Archive for the ‘Thoughts’ Category

Was macht ein Singlefrau zum Valentinstag?

- Sie isst eine Packung Schaumküsse

- Sie trifft sich mit ihren weiblichen Freunden und zieht über die Nutzlosigkeit des Valentinstages her

- Sie trifft sich mit ihren männlichen Freunden und erklärt ihnen, wie wichtig der Valentinstag ist

- Sie sieht sich Sex and the City an – wer braucht schon einen Freund?

- Sie aktualisiert ihr Online-Dating-Profil und beantwortet alle ausständigen Anschriften – sie will doch einen Freund haben

- Sie wartet auf eine Valentinstags-SMS, die NICHT von einer Freundin ist

- Sie nutzt alle Valentinstags-Angebote in den Online-Shops, kauft sich irgendwelche sexy Fummel und das 142. Paar Schuhe ohne sich rechtfertigen zu müssen

- Sie freut sich über das Blumenstöckerl, das ihr eine Freundin am Vortag geschenkt hat :) Danke Michi!

Ich kam, sah und höre Hochzeitsglocken

Kennt ihr die Szene aus Bridget Jones, in der sie ihren vermeintlichen Traummann gerade kennengelernt hat und bereits den Hochzeitsmarsch in Gedanken summt? So oder so ähnlich ist es bei mir auch.

Anstatt der Online-Singlebörse, besuche ich dann die Online-Immobilienbörse und suche 4-Zimmer-Dachterrassenwohnungen im Grünen. Anstatt ein viel zu kurzes, viel zu knappes und viel zu auffälliges Kleid fürs nächste Wochenende im Online-Shop zu suchen, blättere ich mich durch Vera Wang und Elie Saab. Anstatt ein gutes Restaurant für unser nächstes Date zu suchen, lade ich mir die Info-Event-Sheets von Palais und Schlössern runter. Was da wohl in meiner Erziehung schief gelaufen sein mag?

Aber dieser Prinzessinnen-Traum hält in der Regel nicht lange an und das ist auch gut so. Denn Glück besteht bekanntlich nicht aus einer schönen Terrassenwohnung, einer Traumrobe und einer pompösen Feier in einem Schloss.

Foto: Style.com

Märchenprinz war gestern, ich will einen Vampir!

trueblood

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da träumten Mädchen von ihrem Märchenprinzen in edler Rüstung, der sie vor Hexen, Zombies oder Drachen rettete, sie auf seinem edlen Schimmel setzte und sie auf sein Schloß einlud, um ihre Hand bat und eine pompöse Traumhochzeit mit viel Kuchen und heißer Schokolade feierte.

Heute träumen Mädchen von einem blutrünstigen Vampir mit unterkühlter Ausstrahlung, stählerner und kalter Haut, mit überirdischen Kräften und einem animalischen Verlangen. Des Nachts lockt er die Mädchen aus ihrem Kinderzimmer, darf sich an ihnen nähren und dann aus Liebe töteten, um aus ihnen ebenfalls ein dunkles Wesen der Nacht zu machen, das fortan mordend und seinen Instinkten unterworfen, auf ewige Zeit durch die Welt wandelt.

Da stimmt doch was nicht, oder bin ich so altmodisch? Also was ist daran so faszinierend? Frauen sind in Twilight, True Blood & Co den Vampiren meist vollkommen unterwürfig, körperlich unterlegen und emotional abhängig. Ist der Leistungsdruck der auf uns Frauen liegt dermaßen hoch geworden, dass wir uns in eine Zeit zurückwünschen, in der wir uns leiten ließen, das Heimchen waren, bevormundet wurden und uns stets am Mann orientierten? Oder liegt es schlicht und einfach daran, dass diese Liebe verboten ist, im Widerspruch mit der Natur steht, die sich gegen alle Widrigkeiten und alle Widerstände wehrt und das Unmöglich möglich macht – die Liebe zwischen Mensch und Vampir, zwischen dem frommen Lamm dem bösen Wolf?

