Wenn Schuhe sprechen könnten, dann…

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Letztens musste ich mal wieder Schuhe ausmisten. Alleine diesen Satz zu lesen, das tut weh, stimmts? Aber es musste sein, weil neue Schuhe einziehen wollten, deshalb müssen alte und gebrechliche Platz machen. Tja, mein Schuhschrank ist nunmal kein Sozialstaat, sondern dort herrscht beinharte Diktatur. Wer ich bin, ist ja wohl klar, oder? Genau, ich bin das Opfer! Denn immerhin muss ich mich dann nicht nur von alten, im besten Fall gar nicht mehr vorzeigetauglichen Schuhen trennen, sondern auch von Abenteuern, die ich in den Schuhen erlebt hatte. Na gut, die Erinnerungen bleiben, aber es hilft, wenn man die alten Schuhe immer wieder im Regal stehen sieht und sich dann denkt: “Hach ja, in diesen Pumps bin ich betrunken durch den Tiefschnee gestolpert und sie haben super gewärmt. Oder es war der Alkohol”.

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Travel Diary Bahamas: Georg Town – und wo gehts bitte zur Promenade?

Exuma, Georg Town / http://www.fanfarella.at/3cht

Was macht man am ersten Abend im Urlaub am Meer? Man zieht sich ein hübsches Kleidchen an, steckt die Kamera in die schicke Strandtasche und spaziert in goldenen Sandalen in die nächst größere Stadt, um dort an der Promenade ein leckeres Eis zu essen. Oder man ist faul und macht das alles im Hotel. Oder man trottet in seinen goldenen Sandälchen, den staubenden Trampelpfad entlang einer nicht beleuchteten Straße Richtung Häuseransammlung, findet ein paar bunt bemalte Baracken vor, wo man sich Gegrilltes aus der Tonne holen kann, während man sich von den Einwohnern angestarrt fühlt, weil man wie die neue Schülerin der Schule ist, unter all jenen, die sich schon seit Kindestagen an kennen. Letzteres passierte natürlich in Georg Town. Schnieke Promenade? Definitiv nicht hier, aber hey, ich wollte eine untouristische Insel – und ich bekam sie.

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Rezept: Karibisches Jerk Chicken mit Cole Slaw

Rezept: Karibisches Jerk Chicken mit Cole Slaw / http://www.fanfarella.at/3hs1

Fast schon eine kleine Tradition ist, dass ich kurz nach der Heimkehr aus einem eindrucksvollen Urlaub, mir den Urlaub in die Küche hole und versuche etwas nachzukochen. Auf Exuma haben wir relativ simpel gegessen: Fisch, Hühnchen, Gemüse und Reis. Das ist auch der Grund, weshalb ich ein bisschen abgenommen habe, yippie! Vor allem das Hühnchen hat mir dort sehr lecker geschmeckt, da für mich komplett neu gewürzt: Süßlich scharf und würzig, aber keinesfalls wie beim Chinesen! Also machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept und wurde bei Caribbean Pot fündig, der ein sehr authentischer Kochblog zu karibischer Küche ist. Das erste Rezept das ich ausprobiert habe war das Jerk Chicken mit Cole Slaw und das wird bestimmt auch nicht das letzte sein.

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Travel Diary Bahamas: Swimming Pigs – Die mit den Schweinen schwimmt

Swimming Pigs, Exumas, Bahamas, Staniel Cay / http://www.fanfarella.at/1mka

Wenn mich jemand fragt, was denn mein Highlight auf den Bahamas war, dann kann ich wie aus der Pistole geschossen antworten: “Die schwimmenden Schweine!”. Die meisten bekommen das Fragezeichen in den Augen und fragen nochmals nach, weil immerhin könnten sie sich ja auch verhört haben, aber ja, die Swimming Pigs von Mayor Cay sind ein absolut Must für all jene, die auf Exuma urlauben! Es gibt kaum etwas Surrealeres als die großen borstigen Schweine, die im türkisblauen Wasser eilig dem Boot entgegenschwimmen, begleitet vom Gekreische der Vögel, die beide in der Hoffnung sind etwas Essbares abzustauben.

