Entries Tagged as 'Hello Monday!'

Das bedeutet Krieg! Wer mir meine Dec
ke stiehlt, der stiehlt mir meine Embriostellung. Und wer mir die stiehlt, der stiehlt mir meine Träume nach endlosen mit Schokobananebäumen gesäumten Punschkrapfenstraßen. So, oder so ähnlich könnte das Leiden meines Bettgenossen aka bessere Hälfte lauten. Also nicht meines. Denn der gemeine Bettdeckendiebstahl geht somit auf meine Kappe. Nacht für Nacht. Rücksichtslos, gedankenlos und wiederholt. Mit mir ist also nicht gut schlafen, wenn man Wert auf eine Bettdecke legt. Zum Glück zählen ja im Bett auch noch andere Werte, puh.
Wenn es darum geht genügend Platz in einem Bett zu haben, um seine unruhigen Träume auch motorisch ausführen zu können, so geht dieser Punkt ebenfalls an mich. Und an meinen Hund. Während ich im Laufe der Nacht immer schräger im Bett liege, sucht sich der Hund seinen Platz genau zwischen meinem Liebsten und mir. Das Ergebnis: Mein Hund hat es kuschelig warm, eingequetscht zwischen zwei Körpern und ich schlafe immer noch so, als wäre ich Single und hätte das ganze Bett für mich alleine. Klar, er könnte sich leicht beengt fühlen, andererseits kann er sich doch glücklich schätzen, dass ich seine Nähe suche. Ist also ein Ausdruck meiner Zuneigung zu ihm, weshalb ich mich an ihn kuschel. Oder ihn an den Abgrund des Bettrandes, hinab zum Bettvorleger, und hinüber auf die ursprünglich meinige Bettseite treibe.
Man könnte meinen, hier geht eindeutig einer als Sieger aus dem Krieg hervor und es gibt einen klaren Verlierer. Aber hier habt ihr die Rechnung ohne die Schlafengeh und Aufstehzeiten meines Bettgenossens gemacht. Dieser geht nämlich spät schlafen und steht früh auf. Als hätte er einen Kernreaktor irgendwo versteckt, der ihm heimlich Energie spendet, während ich mitten in der Tiefschlafphase stecke und anstelle von Schokobananenbaumalleen von Toffiffee-Rosenteichen träume. Und dann läutet der Kack-Wecker zwei Stunden bevor ich das erste Mal einen Gedanken ans Aufwachen verschwende. Einmal läutet er, zweimal läutet er, DREIMAL läutet er! Verdammt noch mal, kann jemand diesem Teufelsgerät den Gnadenschuß erteilen? Endlich steht er auf und ich darf noch ein bisschen dösen. Nicht bis mein Wecker läutet, sondern bis der Herr seine Straßenschuhe anzieht. Ungefähr 10 Minuten bevor er aus der Haustür geht und lautstark in der Wohnung auf und ab stapft. Zehn heilige Minuten!!! So hört sich also Rache an…
Diese und mehrere Kolumnen von mir findet ihr unter “Hello Monday” auf Styleranking!
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Die meisten Mädels unter euch werden wohl die ein oder andere Barbie besessen haben (oder besitzen sie immer noch). Ja klar, Lego und Matchbox-Autos hatten wir auch, aber im Kindergarten waren jene Mädchen die Heros, die mindestens 10 Barbies hatten. Und wer das Barbie Traummobil hatte, ein Barbiehaus in Kleinmädchen-Lebensgröße und mehr als 10 zusammenpassende Paar Schuhe, die hat man schnell mal mitspielen lassen in der „Mutter-Vater-Kind-Ecke“.
Ich war eine von diesen Mädchen. Ich hatte das Barbie-Traummobil und das Barbie Cabrio und den Ponyhof und ein Barbiehaus mit elektrischen Lichtern und sogar echtem Teppichboden! Ich hegte und pflegte meine Puppensammlung und passte penibelst darauf auf, dass sie nicht verdreckten oder ich gar einen Ohrring meiner Butterfly-Prinzessinnen-Barbie verliere. Und genau deshalb spielte ich am liebsten alleine damit. Hört sich sehr nach Einzelkind an, bin ich aber nicht. Denn sobald eine Freundin meine Heiligtümer andapschte, hatte ich Angst um meine Puppen. Ich war eben nicht eine von diesen Mädchen, die ihren Puppen die Haare raspelkurz abschnitten, sie mit Filzstiften anmalten oder gar den Kopf abrissen. In meiner Fantasie wurden alle meine Spielsachen – allen voran meine Puppen-– in der Nacht lebendig und schmissen eine Megaparty. Und da mussten natürlich meine Barbies perfekt herausgeputzt sein und nicht verunstaltet.
