Italien mitten in Wien

Restaurant Piccini - Wien / www.fanfarella.at

Wer einen komplett unprätentiösen Italiener in Wien sucht hat es gar nicht so einfach. Denn es gibt eine Menge gute italienische Restaurants bei uns und noch mehr Pizzerias. Meist muss man sich zwischen rustikalen Ambiente mit Pseudo-Italien-Deko oder hoch gehypten Restaurants mit mindestens genauso hohen Preisen oder superstylishen Lokalen mit weniger guter Qualität entscheiden. Aber ich würde diesen Blogpost nicht so einleiten, wenn ich denn nicht eine Lösung für euch hätte! Denn oft lohnt sich ein Blick nach links oder rechts, in diesem Fall nach links in die Linke Wienzeile, gleich beim Naschmarkt. Anstatt dort in die Bobo-Lokalen dicht an dicht mit Touris zu sitzen, empfehle ich euch das Ristorante Piccini. Ein Italiener, wo man nach dem leckeren Essen auch gleich alle Zutaten im Feinkostladen im Lokal selbst erstehen kann!

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10 Tipps: Weil Sonntage zum Brunchen da sind

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Eine zugegeben doch recht lange Pause gab es nun auf meinem Blog, was freizeittechnische Gründe hatte. Ich macht tatsächlich GAR NICHTS in meinen Weihnachts-Silvester-Ferien. Doch, etwas habe ich schon getan und zwar einen kleinen Brunch am Sonntag für eine kleine, aber feine Runde ausgerichtet. Und da ich bei Einladungen zu mir nach Hause immer einen kleinen Schlachtplan aushecke, habe ich mir auch beim Brunch überlegt, was denn alles da sein muss, damit alle glücklich sind. Hier meine 10 Tipps für einen perfekten Sonntagsbrunch: (mehr…)

Rezept: Karotten-Ingwer-Suppe

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Zum Start des Wochenendes gibt’s heute ein Rezept von mir :) Im Winter habe ich zwei Suppen, die ich am liebsten essen. Und das, obwohl ich wirklich keine Suppenliebhaberin bin. Die Karotten-Ingwer-Suppe zählt dabei dieses Jahr definitiv zu meinen Lieblingssuppen, gefolgt von einer Kürbiscremesuppe. Bei beiden verwende ich statt Sahne Kokosmilch und es ist bei beiden extrem wichtig Bioprodukte zu verwenden, damit der Geschmack des Gemüses nicht von der Kokosmilch überdeckt wird. (mehr…)

Lunch at Fabios

Endlich hatte auch ich die Gelegenheit im “neuen” Fabios zu essen. Es gehört für mich zu jenen Lokalen, in die man zu einem schönen Anlass geht und der Anlass war ein Lunch mit Louis Vouitton wegen des des neuen Stores.

Und was soll ich sagen, gut war’s und ich war sogar satt danach :D Kann nachvollziehen dass Mangoblüte regelmäßig Gerichte aus dem Fabios Kochbuch nachkocht!

Ich hatte übrigens Thunfisch als Vorspeise und weil ich zuhause so selten Fisch koche, als Hauptgang Steinbutt. Als Dessert wählte ich die Apfeltarte. Das Schokoetwas ist übrigens Vickys Dessert, das optisch mehr hermachte als meins und deshalb auch gleich für die Nachwelt festgehalten wurde: Schokofeige mit Limetten-Marzipan-Eis…

Yummy Thailand

Also eigentlich wollte ich in Thailand ja ein paar Kilo, oder zumindestens Gramm verlieren. Dank Vollzeitarbeit und besonders hohem Happinesslevel setzte ich doch etwas Beziehungsspeck an. Viele Kleider und Hosen passen selbst mit Baucheinziehen nicht mehr und Hintern einziehen ist auch keine besonders erfolgreiche Taktik.

Zwar ist mir bekannt, dass man im Urlaub evt nicht recht erfolgreich Gewicht verlieren kann, aaaaaber die meisten Thailandreisenden in meinem Freundeskreis schworen mir, dass man bei der Hitze soundso nur Obst isst und man sich ja ziemlich viel bewegt und man da automatisch abnimmt.

Na klaaaaaaaaaar! Also ich nicht. Wie soll das bitte funktionieren, wenn auf jedem Quadratzentimeter Gehsteig ein Essensstand steht? Und es überall so leckere Fruchtshakes gibt? Und eigentlich fast alles frittiert ist? Und wenn nach den paar Tagen Sightseeing in Bangkok und in Nordthailand, der Inselurlaub zum ausgewachsenem Sonnenanbetungsurlaub wird, statt actionreich das Dschungelinnere zu erkunden? Damit ihr eine Ahnung habt, wo von ich spreche, habe ich hier ein paar Bildchen mitgebracht.

