Wenn man am nächsten Morgen einer Partynacht aufwacht, dann greift man gerne zur Kamera und sieht mal nach, wie lustig genau die Nacht gewesen war. Manchmal gibt es da ja auch so kleine Lücken
Ich wachte am 1. Jänner in Budapest auf, es war Mittag und am Nachttisch lagen verstreut die Fotos der Sofortbildkamera herum. Und die zeigten eher das Bild der Silvesternacht, als jene der Digicam, die viel zu weit entfernt in der Tasche lag.
Silvester in Budapest war superlustig jedenfalls! Viel getanzt, viel getrunken, viel gefeiert.

Als erstes wurde natürlich ein kleiner Spaziergang entlang der Donau unternommen und festgestellt, dass Budapest bei Nacht wirklich wunderschön ist.

Unser Hotel lag direkt neben der Kettenbrücke auf der Buda-Seite. So hatten wir den perfekten Blick zur toll beleuchteten Brücke.

Klar dass wir dann um Mitternacht auf der Brücke waren und mit 100en anderen auf ein Feuerwerk warteten.

Leider war das Feuerwerk in Budapest sehr mager. Frage mich ob das immer schon so war, oder erst seitdem Ungarn kurz vor dem Staatsbankrott steht.

Dann ging es in meinem Glitzerflitterkleid aus Las Vegas in die Stadt zum Feiern

Dank einer Empfehlung haben wir uns dann für das Doboz entschieden. Einer der neueren Clubs im Jewish Quarter, der von außen wie ein heruntergekommenes Wohnhaus aussieht, innen aber dann ziemlich stylish ist. Witziges Detail am Rande: Ich habe erst jetzt herausgefunden, dass “Doboz” übersetzt “Box” bedeutet und in Wien gibt es einen gleichnamigen Club, der vor einiger Zeit mal mein Lieblingslokal war. Es war jedenfalls ziemlich voll und die Stimmung war sehr ausgelassen. Oder lag es am günstigen Alkohol?

Nein müde war ich auf dem Bild nicht

Der Innenhof vom Doboz. Leider erkennt man es nicht, aber am Baum klettert eine King Kong Statue nach oben!
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Januar 4th, 2012
Fanfarella 

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