Wahrscheinlich ist es von beidem ein bisschen etwas. Mir fällt auf, dass meine Generation konservativer orientiert ist, als die meiner Eltern, die die Revoluzzer-Zeit durchlebt haben (die nächste wird angeblich wieder eine Revoluzzer-Generation). Es ist chic geworden als Frau wieder kochen zu können, eine Großfamilie zu managen und dem Mann die Hemden zu bügeln. Gleichzeitig will sie aber auch in der Berufswelt ihre Frau stehen, finanziell unabhängig sein. Beides zusammen ergibt einen riesen Druck, und die Angst zu scheitern. Da flüchtet man sich vielleicht gerne in eine Phantasiewelt, in der man all diese Verantwortung abgibt, auch wenn man sie sich real nicht wünschen würde.

Btw, auch ich bin dem Hype um Twilight, True Blood und Vampires Diary verfallen, verschlang jede Folge und warte bereits gespannt auf die Fortsetzungen.

Porno Bettlektüre

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Vor einiger Zeit wurde ich von Ballerinchen getagged. Und zwar solle ich das nächstliegende Buch auf Seite 123 aufschlagen und die nächsten 3 Sätze ab dem 5. posten.

Also wandere ich zu meinem Nachttischchen. Ich sehe den Buchtitel. Porno von Irvine Welsh. Ich überlege, ob ich schummeln sollte. Hm, nö – das könnte ja auch lustig werden. Ich schlage Seite 123 auf, zähle bis zum fünften Satz. Ich lese die nächsten drei Sätze und überlege nochmals, ob ich schummelt sollte. Hm, nö – denn das WIRD lustig! Trotzdem zensiere ich:

“Letzte Gelegenheit für die F****, was zu hörn, was nich totaler Scheißdreck is, denn dem packense garantiert irgendn beschissenen Blindgänger in die Zelle. Kanner gute Gespräche vergessen. Hab ich der F**** gesagt, genieß es, solangs geht, du F****, denn dir setzense garantiert irgendne Pennerf**** rein, und dann stehste da, langweilst dir n Arsch ab.”

Bestimmt ein Buch, das man eigentlich in Originalfassung lesen sollte, denn die proleten-deutsch-deutsche Übersetzung des schottischen Slangs ist eigentlich zum Zerkugeln.

Kleine Info am Rande für jene, die Irvine Welsh nicht kennen: Trainspotting war sein Erfolgswerk, das mit Ewan McGregor in der Hauptrolle verfilmt wurde – Porno ist die Fortsetzung davon. Und hier der Trailer zum Kultfilm…

Singledasein sucks!

Ich hatte die Ehre auf Sexdrugsblognroll einen Gastbeitrag zum Thema “Wann” schreiben zu dürfen! Er handelt um das Singledasein und wann wohl dessen Ende nächstes Jahr in Sicht sein könnte, hier könnt ihr ihn lesen.

Weitere Gastautorenbeiträge folgen übrigens noch, also nicht verpassen!

PS: Also, wenn ich das Mädl im Bikini sein soll, und davon geh ich aufgrund des Hündchens aus, dann danke ich dem/der Zeichner/in für meine tolle Oberweite :D

Bildquelle: Sexdrugsblognroll

Post frei für die Liebe, Solisten & Mircow

post-frei

Jetzt kommt es ganz anders als erwartet. Im Rahmen der Aktion Post frei für Blogs, die in der Blogosphäre im Moment für (etwas) Aufsehen sorgt und an der thaegerMircow nicht gerade unbeteiligt sind, verfasst Mircow heute einen Beitrag für mich.

Liebe Blogleserinnen und Blogleser, bitte nehmen Sie doch Platz und im Übrigen heiße ich nicht nur Mircow, sondern sie auch herzlich Willkommen!

Schon des Öfteren berichtete Fanfarella von ihrem Leben als Single und der Suche nach Mr. Right. Dabei ließ sie auch wirklich nichts unversucht: Facebook, Speed-Dating, Hund und Singlebörse, um nur einige Aktivitäten zu nennen – bisher jedoch ohne Erfolg.

Hmm, in Männer verjagen bin ich ja nicht schlecht, das wusste ich bereits (muss ich aber nicht wissen, das sieht man), wäre wohl klüger mir mal etwas wirkungsvolleres Wissen fürs Behalten von Männern anzueignen“, so Fanfarella. Ein wenig Aufklärung täte da vielleicht ganz gut.  (weiterlesen…)

Wie frau höflich und subtil Männer verjagt

Wie meine treue Leserschaft sich denken kann, geht es um meine Männersuche via Singlebörse. Ich hatte nämlich mein zweites Date mit dem lieben, netten, freundlichen, zuvorkommenden, höflichen, aufmerksamen Mann, mit dem ich letzte Woche einen ganzen Tag verbrachte, der zugegeben sehr schön war.

