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Valentinstag

Um gleich mal die Romantiker von den Nicht-Romantiker zu trennen, sag ich was superkitschiges: Also eigentlich ist ja jeden Tag Valentinstag bei mir. Nein, damit will ich nicht angeben, wobei ich ja als Single das jedem Pärchen vorgeworfen habe, das öffentlich wild knutscht und über seine Beziehung jubilierend demonstriert, dass es ja sooooo verdammt scheiß verliebt ist. Und ja, ich werde jetzt zu einer Kariesschleuder, so zuckersüß und kitschig kann auch ich sein. Das heißt aber jetzt nicht, dass ich den Valentinstag nicht “brauche” oder Leute belächle, die ihn zelebrieren, weil sie fürs Zelebrieren einen Anlaß “brauchen”. Denn ich liebe den Valentinstag!

Zum Glück unterstützt mein Freund die Floristenindustrie und Valentinstagsmaschinerie. Deshalb erhielt ich von ihm gestern einen wunderschönen Blumenstrauß und sonst hatten wir gemeinsame Zeit vereinbart, die wir uns schenken wollten. Dazu gingen wir abends in einen neuen “Dinnerclub”, in die Albertina Passage, lauschten den Jazz-Klängen von der Live-Band und genoßen ein wirklich leckeres Dinner. Und obwohl wir eigentlich vereinbart hatten, dass wir einander “nur” diese Zeit schenken und die Restaurantrechnung, hat mein Freund sich nicht 100%ig daran gehalten und dieses Abkommen etwas weiter interpretiert. Er schenkte uns nämlich gemeinsame Zeit in Paris!!! Und los geht es schon diesen Samstag!!! Eiffelturm ich komme :D


Ich stellte mich einen Tag vorm Valentinstag in die Küche und backte dieses Punschherz. Ich weiß, es ist rosa, aber was kann ich dafür, dass er Punschkrapfen liebt? Und die sind nunmal rosa hehe


Ein wunderschöner Blumenstrauß wartete bereits auf mich :)


Und ein Buch bekam ich auch :D War kurz irritiert, aber dann war schnell klar, dass der Gute unser Abkommen gebrochen hat und ein gemeinsames Wochenende in Paris organisiert hat!


Ohne Cosmo geht gar nix…


Das Interieur des Clubs ist superstylish und erinnert mich ein bisschen an eine große Hotelbar.


Wildlachs mit Avocado


Vitello Tonnato


Rinderfilet mit Spinat und Erdäpfelpürree

 

Chic im Schick

Als ich mein letztes Asos-Paket öffnete und ich endlich mein “Staniolzuckerl-Shirt” in den Händen hielt war mir klar, dass ich das jetzt ausführen muss. Also ging es spontan ins Restaurant Schick im Hotel am Parkring zum Essen, weil ich mich grad so chic fühlte. Wir haben nur Gutes über das Restaurant gehört und außerdem soll man eine ganz tolle Aussicht über Wien haben, da es sich in einem der letzten Stöcke des Hotels befindet. Die Erwartungen waren also hoch, und als wir dann auch noch den gewünschten Fensterplatz zugewiesen bekamen, waren wir in einer tollen Stimmung.

Das Essen war ganz gut, aber nicht überragend. Alles schmeckte ein bisschen fade und habe ich nachwürzen müssen. Einzig der Gruß aus der Küche war wirklich lecker, der Rest war ok.  Leider war der Service auch nicht so toll – ich mags einfach nicht, wenn ich im Laufe eines Essens, das lediglich 2 Stunden dauert, von 3 verschiedenen Kellner bedient werde und das auch nicht korrekt – darunter eine Servicekraft, die in ihrem Nebenberuf wohl Nageldesignerin zu sein scheint. Außerdem wollten mein Freund und ich gerne mit einem simplen Cocktail als Aperitif anstoßen – leider gab es sowas überhaupt nicht. Nur Prosecco-Mix-”Cocktails” gabs, meinen obligatorischen Cosmopolitan leider nicht. Finde ich etwas schade, ich hatte das Gefühl, dass weder Küche noch Service wirklich Lust auf die Arbeit hatte – aber vielleicht habe ich auch nur einen schlechten Tag erwischt. Mein Staniolzuckerl-Top wird noch genügend Abende zum Glänzen haben :D


Gruß aus der Küche: Gulasch mit spanischer Salami


Carpaccio vom „Almo“ Almenland Almochsen


Eine Terrine die ich leider nicht mehr nachvollziehen kann, was das war, weil es für meinen Geschmack nach nichts schmeckte außer Gelatine


Emincé vom Wels mit Seezunge in Marcona-Mandeln, Cous Cous & Kohlrabi


Rahmschmarren mit Mohn, Mandarinensorbet und Málaga-Zwetschken

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