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Travel Diary Bahamas: Exuma Islands – “50 shades of blue”

Bahamas, Exuma Islands / http://www.fanfarella.at/syb1

Jetzt kommt endlich mein persönliches Highlight unseres Urlaubes dran: Great Exuma von den Bahamas! Ich habe recht lange überlegt, auf welche Insel der Bahamas es gehen soll, denn ganz so abgeschieden wollten wir auch wieder nicht sein, was finanziell soundso nicht möglich gewesen wäre was sich später herausgestellt hat, denn die kleinen abgeschiedenen Inseln werden nur individuell angeflogen. Auf Nassau hatten wir keine Lust, weil wiederum zuviel Trubel und zu touristisch. Great Exuma hat sich dann durchgesetzt, weil sie mit bspw American Eagle von Miami aus direkt angeflogen werden kann und allzu viel Zeit wollten wir nicht mit Umsteigen verbringen, da wir nur 6 Tage Zeit haben würden. Aber vor allem hieß es, dass es eine recht gemütliche Insel sei, die touristisch noch im Dornröschenschlaf liegt und das hat sich auch schon bei der Flugbuchung abgezeichnet. Denn allzu viele Maschinen fliegen nicht und wir haben 6 Monate im voraus die letzten Plätze im Flieger ergattert. Schon alleine der Anflug war ein Traum und ich klebte an der Fensterscheibe, schoß wie eine Verrückte abwechselnd mit iPhone und der Kamera Fotos vom Wasser, den immer wieder auftauchenden kleinen Inseln und wie gemalten Sandbänken.

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Outfit: Anorak Liebe

Michael Kors Anorak / http://www.fanfarella.at/outfit-anorak-liebe/

Nein, das ist kein Parka. Ich habe extra gegoogelt, das ist ein Anorak von Michael Michael Kors! Bitte fragt mich jetzt nicht, wo da der Unterschied liegt, aber das Besondere an dem Teil ist eigentlich eh nicht ob es jetzt ein Parka oder ein Anorak ist, sondern dass ich es als Schnäppchen in New York gekauft habe. Um 50€ nämlich und da trage ich ihn umso lieber, in letzter Zeit besonders gerne mit den neuen New Balance, die ich ebenfalls von meinem Urlaub mitgenommen habe.

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Travel Diary: Krokodil-Sightseeing in den Everglades! Und mein Learning daraus.

Everglades Miami / http://www.fanfarella.at/g32n

Ein Kontrastprogramm zu Miami South Beach ist definitiv der Nationalpark Everglades, der für mich ganz oben auf der Sightseeing-Liste stand. Ich liebe es in fremden Ländern Landschaften zu entdecken, die es bei uns zu Hause so nicht gibt. Also machten wir uns in unserem Mietauto auf den Weg Richtung Everglades, mit dem Ziel auf einem Airboat durch die Everglades zu düsen und mit etwas Glück sogar ein Krokodil live zu sehen. Eigentlich wäre ich ja mehr der Typ, der vorab so eine Tour schon buchen würde, aber es war gut, dass wir einfach so hingefahren sind, denn so haben wir uns tatsächlich mehr als die Hälfte gespart. Also wer den gleichen Plan hat wie wir: Nichts vorab buchen, sondern einfach hinfahren!

