Fanfarella
Life & Styleblog von Julia Schicho


Beziehungskiste


11 Erkenntnisse, seitdem ich mit einem Mann zusammenlebe


In einem ruhigen Moment, als ich mal wieder auf der heimischen Couch saß, zur Abwechslung alleine und mir die hübschen weißen Möbel auffielen, all die Kerzenständer und Dekosachen, die flauschigen Pölster und der Strauß Rosen am Esstisch, da wurde mir eines bewusst: Ich wohne so, wie ich auch als Single wohnen würde. Für mich hat sich da kaum etwas geändert, seitdem ich in einer Beziehung bin. Wenn ich an Andreas' alte Wohnung denke, so ist klar, dass sich für ihn alles geändert hat, wie er wohnt. Er hat außer einer Pfanne, seinem Computer, einer antiquierten Stereoanlage und seinen Klamotten so gut wie nichts anderes mitgenommen. Also auch keine Bettwäsche, Handtücher, Teller oder einen Klopapierrollenhalter. Dieses Zeugs hätte ja sowieso alles ich schon, meinte er. Ich schiebe das mal auf den untrüglich guten Geschmack von mir, dem er vertraut. Oder weils ihm einfach egal ist, Hauptsache der Fernseher und sein Computer sind schwarz. Dafür haben sich aber andere Dinge geändert, die mir unter anderem diese 11 Erkenntnisse gebracht haben.
  • Unsere Hochzeit: Die Zeremonie und Feier | Ja sagen Ja
  • Unsere Hochzeit: Die Zeremonie und Feier | Ja sagen Ja
  • Unsere Hochzeit: Die Zeremonie und Feier | Ja sagen Ja

Unsere Hochzeit: Die Zeremonie und ein kleiner Einblick in die Feier


Wenn ich mich an die Planungsphase zurückerinnere, welche Momente mir von der Hochzeit die wichtigsten sind, so waren es immer jene drei: Wenn wir einander zum ersten Mal als Braut und Bräutigam sehen, wenn wir zueinander Ja sagen und wenn wir getraut vom Altar Hand in Hand in die Zukunft schreiten. Und genau diese drei Momente waren auch tatsächlich die schönsten. Unseren First Look Moment habe ich euch ja schon gezeigt, jetzt kommt wohl der persönlichste Teil der Hochzeit dran - die Zeremonie. Und meiner Meinung nach erkennt man auf den Fotos sofort, dass sie für uns wirklich von Bedeutung war und wir überglücklich waren. Ich kann nun immer weniger verstehen, weshalb Paare nicht heiraten wollen - sorry. So ein Versprechen ist einfach etwas Wunderbares und so Bedeutsames in einer Beziehung, und das mit seinen Lieben zu feiern, macht es zu einem Fest der Liebe für alle. Ach wie kitschig, ich hör schon auf damit und los gehts mit den Fotos der Zeremonie.

Unsere Hochzeit: Über den Blumenschmuck und die Details


Eigentlich sollte ja jetzt der Teil mit der Trauung kommen, aber wenn ich euch die zeige, dann habt ihr ja schon die ganzen Details und Blumen gesehen. Deshalb unterbreche ich die Chronologie und zeige euch unseren traumhaft schönen Blumenschmuck und die zugegeben etwas verspielten Details, fotografiert von Tony Gigov und seiner zweiten Fotografin Nicky Webb. Gefeiert wurde im Weingut am Reisenberg, wo auch die Trauung stattfand. Der Blick über Wien und die schöne Location gaben eigentlich schon so viel her, dass man gar nicht so viel hätte dekorieren müssen, aber naja, ich hatte da andere Pläne ;)
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella
  • JA SAGEN JA - Hochzeit von Fanfarella

Unsere Hochzeit: Getting Ready und First Look


Endlich hatte ich die Muse, eine feine Auswahl an Hochzeitsfotos zu treffen, die ich euch in der nächsten Zeit zeigen möchte. Eigentlich hat mir unser Fotograf Tony Gigov diese schon vor einiger Zeit gegeben, aber nun ist es endlich so weit, dass ich sie auch veröffentliche. Normalerweise bin ich recht offenherzig was mein Privatleben in der Online-Welt betrifft, aber bei den Hochzeitsvorbereitungen und den Fotos war ich bis jetzt überraschend verschlossen. Glaubt mir, ich bin wohl diejenige, die das am meisten überrascht :D Eigentlich dachte ich, dass ich sofort loslegen würde und jeden kleinen Fitzel berichten werde, aber stattdessen machte sich das Gefühl breit "Nö, das geht eigentlich nur mich was an". Umso mehr freu ich mich nun, euch doch einen Einblick in unsere Traumhochzeit zu geben, nicht nur Fotos, sondern auch Learnings die ich bei der Planung hatte, möchte ich euch weitergeben. Aber jetzt kommt mal der erste Teil dran, und zwar die Vorbereitungen im Hotel und unser "First Look Moment".