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Valentinstag

Um gleich mal die Romantiker von den Nicht-Romantiker zu trennen, sag ich was superkitschiges: Also eigentlich ist ja jeden Tag Valentinstag bei mir. Nein, damit will ich nicht angeben, wobei ich ja als Single das jedem Pärchen vorgeworfen habe, das öffentlich wild knutscht und über seine Beziehung jubilierend demonstriert, dass es ja sooooo verdammt scheiß verliebt ist. Und ja, ich werde jetzt zu einer Kariesschleuder, so zuckersüß und kitschig kann auch ich sein. Das heißt aber jetzt nicht, dass ich den Valentinstag nicht “brauche” oder Leute belächle, die ihn zelebrieren, weil sie fürs Zelebrieren einen Anlaß “brauchen”. Denn ich liebe den Valentinstag!

Zum Glück unterstützt mein Freund die Floristenindustrie und Valentinstagsmaschinerie. Deshalb erhielt ich von ihm gestern einen wunderschönen Blumenstrauß und sonst hatten wir gemeinsame Zeit vereinbart, die wir uns schenken wollten. Dazu gingen wir abends in einen neuen “Dinnerclub”, in die Albertina Passage, lauschten den Jazz-Klängen von der Live-Band und genoßen ein wirklich leckeres Dinner. Und obwohl wir eigentlich vereinbart hatten, dass wir einander “nur” diese Zeit schenken und die Restaurantrechnung, hat mein Freund sich nicht 100%ig daran gehalten und dieses Abkommen etwas weiter interpretiert. Er schenkte uns nämlich gemeinsame Zeit in Paris!!! Und los geht es schon diesen Samstag!!! Eiffelturm ich komme :D


Ich stellte mich einen Tag vorm Valentinstag in die Küche und backte dieses Punschherz. Ich weiß, es ist rosa, aber was kann ich dafür, dass er Punschkrapfen liebt? Und die sind nunmal rosa hehe


Ein wunderschöner Blumenstrauß wartete bereits auf mich :)


Und ein Buch bekam ich auch :D War kurz irritiert, aber dann war schnell klar, dass der Gute unser Abkommen gebrochen hat und ein gemeinsames Wochenende in Paris organisiert hat!


Ohne Cosmo geht gar nix…


Das Interieur des Clubs ist superstylish und erinnert mich ein bisschen an eine große Hotelbar.


Wildlachs mit Avocado


Vitello Tonnato


Rinderfilet mit Spinat und Erdäpfelpürree

 

Chic im Schick

Als ich mein letztes Asos-Paket öffnete und ich endlich mein “Staniolzuckerl-Shirt” in den Händen hielt war mir klar, dass ich das jetzt ausführen muss. Also ging es spontan ins Restaurant Schick im Hotel am Parkring zum Essen, weil ich mich grad so chic fühlte. Wir haben nur Gutes über das Restaurant gehört und außerdem soll man eine ganz tolle Aussicht über Wien haben, da es sich in einem der letzten Stöcke des Hotels befindet. Die Erwartungen waren also hoch, und als wir dann auch noch den gewünschten Fensterplatz zugewiesen bekamen, waren wir in einer tollen Stimmung.

Das Essen war ganz gut, aber nicht überragend. Alles schmeckte ein bisschen fade und habe ich nachwürzen müssen. Einzig der Gruß aus der Küche war wirklich lecker, der Rest war ok.  Leider war der Service auch nicht so toll – ich mags einfach nicht, wenn ich im Laufe eines Essens, das lediglich 2 Stunden dauert, von 3 verschiedenen Kellner bedient werde und das auch nicht korrekt – darunter eine Servicekraft, die in ihrem Nebenberuf wohl Nageldesignerin zu sein scheint. Außerdem wollten mein Freund und ich gerne mit einem simplen Cocktail als Aperitif anstoßen – leider gab es sowas überhaupt nicht. Nur Prosecco-Mix-”Cocktails” gabs, meinen obligatorischen Cosmopolitan leider nicht. Finde ich etwas schade, ich hatte das Gefühl, dass weder Küche noch Service wirklich Lust auf die Arbeit hatte – aber vielleicht habe ich auch nur einen schlechten Tag erwischt. Mein Staniolzuckerl-Top wird noch genügend Abende zum Glänzen haben :D


Gruß aus der Küche: Gulasch mit spanischer Salami


Carpaccio vom „Almo“ Almenland Almochsen


Eine Terrine die ich leider nicht mehr nachvollziehen kann, was das war, weil es für meinen Geschmack nach nichts schmeckte außer Gelatine


Emincé vom Wels mit Seezunge in Marcona-Mandeln, Cous Cous & Kohlrabi


Rahmschmarren mit Mohn, Mandarinensorbet und Málaga-Zwetschken