Warum erzähle ich euch das? Ich frage mich, ob mein Barbiespielverhalten von damals schon Rückschlüsse auf meinen Teamspirit, meine Arbeitsmoral, Sachen teilen und meine Angst vor dem Friseur zulassen. Immerhin sind Barbies quasi die Währung gewesen für vieles damals. Ich habe meine Barbies nie eingetauscht. Ich hatte sogar eine Barbie, die nur für Gäste zum Spielen war! Mit Teamarbeiten habe ich so meine Probleme – ich gebe es zu. Insbesondere wenn ich der Meinung bin, dass ich es am besten kann von allen. Wie sieht es aus mit dem Willen, etwas zu verleihen? Was damals die Barbie, ist für mich heute das Notebook, und das wurde nur einmal äußerst widerwillig verliehen. Was, wenn doch etwas passiert, wenn ich es superplötzlich, superdringend superbrauche? Und wie sieht es aus mit dem Friseur? Die Haare meiner Puppen waren mir heilig, die schönsten Frisuren haben sie von mir verpasst bekommen. Genau wie ich von meiner Mama damals. Experimente mit meinen Haaren sind absolute Fehlanzeige! Eskapaden wie Dreadlocks, Rastazöpfe, Glatze, Regenbogenfarben-Färbeunfall, Stinktierfrisur oder Staubwedelschnitt, das habe ich alles ausgelassen und stattdessen auf lange Haare gesetzt.
Und was sagt das Barbiespielverhalten über jene aus, die den Barbies die Gliedmaßen abgerissen haben, sie mit Filzstiften beschmiert und die Haare mit Mamas Nagelhautschere Stopfelfrisurkurz geschnippelt haben? Diese dann vielleicht noch zum Schlammcatchen in die Sandkiste mitgenommen und als Opfer beim Monster-Truck-Springen verwendet haben? Aus heutiger Sicht klingt das alles viel spannender eigentlich…
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Das Frühstück ist d
ie wichtigste Mahlzeit des Tages. Das hat doch schon Mama gesagt. Also sollten wir diesem auch eigentlich entsprechend Zeit schenken und es, wenn möglich, zelebrieren. Aber wie sieht es in der Welt aus, in der ich lebe? Da gibt’s Joghurt mit Honig und Früchten in der Früh. Liest sich natürlich total lecker, weil gesund – und gesund ist ja soooo in gerade. Aber wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich am liebsten jeden Tag so frühstücken, wie sonntags. Denn dann geht es meist auswärts zum Frühstücken.
Doch bis man zum tatsächlichen Sonntagsfrühstück kommt und es dann auch gebührend zelebrieren kann, braucht es Zeit. Man stellt sich den Wecker. Quasi schon als Einstimmung auf den Montag. Dann quält man sich aus dem Bett, um den 4 Tage im voraus reservierten Tisch auch ja pünktlich zu besetzen. Und dann erst mal unter die Dusche, damit man nicht wie aus dem Bett gefallen aussieht beim Frühstück. Und dann meldet sich viel zu früh der Hunger. Eigentlich würde ich ja an dieser Stelle die Kaffeemaschine anwerfen und mir zur Feier des Sonntags ein Croissant in den Backofen schieben. Das tu ich dann auch. Immerhin habe ich Hunger und muss mir noch ein casual Outfit raussuchen, das chic ist, aber nicht gezwungen aussieht. Ein Sonntagsoutfit eben, das gemütlich ist, aber nicht nach Couch-Potato aussieht. Und dann muss ich mich noch schminken. Nicht zu stark – es ist immerhin Sonntag – aber trotzdem ein bisschen, man bewegt sich ja in Gesellschaft. Frühstück ist also noch in langer Sicht, also her mit einem schnellen Croissant und einem Kapsel-Espresso.
Es ist 11:30 Uhr bis ich das Haus verlasse, auf dem Weg zum Frühstückslokal. Dort treffe ich mich mit einer Freundin. Die nicht pünktlich ist. Einen Latte Macchiato, ein Glas Orangensaft und ein paar verstaubte Schokodrops aus der Handtasche später, tanzt die Gute dann nicht minder frisch gestyled an und wir können bestellen. Und irgendwie, es ist mir ein Rätsel, bin ich plötzlich nicht mehr hungrig. Trotzdem wird groß bestellt, mit allem Firlefanz, den ich mir daheim nie zubereiten würde, aber ich bin jetzt geduscht, chic angezogen und geschminkt, sitze in netter Gesellschaft in einem Bobo-Lokal und dann bestelle ich eben mein „Earth“-Frühstück.
Und dann frühstückt man endlich. Also so richtig. Um 12:15 Uhr. Nachdem ich bereits gefrühstückt hatte. Und was gibt es? Joghurt mit Früchten, Honig und Müsli. Habe gerade ein Deja-vu…
Als Instagram-Junkie fällt mir in letzter Zeit ein Motiv besonders auf: Armpartys! Wer noch immer nicht weiß, was eine Armparty ist, der hat entweder kein Instagram, liest keine Blogs oder war in den letzten Monaten auf Erkundungstour am Mond. Na gut
, also eine Armparty sind in möglichst kreativer Coexistenz gemixte Armbänder an einem oder beiden Handgelenken die dort eine mega Party feiern, ganz gleich aus welchem Material, wie alt oder wie jung, wie bunt oder einfärbig. Hauptsache man sieht keinen Zentimeter Haut vom Handgelenk.

