Archive for the ‘Thoughts’ Category

Märchenprinz war gestern, ich will einen Vampir!

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Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da träumten Mädchen von ihrem Märchenprinzen in edler Rüstung, der sie vor Hexen, Zombies oder Drachen rettete, sie auf seinem edlen Schimmel setzte und sie auf sein Schloß einlud, um ihre Hand bat und eine pompöse Traumhochzeit mit viel Kuchen und heißer Schokolade feierte.

Heute träumen Mädchen von einem blutrünstigen Vampir mit unterkühlter Ausstrahlung, stählerner und kalter Haut, mit überirdischen Kräften und einem animalischen Verlangen. Des Nachts lockt er die Mädchen aus ihrem Kinderzimmer, darf sich an ihnen nähren und dann aus Liebe töteten, um aus ihnen ebenfalls ein dunkles Wesen der Nacht zu machen, das fortan mordend und seinen Instinkten unterworfen, auf ewige Zeit durch die Welt wandelt.

Da stimmt doch was nicht, oder bin ich so altmodisch? Also was ist daran so faszinierend? Frauen sind in Twilight, True Blood & Co den Vampiren meist vollkommen unterwürfig, körperlich unterlegen und emotional abhängig. Ist der Leistungsdruck der auf uns Frauen liegt dermaßen hoch geworden, dass wir uns in eine Zeit zurückwünschen, in der wir uns leiten ließen, das Heimchen waren, bevormundet wurden und uns stets am Mann orientierten? Oder liegt es schlicht und einfach daran, dass diese Liebe verboten ist, im Widerspruch mit der Natur steht, die sich gegen alle Widrigkeiten und alle Widerstände wehrt und das Unmöglich möglich macht – die Liebe zwischen Mensch und Vampir, zwischen dem frommen Lamm dem bösen Wolf?

Wahrscheinlich ist es von beidem ein bisschen etwas. Mir fällt auf, dass meine Generation konservativer orientiert ist, als die meiner Eltern, die die Revoluzzer-Zeit durchlebt haben (die nächste wird angeblich wieder eine Revoluzzer-Generation). Es ist chic geworden als Frau wieder kochen zu können, eine Großfamilie zu managen und dem Mann die Hemden zu bügeln. Gleichzeitig will sie aber auch in der Berufswelt ihre Frau stehen, finanziell unabhängig sein. Beides zusammen ergibt einen riesen Druck, und die Angst zu scheitern. Da flüchtet man sich vielleicht gerne in eine Phantasiewelt, in der man all diese Verantwortung abgibt, auch wenn man sie sich real nicht wünschen würde.

Btw, auch ich bin dem Hype um Twilight, True Blood und Vampires Diary verfallen, verschlang jede Folge und warte bereits gespannt auf die Fortsetzungen.

Porno Bettlektüre

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Vor einiger Zeit wurde ich von Ballerinchen getagged. Und zwar solle ich das nächstliegende Buch auf Seite 123 aufschlagen und die nächsten 3 Sätze ab dem 5. posten.

Also wandere ich zu meinem Nachttischchen. Ich sehe den Buchtitel. Porno von Irvine Welsh. Ich überlege, ob ich schummeln sollte. Hm, nö – das könnte ja auch lustig werden. Ich schlage Seite 123 auf, zähle bis zum fünften Satz. Ich lese die nächsten drei Sätze und überlege nochmals, ob ich schummelt sollte. Hm, nö – denn das WIRD lustig! Trotzdem zensiere ich:

“Letzte Gelegenheit für die F****, was zu hörn, was nich totaler Scheißdreck is, denn dem packense garantiert irgendn beschissenen Blindgänger in die Zelle. Kanner gute Gespräche vergessen. Hab ich der F**** gesagt, genieß es, solangs geht, du F****, denn dir setzense garantiert irgendne Pennerf**** rein, und dann stehste da, langweilst dir n Arsch ab.”

Bestimmt ein Buch, das man eigentlich in Originalfassung lesen sollte, denn die proleten-deutsch-deutsche Übersetzung des schottischen Slangs ist eigentlich zum Zerkugeln.