Mein Hochzeitsknigge: 10 Tipps für Brautjungfern


Ich war bereits vier Mal Brautjungfer in meinem Leben, aber so richtig erkannt, was es bedeutet eine Brautjungfer zu sein, das habe ich erst bei den Hochzeiten von Sophie und Claudia. Und warum erst so spät? Weil es sich dabei 1. um langjährige Freundinnen handelte, die mir richtig am Herzen liegen, 2. ich persönlich die Bedeutung einer Hochzeit erst durch den richtigen Mann an meiner Seite verstehen konnte und 3. es mir schlicht und einfach niemand gesagt hat. Und das möchte ich nun gerne für jene tun, die vielleicht selbst zum ersten Mal Brautjungfer sind und weil ich es für die anderen zwei Bräute schade finde, dass ich da nicht mein Ganzes gegeben habe. Brautjungfer sein bedeutet nämlich nicht, einfach nur ein Kleid in einer bestimmten Farbe anzuziehen und den Gang zum Altar vor der Braut zu beschreiten.

Mein Hochzeitsknigge: 10 Dos und Don’ts für den Gast


Also ohne dass ich jetzt ein absoluter Profi bin was Hochzeiten betrifft, kommen seit meiner Verlobung doch recht viele Freunde und Bekannte auf mich zu, wenn sie Fragen haben zum Thema Hochzeit. Sei es betreffend Organisation, Outfit, Geschenke, Pflichten (ja die gibts auch) oder das generelle Verhalten. Deshalb gibt es eine kleine 4-teilige Serie, die ich plakativ Hochzeitsknigge nenne und für folgende Themenbereiche sein wird: Hochzeitsknigge für den Gast, die Trauzeugen, die Brautjungfern und die Poltergruppe bzw Junggesellinnenabschied-Gruppe. Heute starte ich mit dem Hochzeitsknigge für den Gast!

Verzweifelt gesucht: Goldene Brautschuhe


Manche Punkte bei der Hochzeitsplanung erledigen sich wie von selbst und passieren quasi im Vorbeigehen. Mein Brautkleid beispielsweise war gar nicht so kompliziert zu finden, auch wenn ich ein paar probiert hatte, Fotograf und Torte waren sofort klar und auch wer mich am großen Tag stylen wird. Aber ausgerechnet die vermeintlich kleinen Dinge, die Details, die entpuppen sich plötzlich als Herausforderung. Darunter fällt mein gesamter Schmuck und insbesondere meine Schuhe, von denen ich eine recht genaue Vorstellung habe: Sie müssen goldfarben sein, kein Keilabsatz und am liebsten ein Peeptoe oder eine Sandale. Klassische Brautschuhe kommen für mich absolut nicht in Frage somit.

Beziehungskiste: Den hast du aber gut erzogen!


Kennt ihr das eigentlich, wenn euch euer Liebster einen Gefallen tut oder er einfach nur toll ist und dann jemand kommentiert: "Na nicht schlecht, den hast du aber gut erzogen". Ich blicke daraufhin jedes Mal leicht dümmlich drein und frage mich, was wohl schief gelaufen ist im Leben meines Gegenübers, dass er der Überzeugung ist, mein Liebster tue das nicht freiwillig, sondern weil ich ihn mir zurechtgebogen habe. Wieso werde ich so eingeschätzt? Wieso wird Andreas so eingeschätzt? Sind wir nach außen hin kein so ein tolles, gleichberechtigtes und bedingungslos verliebtes Paar, - also das allertollste Paar überhaupt, you know - wie ich uns sehe? Ich will ja nicht abstreiten, dass Frauen ihre Männer in manchen Bereichen versuchen zu optimieren - ich sage nur Kurzarmhemden und Tischmanieren - aber sorry Leute, mein Freund liebt mich einfach so sehr, dass er das alles ganz freiwillig macht. In your face!

5 Tricks um die Hochzeitskosten besser zur verdauen, oder wie man sich erfolgreich selbst belügt


Hochzeit planen macht ja so viel Spaß! Alle sind so freundlich zu einem, machen alles möglich und sagen nie Nein zu meinen Ideen und Vorschlägen, alles läuft wie am Schnürchen und eigentlich wünschte ich, diese Planung nimmt nie ein Ende, weil es ist die tollste Zeit in meinem Leben. Ähm naja, nicht so ganz. Denn ich möchte ehrlich mit euch sein und gestehen, dass ich einen ziemlichen Durchhänger bei der Hochzeitsplanung hatte. Eigentlich erwartet jeder der mich fragt, wie es denn mit der Planung aussieht, eine euphorische Julia. Aber ich erkannte keinen Sinn mehr darin, so viel Geld für einen Tag auszugeben, an dem es eigentlich hauptsächlich um Liebe geht. Warum muss ausgerechnet ein Fest der Liebe soviel kosten, nur weil man es mit seiner Familie und Freunde gemeinsam feiern will?

Welche Hochzeitstorte solls denn werden?


Hochzeitsplanung ist nicht immer so toll, wie ich es mir vor der Verlobung so vorgestellt habe. Aber definitiv einer der schönsten Dinge ist es, sich durch verschiedene Torten durchzufuttern, damit man auch ja die richtige für die Hochzeitstorte erwischt. Immerhin will man ja auch sicher gehen, dass es allen schmeckt. Da opfert man sich gerne und nimmt dann auch mal die schwere Bürde auf sich, ein paar Gabelbissen mehr von der Mohn-Zitronen-Torte zu nehmen. Hach, Hochzeit planen, das ist schon Schwerstarbeit.