Aber, jaja ein aber, im Laufe der vergangenen Woche wurde ich immer skeptischer, auch seine lieben SMS konnten meine Skepsis nicht vertreiben, irgendwie fehlte die unbändige Begeisterung wenn ich eine SMS von ihm bekam und ich war auch nicht so scharf darauf, mit ihm zu telefonieren. Und mit Krampf muss ich wirklich nichts herbeiführen. Als ich dann bei unserem zweiten Treffen die Rolltreppe der U-Bahnstation hochfuhr und ich ihn Stück für Stück wiedersah, auf mich wartend, mit unglaublich lieben Blick und gar nicht böse ob meiner Verspätung, war mir sofort klar, dass das nichts wird. Schon wieder nicht. Nächster Gedanke: Wie mache ich es, dass er auch kein Interesse hat, so muss ich keinen Korb austeilen und er fühlt sich dann nicht unwohl – es muss also auf Gegenseitigkeit basieren. Hier mein Taktik:

  •  Nicht alles kommentieren, das er sagt. Wir kennen alle diese komischen Schweigesekunden und wenn wir unter Druck versuchen, das Gespräch fortzuführen. Lasst es. Er soll denken, dass es keine gemeinsame Gesprächsbasis gibt und wenn doch, dann..
  •  Das Gegenteil von dem mögen, was er mag. Also, er liebt es in Pubs zu gehen, also liebe ich Clubs, er liebt Strandurlaube, also ich Abenteuerurlaube, er ist Raucher, ich strikte Nichtraucherin, er liebt Burger King, ich McDonalds,…
  • Scharfe würzige Speisen mit bestenfalls Knoblauch bestellen und keinen Alkohol trinken – zeigt ihm, dass man nicht plant heute noch zu küssen oder für nächtliche Aktionen lockerer werden will
  • Getrennte Rechnung verlangen, dadurch gibt es dann kein Revangieren und niemand ist jemandem etwas schuldig – ein “dann zahlst du mir eben das nächste Mal einen Kaffee” fällt flach
  • Körpersprache sprechen lassen: Zum Getränk greifen, wenn er es nicht tut; Beine verschränken und leicht abwenden; zurücklehnen und so keine Intimität entstehen lassen; Hände im Schoß liegen lassen und nicht am Tisch – so kommt er nicht in die Versuchung danach zu greifen; Tasche zwischen einander stellen (bzw. tragen), immer vis-a-vis sitzen, nicht nebeneinander
  • Und für jene, die einen Hund haben: Zum Hund unglaublich herzlich sein – dadurch merkt er, wie unfassbar lieb man eigentlich sein kann

Wichtig dabei ist aber, immer freundlich zu sein, nie gemein, gelangweilt oder genervt zu wirken, auch etwas unterhaltsam zu sein und nicht nur abweisend, weil das wäre dann fies. Dann könnte man ja gleich direkt sagen, dass das nix wird und niemand hört gerne eine Abfuhr, egal wie charmant sie vorgetragen wird. Er soll einfach geschickt und subtil zur gleichen Ansicht kommen, wie du. Schon unsere Mütter haben gewusst, wie sie es anstellen, dass Männer das wollen, was eigentlich sie wollen, ohne dass sie es merken ;)

Das Ende vom Lied war dann:
Er: Und, wie gehts mit uns jetzt weiter?
Ich: Hmmmm
Er: Hmm, also wir sind schon recht verschieden, gell?
Ich: Ja, das ist mir auch aufgefallen
Er: Vielleicht hören wir ja trotzdem mal wieder von einander, haben uns ja sonst recht gut verstanden

Mission: Erfolgreich!

Hmm, in Männer verjagen bin ich ja nicht schlecht, das wusste ich bereits (muss ich aber nicht wissen, das sieht man), wär wohl klüger mir mal etwas wirkungsvolleres Wissen fürs Behalten von Männern anzueignen.