Kleine Info am Rande für jene, die Irvine Welsh nicht kennen: Trainspotting war sein Erfolgswerk, das mit Ewan McGregor in der Hauptrolle verfilmt wurde – Porno ist die Fortsetzung davon. Und hier der Trailer zum Kultfilm…

Singledasein sucks!

Ich hatte die Ehre auf Sexdrugsblognroll einen Gastbeitrag zum Thema “Wann” schreiben zu dürfen! Er handelt um das Singledasein und wann wohl dessen Ende nächstes Jahr in Sicht sein könnte, hier könnt ihr ihn lesen.

Weitere Gastautorenbeiträge folgen übrigens noch, also nicht verpassen!

PS: Also, wenn ich das Mädl im Bikini sein soll, und davon geh ich aufgrund des Hündchens aus, dann danke ich dem/der Zeichner/in für meine tolle Oberweite :D

Bildquelle: Sexdrugsblognroll

Post frei für die Liebe, Solisten & Mircow

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Jetzt kommt es ganz anders als erwartet. Im Rahmen der Aktion Post frei für Blogs, die in der Blogosphäre im Moment für (etwas) Aufsehen sorgt und an der thaegerMircow nicht gerade unbeteiligt sind, verfasst Mircow heute einen Beitrag für mich.

Liebe Blogleserinnen und Blogleser, bitte nehmen Sie doch Platz und im Übrigen heiße ich nicht nur Mircow, sondern sie auch herzlich Willkommen!

Schon des Öfteren berichtete Fanfarella von ihrem Leben als Single und der Suche nach Mr. Right. Dabei ließ sie auch wirklich nichts unversucht: Facebook, Speed-Dating, Hund und Singlebörse, um nur einige Aktivitäten zu nennen – bisher jedoch ohne Erfolg.

Hmm, in Männer verjagen bin ich ja nicht schlecht, das wusste ich bereits (muss ich aber nicht wissen, das sieht man), wäre wohl klüger mir mal etwas wirkungsvolleres Wissen fürs Behalten von Männern anzueignen“, so Fanfarella. Ein wenig Aufklärung täte da vielleicht ganz gut.  (weiterlesen…)

Wie frau höflich und subtil Männer verjagt

Wie meine treue Leserschaft sich denken kann, geht es um meine Männersuche via Singlebörse. Ich hatte nämlich mein zweites Date mit dem lieben, netten, freundlichen, zuvorkommenden, höflichen, aufmerksamen Mann, mit dem ich letzte Woche einen ganzen Tag verbrachte, der zugegeben sehr schön war.

Aber, jaja ein aber, im Laufe der vergangenen Woche wurde ich immer skeptischer, auch seine lieben SMS konnten meine Skepsis nicht vertreiben, irgendwie fehlte die unbändige Begeisterung wenn ich eine SMS von ihm bekam und ich war auch nicht so scharf darauf, mit ihm zu telefonieren. Und mit Krampf muss ich wirklich nichts herbeiführen. Als ich dann bei unserem zweiten Treffen die Rolltreppe der U-Bahnstation hochfuhr und ich ihn Stück für Stück wiedersah, auf mich wartend, mit unglaublich lieben Blick und gar nicht böse ob meiner Verspätung, war mir sofort klar, dass das nichts wird. Schon wieder nicht. Nächster Gedanke: Wie mache ich es, dass er auch kein Interesse hat, so muss ich keinen Korb austeilen und er fühlt sich dann nicht unwohl – es muss also auf Gegenseitigkeit basieren. Hier mein Taktik:

  •  Nicht alles kommentieren, das er sagt. Wir kennen alle diese komischen Schweigesekunden und wenn wir unter Druck versuchen, das Gespräch fortzuführen. Lasst es. Er soll denken, dass es keine gemeinsame Gesprächsbasis gibt und wenn doch, dann..
  •  Das Gegenteil von dem mögen, was er mag. Also, er liebt es in Pubs zu gehen, also liebe ich Clubs, er liebt Strandurlaube, also ich Abenteuerurlaube, er ist Raucher, ich strikte Nichtraucherin, er liebt Burger King, ich McDonalds,…
  • Scharfe würzige Speisen mit bestenfalls Knoblauch bestellen und keinen Alkohol trinken – zeigt ihm, dass man nicht plant heute noch zu küssen oder für nächtliche Aktionen lockerer werden will
  • Getrennte Rechnung verlangen, dadurch gibt es dann kein Revangieren und niemand ist jemandem etwas schuldig – ein “dann zahlst du mir eben das nächste Mal einen Kaffee” fällt flach
  • Körpersprache sprechen lassen: Zum Getränk greifen, wenn er es nicht tut; Beine verschränken und leicht abwenden; zurücklehnen und so keine Intimität entstehen lassen; Hände im Schoß liegen lassen und nicht am Tisch – so kommt er nicht in die Versuchung danach zu greifen; Tasche zwischen einander stellen (bzw. tragen), immer vis-a-vis sitzen, nicht nebeneinander
  • Und für jene, die einen Hund haben: Zum Hund unglaublich herzlich sein – dadurch merkt er, wie unfassbar lieb man eigentlich sein kann

Wichtig dabei ist aber, immer freundlich zu sein, nie gemein, gelangweilt oder genervt zu wirken, auch etwas unterhaltsam zu sein und nicht nur abweisend, weil das wäre dann fies. Dann könnte man ja gleich direkt sagen, dass das nix wird und niemand hört gerne eine Abfuhr, egal wie charmant sie vorgetragen wird. Er soll einfach geschickt und subtil zur gleichen Ansicht kommen, wie du. Schon unsere Mütter haben gewusst, wie sie es anstellen, dass Männer das wollen, was eigentlich sie wollen, ohne dass sie es merken ;)

Das Ende vom Lied war dann:
Er: Und, wie gehts mit uns jetzt weiter?
Ich: Hmmmm
Er: Hmm, also wir sind schon recht verschieden, gell?
Ich: Ja, das ist mir auch aufgefallen
Er: Vielleicht hören wir ja trotzdem mal wieder von einander, haben uns ja sonst recht gut verstanden

Mission: Erfolgreich!

Hmm, in Männer verjagen bin ich ja nicht schlecht, das wusste ich bereits (muss ich aber nicht wissen, das sieht man), wär wohl klüger mir mal etwas wirkungsvolleres Wissen fürs Behalten von Männern anzueignen.

Hä, die Ohrringe heißen ja so wie ich!

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Tatsächlich! Die heißen nämlich Fanfarella! Ok, ein paar Gemeinsamkeiten haben die bronzefarbenen Chandalieres mit Herzerln ja schon mit mir: Auch ich hänge gerne mal so rum und habe viel Liebe zu verschenken. Aber € 16,- koste ich nicht (nein, auch keine € 17 an die gemeinen Gedanken in euren Hinterköpfen) und antik bin ich auch noch lange nicht! Vielleicht wurde ja auch nur einem anonymen Hinweis nachgegangen und sie haben mein schwarzes, rostiges Herz entdeckt :D Bei fkids-are-older gibts die jetzt unter dem Namen Fanfarella Antik Ohrringe und in der Produktbeschreibung steht: ”Fanfarella” werden Deine neuen Pflichtbegleiter, wann immer Dir nach einem tollen Bohemian Look mit antikem Charme ist. Diese 70er Jahre Vintage Schätze kommen in orientalischen Design mit einem Hauch ArtDeco in mattem Bronze mit Ornamentverzierungen, vielen kleinen Anhängerherzchen und einem großen Lackglasstein in schwarz.”

