Als Instagram-Junkie fällt mir in letzter Zeit ein Motiv besonders auf: Armpartys! Wer noch immer nicht weiß, was eine Armparty ist, der hat entweder kein Instagram, liest keine Blogs oder war in den letzten Monaten auf Erkundungstour am Mond. Na gut
, also eine Armparty sind in möglichst kreativer Coexistenz gemixte Armbänder an einem oder beiden Handgelenken die dort eine mega Party feiern, ganz gleich aus welchem Material, wie alt oder wie jung, wie bunt oder einfärbig. Hauptsache man sieht keinen Zentimeter Haut vom Handgelenk.
Ich bin ja blutige Anfängerin. Nicht im Party machen eigentlich, aber bei Armpartys sehr wohl. Das liegt daran, dass ich alleine mit meiner Uhr schon ausreichend ausgestattet bin und Armbänder eigentlich nicht zu meinem Standardaccessoire gehört. Die klippern ständig. Bei Halspartys wäre ich ganz weit vorne mit dabei, von Statementketten hätte ich einige anzubieten. Aber Armbändchen – nö, irgendwie stören die mich beim Tippen, und ich arbeite nun mal recht viel am Computer. Müsste also ständig einen Striptease hinlegen und mir ein Schatzkästchen zwischen mein geordnetes Chaos auf meinem Schreibtisch platzieren. Wobei so ein Schatzkästchen wäre ja schon süß, mit Steinchen drauf und mit Samt ausgelegt und einem Schloss davor und… stopp Julia, darum geht’s hier nicht.
Mein Problem: Ich finde Armpartys sind so hübsch anzusehen und fühle mich wie jemand, der gerne zu der Party gehen würde, aber nicht das passende Outfit findet. Also zieh ich einfach das an, was ich habe und mache das Beste daraus. Instant Feedback von meinem Liebsten war hoch qualifiziert: „Ist das nicht ein bisschen too much?“. Er kennt sich nicht aus, oder? Das Ergebnis hat mir nämlich wirklich gut gefallen, und so wurde ich etwas übermütig. Habe es dann natürlich auf Instagram gepostet. Na gut, das Feedback war nicht so rasant positiv, wie erwartet. Jedes, mit 4 Fotofiltern vergewaltige, Sonnenuntergangfoto bekam mehr Likes. Aber egal, es war mein erster Versuch, mir gefiels und die Party ging ab.
Doch so schnell konnte niemand schauen, war das ganze Klimbim auch schon wieder herunter, als es nämlich daran ging diesen Text zu schreiben. Nein, also zum Tippen ist das ganz Zeugs wirklich nicht alltagstauglich. Dann vielleicht eine abgespeckte Variante das nächste Mal.





