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Rezept: Erdbeer-Rhabarber Tartelettes Dessert zum Muttertag

Erdbeer Rhabarber Tartelettes Dessert zum Muttertag / http://www.fanfarella.at/1mf6

Wer’s noch nicht weiß: Am Sonntag ist Muttertag! Meine Mama ist ja nicht so der Fan von Muttertag, weil sie es fürchterlich findet, dass es einen Tag geben muss, an denen die Mütter verwöhnt werden. Kann ich nachvollziehen, aber wenn ich mal Mama bin, will ich bitteschön, dass alle Register gezogen werden und ich den ganzen Tag auf Händen getragen werde! Und dann hätte ich gerne den ganzen Tag nur Süßes zu Essen! Und eine Fußmassage bitte! Und Lilien die die ganze Wohnung vollduften auch! Ich glaube ich wäre eine sehr anspruchsvolle Muttertags-Mama :D Aber noch ist es ja nicht so weit und deshalb habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie wirklich JEDER eine Kleinigkeit für seine Mama backen kann. Denn sowas kommt von Herzen und meine Erdbeer-Rhabarber Tartelettes sind das perfekte supereasy Dessert zum Muttertag!

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Travel Diary: Verliebt in Miami South Beach

Miami South Beach / http://www.fanfarella.at

Damit ich eine Stadt liebe muss sie eigentlich nur eines haben: Palmen! Egal wie verlottert die Gebäude aussehen, hauptsache die Sonne schein und es gibt Palmen gesäumte Straßen. Deshalb fand ich San Diego toll, Nikosia toll und auch Barcelona hatte es mir angetan. Als wir aber in Miami South Beach Halt machten, war es um mich geschehen: Große Liebe inklusive Palmen und sogar wunderschönen Gebäuden. Wir wohnten in einem AirBnB Apartment direkt im Art-Deco Viertel nur eine Parallelstraße vom Strand entfernt und wachten jeden Tag mit einer Palme vorm Fenster auf. Warum konnte das nicht einfach so weitergehen? Hätte nichts dagegen gehabt noch länger dort zu bleiben :) Allzu lange waren wir nämlich nicht in Miami, nur 3 Nächte verbrachten wir im größten Art-Deco-Freiluftmuseum und dann düsten wir schon mit dem Flieger richtigung Bahamas. Das war auch der Grund, weshalb wir nur einen kurzen Besuch am Strand machten und sonst die Zeit mit Sightseeing verbrachten.

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Travel Diary: Design- und Flohmarkt in Williamsburg

Artists and Fleas Williamsburg Market /  http://fanfarella.at/00wt

Eigentlich bin ich ja der absolute Planungsfreak was Reisen betrifft und rühme mich deshalb oft damit, dass ich die besten Ideen und Routen aus dem Hut zaubere. Ganz ehrlich, so ist es auch tatsächlich! Wirklich. Nun ja, bis auf das eine Mal, als ich alle meine Reiseführer inklusive Notizen und ausgeklügelten Lesezeichensystem gepflegt zu Hause habe liegen lassen. Und das andere Mal, als ich die Büroadresse ins Navi eingegeben habe, anstatt die Ablegestelle der Bootstour. Oder als ich mit den Shuttlebuszeiten von werktags, statt sonntags geplant hatte und als ich den Sonntagsflohmarkt mit dem Samstagsflohmarkt verwechselte. Und so kam es, dass wir am Sonntag in Williamsburg am East River stehen, umgeben von kleinen spielenden Kindern und Drachensteigern, aber nicht mitten drin im Flohmarkt, der eigentlich hätte stattfinden sollen. Laut meines Plans. Aber nicht laut Flohmarktplan, denn der sah eigentlich vor, dass dieser Flohmarkt am Samstag stattfindet. Tja, jetzt habe ich mir als einzige Person in dieser “Reisegruppe” diesen Flohmarkt eingebildet, weil ja Flohmärkte so hip sind, New Yorker Flohmarkt noch hipper sind und Flohmärkte in Williamsburg bestimmt alles übertreffen… und ich will auch hip sein, wenngleich ich nie etwas kaufe. Ich stand da, verprasste mein Auslands-Datenroamingpaket um angestrengt eine Alternative auf Tripadvisor und Foursquare zu finden. Und siehe da: Ein paar Meter weiter findet der Artists and Fleas Williamsburg Market statt! Nichts wie hin und natürlich viele Beweisbilder gemacht.

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