Ich bin in vielen Lebensbereichen eine Spätzünderin. Auch bei Sushi. Nach unzähligen Würgereizen, Ekelanfällen und Extrawürsteln bei der Restaurantauswahl meiner Dates, haben meine Geschmacksknospen entschieden, dass mir klassisches Sushi doch schmeckt. Vor allem Maki haben es mir angetan in letzter Zeit, was liegt da näher das selbst zu machen? Denn selbst die Takeaway-Sushi gingen in letzter Zeit ziemlich ins Geld.
Also ab in den Supermegamarkt und alle Utensilien und Lebensmittel gekauft, im Internet gefühlte 72 Reiskochmethoden recherchiert (die auf der Sushi-Reis-Packung war dann doch die beste), noch mehr YouTube-Fischkaufempfehlvideos angesehen und am Ende die spitzen iPad-App Teach me Sushi gekauft (gibts auch fürs iPhone übrigens). Ziemlich teuer mit 7 Euro, aber die Videos und Step-by-Step Anleitungen war während des Bauens der Rollen wirklich sehr hilfreich. Und dann gibts noch ein paar lustige Features, wie einen Mengen-Kalkulator, Google Maps Integration zum Einkaufen beim naheliegensten Asiamarkt, Rice Cooking Timer und Infos zum Equipment. Und das alles hat so easy ausgesehen, dass ich all die Warnungen meiner Freunde in den Wind geschossen habe, dass Sushi machen ja unglaublich schwer sei. Ist es nämlich überhaupt nicht meiner Meinung nach! Vorbereitung ist natürlich alles, aber ich werde sicherlich noch öfters selbstgemachtes Sushi machen.
Entstanden sind diesmal eine Menge California Maki mit Lachs, Rainbow Maki und Gurken Maki. Das nächste Mal werde ich mich an meine geliebten Experimental Maki ranwagen und statt Lachs, gebratene Hühnerstreifen, Rind oder Ente nehmen.

Die wichtigsten Zutaten im Überblick: Frischer Lachs, Algenblätter, ein scharfes Messer, eine Schüssel mit Wasser, Bambusrollmatte in einer Plastiktüte, reife Avocados, Sushireis und die Tutorial Videos am iPad. Die Gurke liegt noch im Kühlschrank

Das Algenblatt mit der rauen Seite nach oben legen und eine Schicht Reis darauf verteilen. Wenn er an den Fingern klebt, die Hände kurz befeuchten. Mit Sesam bestreuen und dann das Algenblatt mit dem Reis umdrehen.

Avocado und Lachsstreifen drauflegen und mit leichten Druck einrollen. Für Rainbow Maki nun Lachs- (und eigentlich noch andere Streifen von anderen Fischarten) und Avocadostreifen auflegen.

Nochmals mit der Bambusrolle daraufpressen (habe dazu leider kein Foto, daher ein Rollfoto) und voila!
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Juli 31st, 2011
Fanfarella 





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