Ich bin ja blutige Anfängerin. Nicht im Party machen eigentlich, aber bei Armpartys sehr wohl. Das liegt daran, dass ich alleine mit meiner Uhr schon ausreichend ausgestattet bin und Armbänder eigentlich nicht zu meinem Standardaccessoire gehört. Die klippern ständig. Bei Halspartys wäre ich ganz weit vorne mit dabei, von Statementketten hätte ich einige anzubieten. Aber Armbändchen – nö, irgendwie stören die mich beim Tippen, und ich arbeite nun mal recht viel am Computer. Müsste also ständig einen Striptease hinlegen und mir ein Schatzkästchen zwischen mein geordnetes Chaos auf meinem Schreibtisch platzieren. Wobei so ein Schatzkästchen wäre ja schon süß, mit Steinchen drauf und mit Samt ausgelegt und einem Schloss davor und… stopp Julia, darum geht’s hier nicht.
Mein Problem: Ich finde Armpartys sind so hübsch anzusehen und fühle mich wie jemand, der gerne zu der Party gehen würde, aber nicht das passende Outfit findet. Also zieh ich einfach das an, was ich habe und mache das Beste daraus. Instant Feedback von meinem Liebsten war hoch qualifiziert: „Ist das nicht ein bisschen too much?“. Er kennt sich nicht aus, oder? Das Ergebnis hat mir nämlich wirklich gut gefallen, und so wurde ich etwas übermütig. Habe es dann natürlich auf Instagram gepostet. Na gut, das Feedback war nicht so rasant positiv, wie erwartet. Jedes, mit 4 Fotofiltern vergewaltige, Sonnenuntergangfoto bekam mehr Likes. Aber egal, es war mein erster Versuch, mir gefiels und die Party ging ab.
Doch so schnell konnte niemand schauen, war das ganze Klimbim auch schon wieder herunter, als es nämlich daran ging diesen Text zu schreiben. Nein, also zum Tippen ist das ganz Zeugs wirklich nicht alltagstauglich. Dann vielleicht eine abgespeckte Variante das nächste Mal.
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Kleid von COS, Kette von H&M
Manchmal ist weniger ja bekanntlich mehr. Also bei Lidschatten meiner Meinung nach, oder Plateauabsätzen und Kohlensäure im Cola. Aber oft genug ist mehr ja dann doch wirklich mehr. Bei der Schokoglasur des Schokokuchens, Nagellacken in allen unerdenklichen Rottönen und bei den Stoffbahnen von Sackkleidern, Oversized Shirts und Ballonröcken.
Ja, ich gestehen, ich liebe diese formlosen anziebaren Säcke – und das aus vielen Gründen. Abgesehen davon, dass man in Sackkleidern und Oversized Teilen so viel essen kann wie man will, kann man darunter ein wirklich ausladendes und gebährfreudiges Becken beherbergen, oder auch einen ganz wunderbaren sexy antrainierten Knackpo. Man wird es erst wissen, wenn die Hüllen fallen und natürlich ist bei jedem in formlosen Gewändern letzteres der Fall!
Und warum liebe ich diese Teile so sehr? Also abgesehen davon, dass sie immer passen. Ich liebe sie, nicht weil ich darin sexy aussehe, sondern weil ich es eben nicht tue. Als würde ich mich diesem Druck sexy aussehen zu müssen, den sich Frauen oft genug aussetzen, einfach entziehen. Und dann fühle ich mich richtig gut, so erhaben, so unabhängig, so stark und gar nicht unweiblich, sondern wie eine Powerwoman. Selbst in meinem Plissee-Maxikleid in mädchenhaften Nude. Eine mega Statement-Kette dazu und fertig.
Oft genug werden meine geliebten auch als Umstandsmode bezeichnet. So gemein. Aber auch irgendwie wahr. Oft genug wenn ich nämlich durch Online-Shops stöbere, lande ich bei der Schwangerschaftskleidung. Und dann ärgere ich mich, dass es das nicht auch für Nicht-Schwangere gibt. So eine Diskriminierung aber auch! Und dann kaufe ich XXL, nur damit es richtig schön hängt. Oder ich lande bei jedem Besuch in Deutschland wie ferngesteuert bei COS, der Brutstätte meiner aktuellen Lieblingskleider.
Mein Freund meint ja übrigens, dass ich vollkommen unrecht habe. Dass die Kleider sehr wohl sexy aussehen. Und zwar nicht, weil man die Kurven erkennen kann, sondern sie erahnt und er sich ständig fragt, ob ich wohl darunter ein Höschen trage oder nicht. Männer, tzz…