Also, habe ich mal Überlegungen angestrengt, warum die Ohrringe Fanfarella heißen könnten? Laut Google gibt es nur fünf Möglichkeiten nach denen sie benannt sein könnte und als regulären Vornamen kenne ich Fanfarella nicht, aber nachdem Kinder auch Appel, Blanket und, omg, Justin (!) genannt werden dürfen, ist Fanfarella bestimmt auch im Angebot:

- Fanfarella, ein niederländischer Film aus den 60er Jahren
- Fanfarella, eine Tulpenart
- Fanfarella, ein Blasmusikliedtitel
- Fanfarella, zwei Bands
- Fanfarella, diese seltsame österreichische Bloggerin, die keiner braucht aber unverständlicherweise trotzdem ein paar wollen hrhrhr

Ich könnte ja auch ohne diesen Ohrringen gut leben, aber ob sie gerne nach einem niederländischen Film aus der Hippie-Zeit benannt werden, oder nach einer Blume (zugegeben, eine nette Alternative), oder, ähm, geblasen oder gesungen werden wollen. Jetzt frage ich mich natürlich wann meine Birkenstock-Treter, mein Parfum, meine Kosmetiklinie und meine Mango-Kollektion erscheinen, ich meine, was sonst soll nach einem Paar Ohrringen noch kommen? Eben!

PS: Ich hab meinen Namen übrigens vor Jahren (gefühlt 2000) für mich selbst erschaffen, er stellt sich aus einer damaligen Süßigkeit namens Fanfare und des Films Barbarella zusammen.

Fremdschämen pur!

Ob das alles gestellt ist? Und falls nicht, wer lässt sich so filmen? Ist das legal? Ist es wirklich so grausig? Wo sind diese Leute, wenn ich weggehe? Noch nie sowas erlebt. Schätze ich mal. Da fällt mir eine Szene in einer deutschen Reportage über die Wiener Partyszene der Jungen ein, in der sich ein kleines Grüppchen im Volksgarten Club für die Kamera den Champagner über den Kopf leeren… Und die haben sich auch filmen lassen – und fremdgeschämt habe ich mich dafür auch. Aber dieses Video ist eine Klasse für sich, da schwappt eine Ekelwelle nach der anderen über einen und das Weggehen am Wochenende vergeht einem irgendwie.

Schock lass nach!

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Am Weg zum Buchladen um mir Biss zum Ende der Nacht zu kaufen, bleibe ich vor Schreck wie angewurzelt stehen, als ich am Dachsims eines Hauses einen Mann stehen sehe – bereit zum Sprung. Tausend Gedanken prasseln auf mich ein, die alle die selbe Frage am Ende stehen haben: Was tun? Am zweiten Blick merke ich, dass die Person seltsam starr ist und realisiere, dass es sich nur um eine Puppe handelt. Keine Möglichkeit um Zivilcourage zu beweisen. Aber was wirklich tun in diesem Fall, außer die Polizei anzurufen? Oder doch die Rettung? Die wird dann auch nicht mehr viel ausrichten können, wenn der Gute wirklich springen sollte. Oder wer hat eigentlich eine Art psychologischen Notdienst im Angebot?

Zu Hause angekommen wird natürlich sofort gegoogelt und ich finde heraus, dass es sich um eine Dachskulptur von Roland Kodritsch handelt. Sinn dieser aufsehenerregenden Installation ist “das Infragestellen des Kapitalismus, der Ausbeutung, auch der Eigenausbeutung”. Würde mich interessieren ob schon mal jemand tatsächlich den Notruf gewählt hat.


Get sexy!

Eines meiner neuen Lieblingslieder und -musikvideos. Spitzenoutfits, mitreißend und witzige Lyrics passend für den Selbsthilfekurs zur Selbstbewusstseinssteigerung:

“If I had a dime, for every single time, these boys stop and stare, I’d be a billionaire. Cause I’m too sexy in this club, too sexy in this club, so sexy it hurts,… ” “Silly boys, they lovin’ me so much, silly boys, you can look but you can’t touch, silly boys, I ain’t got no time to talk , silly boys, just shut up and watch me walk!”

Und jetzt alle zusammen: ICH BIN SEXY!!

Warum muss Mode hässlich sein um stylish zu sein?

