lipgloss, welches ich aus meiner Studienzeit noch bei mir rumtrage und einen Lippenstift, den eine Freundin bei mir mal hat liegen lassen und seither immer noch bei mir liegt, waren überraschenderweise in der Tasche. Ich habe auch kein Buch bei mir, welches ich aus meinem mit Weltliteratur reich bestückten Bücherregal herausgefischt habe, nicht mal ein Notizbuch war in meiner Tasche.

Eine Menge Münzen, die nicht gezwungenermaßen alle Euros sind, kugeln soundso immer in allen Taschen bei mir herum. Das überrascht mich wenig. Souvenierchips von Las Vegas warten noch auf neue Besitzer, die mir über den Weg laufen und fragen könnten, ob ich ihnen denn was von USA mitgenommen hätte („Aber klar doch, schau, ein Las Vegas Chip!“). Und jetzt wisst ihr auch welche Pille ich nehme und dass ich immer Parkemed bei mir rumtrage. Augentropfen, Handcreme oder Desinfektionstücher und anderes nützliches Zeugs gibt’s bei mir nicht. Ich improvisiere – frage also meine Freundinnen danach wenn notwendig. Leine, kleine Kauknochen und Sackerl fürs Gackerl müssen dabei sein, der ganze Dreck darin eigentlich nicht.

Sehe ich mir dann den Inhalt von Bloggertaschen wie von meiner lieben Kollegin Sarah an, komme ich leicht ins Grübeln: Bin ich einfach total unorganisiert, liebe ich das Chaos, zolle ich meiner Tasche zuwenig Respekt, indem ich jeden erdenklichen Müll reinwerfe? Oder verheimlichen uns ein paar Taschen eine dunkle, unordentliche und besonders dreckige Seite von sich? Ich tippe auf letzteres. Ich will kein Mini-Messie sein wenn man sagt: „Zeige mir deinen Tascheninhalt und ich sage dir, wer du bist.“

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Beauty Shopping

Ich war ein bisschen Renovierungs- und Instandhaltungsmaterial shoppen :) Sind natürlich alles Dinge geworden, die den konstanten optischen Verfall vertuschen und ich somit unbedingt benötige.

Endlich wieder mein geliebtes Chanel Lipgloss, das immer dann herhalten muss, wenn Lippenstift aufgrund zuvielem Gequassle zu schnell verschwinden würde. Also eh fast immer. Ein neues Puder, das ich von Clinique ausprobieren möchte, nachdem ich von der Tagescreme “Superdefence” total begeistert bin. Mein Standard-Parfüm Miracle von Lancome und meinen ersten (!) Chanel Nagellack. Normalerweise bin ich ein Fan von OPI-Nagellacken weil günstiger und länger haltbar, aber Peridot an den Fingernägeln meiner besten Freundinnen hat mich dann doch überzeugt, dass manche Dinge auch einfach nur gut aussehen brauchen :)

Und was ich auch noch erwähnen möchte: Aus mir wird nie eine Beautybloggerin werden. Respekt vor jenen, die ihre Lippen abfotografieren. Ich habs nicht geschafft ohne, dass das Bild verschwommen war :( Daher kein “Tragefoto” vom Lipgloss.

Mein Geldbörserl heißt Michael Kors

Man beginnt klein und mein erstes Michael Kors Teil ist ein Geldbörserl. Irgendwie skurill ist es ja schon, dass man vorher Geld ausgeben muss, um Geld aufzubewahren. Und bisher habe nie viel dafür ausgegeben, bin mir da immer viel zu geizig gewesen und habe mir Geldbörsen schenken lassen. Dieses ist selbst gekauft und zwar in einem Outlet in Las Vegas.

Ich liebe die Musterung und eine dazupassende Tasche hätte es auch gegeben. Aber da sagte mir dann später, dass das eh voll spießig gewesen wäre, wenn die zwei Teile zusammengepasst hätten. Puh gut, dass ich sie nicht gekauft habe, was jetzt natürlich nicht daran lag, dass ich zu wenig Kohle dafür hatte, sondern weil ich nicht spießig sein will :D

Glitzerkacke und Halloween

Heute ist der 31. Oktober. Und was bedeutet das? Meine Mama hat Geburtstag. Dass meine Mutter ausgerechnet an Halloween geboren wurde habe ich in meinen Jugendtagen immer als ein Zeichen Satans gesehen. Insbesondere dann, wenn sie wutentbrannt mit ihren feuerroten Haaren vor mir tobte, und sie für mich ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Frau hatte, die in einem Knusperhäuschen ganz tief im Wald wohnt und dort kleine Kinder grillt. Und das alles nur weil ich mal wieder zu spät heim gekommen bin oder mein Zimmer einem Messie-Auffanglager glich. Wie weit meinen Bruder und mich wohl unsere Brotkrümel bringen werden?

Heute seh ich das natürlich viel entspannter, immerhin sind wir verwandt und wer weiß was in mir schlummert. Soll keine Drohung sein. Also backe ich brav einen Geburtstagskuchen, schenke etwas Selbstgebasteltes und etwas mit wirklichem Wert und freue mich der ganzen Schlampenkostüme in Wien entkommen zu sein. Halloween ist für mich also nichts von Bedeutung, wenn man den Geburtstag meiner Mutter absieht, irgendein Zeitpunkt, der zwischen lauen Sommernächten mit frozen Cocktails und dem ersten Christkindlmarktbesuch mit dampfenden Beeren-Turbopunsch und extra Schuß liegt. Reichlich unspektakulär im Vergleich somit. Ehrlich gesagt bin ich bereits in Weihnachtsstimmung und gar nicht offen für dieses ganze Spuk- Dingsbum. Kann bitte endlich all die orangefarbene Dekokacke aus den Geschäften weichen, damit endlich all die Glitzerkacke für Weihnachten genügend Platz hat?

Da gibt’s nur ein Problem: Ich geh unheimlich gerne auf Partys! Und sobald jemand eine Party schmeißt, steh ich schon auf der Matte und heute werde ich auf der Matte stehen! Da ich nun auf die Schnelle kein Faschingskostüm auf gruselig ändern kann (oder mag), werde ich wohl eine auf Fashionbloggerin machen, zieh Killer-Plateauheels an, hole meinen Filzhut heraus, um den Hals hänge ich mir einen Klotz von Spiegelreflexkamera und irgendein Pseudo-Vintagekleidchen muss daran glauben. In der einen Hand dann eine super-oversized-Bag und in der anderen selbst gebackenen Cupcakes. Als besonderes Mitbringsel könnte ich die abgehackten Bloggerhände meiner Dislike-Blogs mitbringen. Alles habe ich daheim, nur die Kamera muss ich noch klauen. Ja, auch die Glitzerkacke-Liebende hat eine dunkle Seite.

Mamas Geburtstag wird nämlich erst am 1. gefeiert, zu Allerheiligen. Bin mir noch nicht sicher ob das ein besseres Datum wäre, geboren zu werden. Wahrscheinlich nicht, denn zu Allerheiligen sind die Partys nicht ganz so lustig und am nächsten Tag kann man nicht ausschlafen.

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