In Wien einen Club zu finden, in dem das Durchschnittsalter keine 20 Jahre ist und man keine Angst um seine neuen Heels zu haben braucht, ist mittlerweile nicht mehr so einfach für mich. Ein Club für Erwachsene braucht das Land. Wobei erwachsen nicht langweilig bedeuten darf, sondern einfach… anspruchsvoll. Ich will hingehen können in einem Blinbling-Kleid aber auch in meiner Arbeitskluft zum Afterwork, Cocktails aus einem Cocktailglas trinken und nicht aus einem Pappbecher und zwar nach der richtigen Rezeptur und am Klo sollte Klopapier vorhanden sein.
Wien ist nun um einen Club reicher, nämlich das Chaya Fuera im 7. Bezirk. Übersetzt bedeutet das angeblich soviel wie “Das Leben draußen”. Und es scheint, als könnte das endlich ein Club sein, in dem es gute Musik spielt, man sich nicht wie sein eigener Babysitter fühlt und keine Angst zu haben braucht bald einen Becher Bier über den Kopf geschüttet zu bekommen. Das besondere an dem Club ist, dass der Fokus auf Live-Acts liegt, egal ob internationale Top-Acts, blutjunge Newcomer, Elektro, Rock, Soul oder Independent – und generell viel Wert auf Qualität legt. Behauptsen sie zumindest.
Bei der Eröffnungsparty – die bereits ein paar Tage her ist – hat mir natürlich die Musik am besten gefallen. The Heavy spielten auf. Und die flächendeckenden Visuals an den Wänden, die den Club laufend anders erscheinen lassen. Ich werde in jedem Fall bald wieder hinsehen und bin schon gespannt, wie er so angenommen wird.
Flächendeckende Visuals an den Wänden

In der Arbeitskluft gings zur Opening-Party

Live-Band am Herren-Klo! Warum eigentlich nicht auch am Damenklo??
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April 8th, 2012
Fanfarella 



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