Klicke ich heute so durch die Facehunter-Seite und bin entsetzt. Ich kann mich einfach nicht entscheiden ob ich die Hälfte der Outfits hässlich, grauenhaft oder grässlich finde. Unvorteilhaft kombiniert, unförmig geschnitten und in Kotzfarben oder psychodelischen Musterkombis – das ist eine Freakshow, aber kein geschmackvolles Auftreten meiner Meinung nach. Besser verhüten kann Mensch nicht. Auch wenn man über Geschmack nicht streiten kann, aber die Hälfte der abgelichteten so genannten stylishen Personen kann sich doch unmöglich morgens in den Spiegel gesehen haben und sich gesagt haben: “Wow, heute seh ich verdammt gut aus!” Wohl eher dürfte das Ziel Aufmerksamkeit zu erregen sein. Die Kommentare zu den jeweiligen Fotos sind euphorisch: “Cool! Love it! Awesome!” Warum auch immer, wir Blogger kennen ja das zwiespältige Verhältnis zu allzu freundlichen und überschwänglichen KommentatorInnen.

Ja, Mode ist nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch Kunst. Was kann der Mensch nicht Unmöglichliches möglich machen, welche sonderbarsten und banalsten Materialien können verarbeitet werden, wie absolut untragbar kann Mode getragen werden? Was kann damit alles ausgedrückt werden! Aber was will denn die Frau in dem blauen übergroßen Omakleid ausdrücken? Ich bin meiner Zeit voraus und kleide mich bereits dementsprechend? Oder diejenige mit dem Vogelnest am Kopf? Ich bin sehr sozial und biete meinem Vogel (im Kopf) ein Zuhause? Und warum verschandelt sich die hübsche Blondine mit Herrenkleider?

Auch in der Blogosphäre gilt wohl der Leitspruch “Je trashiger, je unförmiger, je nicht zusammenpassender, umso stylisher” und die fast durchgängig positiven Kommentare ermuntern dazu. Klickt man auf diese Blogger dann, sind die aber dann meist der Super-Normalo-Typ, der versucht so adrett, passend kombiniert und hübsch als möglich auszusehen, evt. mit einer Brise Persönlichkeit die man über H&M & Co versucht zu streuen – so wie ich es probiere. Meine Vermutung: Nicht der Style wird bewundert, sondern der Mut so außer Haus zu gehen! Das tu ich nämlich auch. Und ich weiß wie lustig es für die Superdupastylishen sein wird, wenn sie sich in 10 Jahren ihre Fotos ansehen und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: “OMG, SO bin ich außer Haus gegangen!”

Ich will keine Diskussion über In oder Out anleiern, und ein diplomatisches “Geschmäcker sind verschieden” predigen, oder dass mein Stil der schönste ist, denn das ist er nicht, sondern meinem Unverständnis Luft machen. Mode muss nicht immer schön sein, Mode kann auch experimentell sein, ich weiß, aber das dann trotzdem als schön zu bezeichnen, das versteh ich nicht. Oder ich leide an einem Unvermögen wahren Stil zu erkennen. Aber man muss nicht alles können.

Fotos via Facehunter

Ich Kreativitätsbolzen

Ja ja, das bin ich. Also ich wusste das ja schon lange, aber nun haben es auch andere erkannt, wurde auch Zeit! Meine Bloggerkolleginnen Ballerinchen, Teresa, Dani, Ariri, Irène, Ni-chan und Mary waren die Blitzkneissner unter euch und haben mir (endlich) den bereits bestens bekannten (und ehrlich verdienten) Kreativ-Award verliehen :D :D:D

Ein großes DANKESCHÖN, an dieser Stelle!! Und somit gleich zur interessanten Stelle des Awards, zu den 7 unbekannten Dingen über mich, die ich natürlich schön aussortiere. Denn die wirklich geheimen Dinge, verrate ich niemanden, nicht mal mir selbst.

1. Ich trinke 1 l Cola light am Tag.
Ja ich weiß, das ist nicht gesund. Aber… siehe nächster Punkt

2. Ich bin eine unangenehme Nichtraucherin.
Taraaaa.. das hebt das Cola theoretisch auf oder? :D

3. Ich lackiere meine Nägel nur, wenn ich wirklich unbedingt muss.
Ich weiß, das ist nicht sehr gepflegt, muss ich ändern.

4. Ich tendiere dazu mir manchmal neue Klamotten zu kaufen,
als die schmutzigen endlich zu waschen und zu bügeln.
Hört sich dekadenter an, als es ist.

5. Ich steh auf Machos. Tja, der Klassiker: Braves Mädchen (ja ich bin brav)
steht auf schlimme Jungs

6. Ich habe 14 Jahre lang Ballett getanzt.
Und nein, ich kann keinen Spagat mehr!

7. Frau Chic und Schlau und ich haben ein Projekt am Start.
Mehr darf und will ich dazu nicht verraten hehe

Und jetzt soll ich 7 Kreativitätsbolzen mit dem Award beglücken. Einziges Problem, die haben den schon bekommen. Mehrmals. Ihr wisst nunmal was gut ist, so wie ich. Bin eben auch ein Intellligenzbolzen. Gibt’s dafür schon einen Award?

Keywords zu Fanfarella

Google Analytics ist wirklich eine lustige Sache, ich beschäftige mich damit täglich und freue mich jedesmal wie eine Schneekönigin, wenn Bloggerinnen und Blogger zu mir verweisen. An dieser Stelle auch ein großes DANKESCHÖN an all jene.

Aber was ganz amüsantes für mich sind die Suchbegriffe, die in Suchmaschinen eingegeben werden und dann zu mir führen. Hier die Top 5 zum Schmunzeln:

  • Buffalo Plateau out?
  • Die Kunst den Mann fürs Leben zu finden+Regeln
  • Hund
  • Mann verliebt machen
  • Western Kostüme

Ich bin somit Anlaufstelle für verunsicherte Buffalo-Plateau-Treter-Trägerinnen, die den Mann fürs Leben suchen, diesen mit allen Regeln der Kunst in sich verliebt machen wollen, und ihren geliebten Hund in einem Western Kostüm ausführen. Interessante Leserschaft habe ich da… :D

Antworten und Tschüss

Da ich auf meinem “alten” Blog euch die Möglichkeit gegeben habe, mir (ernstgemeinte und keine erzwungen erfundenen) Fragen zu stellen und ich laufend in Kommentaren Fragen von euch erhalten, habe ich mir nun die About Fanfarella Seite, die ihr links oben anklicken könnt, zu Herzen genommen und fertiggestellt. Da findet ihr absofort ein paar Antworten zu meinem Blog, mir und Klein-Fanfarella. Wem noch eine Frage drückt, kann sie natürlich stellen, werde sie dann so schnell wie möglich auf der About Fanfarella Seite beantworten. Hoffe, sie gefällt euch ;)

Und jetzt melde ich mich für heute ab, bin krank und vom Schlepptop-Reinschauen tut mein Kopferl noch mehr weh.

Was ist IN und was ist OUT?

Gestern war ich am Blog von Feli,  als mich die Muse küsste. Sie beschwerte sich nämlich über jemanden, der meinte, ihr Poncho sei out, sie entgegnete, dass Karottenhosen schon längst gegen Röhrenhosen eingetauscht wurden. Schon Tage vorher grübelte ich darüber nach, was denn In und was Out sei, als mir Frau Chic und Schlau von ihrem Radio-Interview erzählte und sie meinte, sie würde erzählen müssen, was Trend sei. Was würde ich darauf antworten? Was würdet ihr darauf antworten?

Meiner Meinung nach ist es schon seit einigen Jahren so, dass fast alles geht und nur wenig wirklich out ist. Mamas Regeln, Tasche müsse zu Gürtel und Schuhen passen, Punkte nicht mit Streifen kombinieren oder schwarze Socken zu schwarzen Schuhe, sind außer Kraft gesetzt. Kontraste und Brüche müssen her, Ton-in-Ton und stilgetreue Outfits, das sind die waren Outsider, aber dass ein gewisses Kleidungsstück oder eine gewisse Stilrichtung nicht In sei, ist mir seit Jahren fremd. Hippie und Bohemian sind seit Jahrzehnten nie out gewesen, begräbt das eine Magazin die Flowerpower-Klamotten, buddelt es gerade ein Designer wieder aus. Das gleiche mit Beerenfarben, Schwarz und Weiß – dachte ich Weiß sei eine Sommerfarbe, kommen ein Winterspecials mit Ganz-in-Weiß Outfits für die Schneematsch- und Schlamm-Saison daher und im Hochsommer wird das Kleine Schwarze beworben. Oder nehmen wir die oben erwähnten Karottenhosen, sie sind seit gehofften 20 Jahren out, aber seit gefühlten 5 Jahren wieder in den Stores erhältlich. Retro nennt man das. Oder auch die Verschandelung der weiblichen Figur von bösartigen Designern. Und wie oft wurde in den letzten Jahren die Röhre totgesagt? Aber Totgeglaubte leben bekanntlich länger und sie wurde noch immer nicht von der alljährlich als DER Trend propagierten Marlenehose abgelöst. Neonfarben, Animalprint, Lack und Leder, Mesh, Strick, Oversize und Bodycon, Flare- und Skinnyjeans, Tüll und Satin, Rund und Spitz, Plateau und Flat, Alternative und Konservativ, Preppy und Punk, Glamour und Grunge, Gold und Silber, Statement und Understatement,… und die Liste gehe weiter und weiter und weiter…

Einzig von drei Dingen traue ich mich zu behaupten, dass sie momentan und auch noch in den nächsten Jahren out sein würden. Das sind zum einen die Buffalo-Plateau-Treter, zweitens die dazu passenden neonfarbenen Stretch-Glockenhosen (habe leider kein Foto gefunden, dürften wohl tatsächlich schon übern Jordan sein) und drittens knöchellange Schlauchröcke (bestenfalls mit Querstreifen).

Meine Konklusio: In ist was gefällt und auffällt. Out ist stupides all-over-trendfucking und in der Masse untergehen.

Es soll einfach nicht sein

Man nennt es Schicksal, Fügung, innere Stimme, Gott oder wer oder was auch immer, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, oder etwas nicht so klappt, wie man es sich wünscht. Oder auch Pech. Dann versucht man im schlechtesten Fall es mit Zwang herbeizuführen, mit aller Gewalt wird darum gerungen seine Wünsche erfüllt zu haben. Im besten Fall geht man aber in sich und rekapituliert warum es nicht geklappt hat und was für Gründe es dafür geben könnte.
Warum soll es einfach nicht sein, dass man genau diese eine gewünschte Wohnung bekommt? Nicht in ein bestimmtes Seminar an der Uni angemeldet werden kann? Die Beziehung in die Brüche geht? Oder warum soll es einfach nicht sein, dass ich ein bestimmtes Paar Schuhe bekomme oder der Termin beim Friseur abgesagt werden muss? Warum wird man just vorm Urlaub krank, warum ruft ER mich nicht mehr an und warum ist der Hund den ich als erstes haben wollte, bereits vergeben?
Ich habe aufgehört Dinge mit Zwang herbeizuführen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bis zu einem gewissen Punkt darum kämpfen muss, aber dann auf meine innere Stimme hören sollte, wenn sie mir sagt, dass es genug ist, denn es hat einen Grund dass es nicht klappt:
Man zieht in eine andere Wohnung, mit einer unglaublich lieben Nachbarin, kommt in ein anderes Seminar mit tollen Kollegen, man verliebt sich neu und ist glücklicher als je zuvor, am nächsten Tag findet man die gleichen Schuhe aber viel günstiger und die neue Frisur wäre beim abendlichen Unwetter zerstört worden. Im Urlaubsland regnet es non-stop, ER ist eigentlich verheiratet und macht einem nur unglücklich und Klein-Fanfarella ist zu einem Glücksgriff geworden.

In dem Sinne hoffe ich, dass ich heute die ultimativen Ankle Boots finde und Mango in Österreich bei der Glamour Shoppingweek mitmacht :D