Archive for the ‘Beziehungskiste’ Category

Warum es voll ok ist, sich einladen zu lassen

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Mama hat immer gesagt “Kind lass dich nie von einem Mann auf ein Getränk einladen, er wird eine Gegenleistung erwarten”. Geboren war das Bild des lüsternen Mannes, der mit einem Glas Bacardi-Cola sich eine Nacht oder zumindestens eine Knutscherei erkaufen wollte. Nein dann lieber doch selbst bezahlen, viele Diskussionen führen, mich als Zicke bezeichnen lassen und mit leerer Geldbörse aus der Bar stolzieren.

Heute sage ich dazu nur noch Bullshit. Mädls lasst euch doch ruhig einladen, wenn der Mann ok erscheint! Was ist schon dabei? Ich mein da müsstet ihr schon richtig kleines Trutscherln (österreichisch für dumme Frau hrhr) sein, dass ihr denkt irgendwer könnte nach einem oder mehreren Getränken Ansprüche erheben auf irgendetwas außer vielleicht ein Gespräch. Und ich komme jetzt nicht mit dieser Schlampenbegründung “Na wenns so blöd sind, dass sie alles zahlen, dann sollens eben alles zahlen.” Das hat ja wohl echt nichts mit Blödheit zutun meiner Meinung nach. Vor einiger Zeit habe ich darüber eine Diskussion mit einem Freund geführt, der sich darüber beklagt, wenn sich Frauen partout nicht einladen lassen. Er sieht das als Beleidigung, denn er wolle doch einfach nur mal etwas plaudern und schauen was passiert – eine Einladung auf ein Getränk ist ein netter Einstieg. Er fühlt sich abgestoßen davon, wenn eine Frau herumzickt, als würde sie mit der Annahme des Glas Wein einen Vertrag für einen One Night Stand zustimmen. Als sei er ein verzweifelter geiler Bock, der nur durch Getränkeeinladungen Frauen rumkriegen würde.

Was soll denn das? Ich mein, wer glaubt denn tatsächlich dass man mich für ein schäbiges Getränke haben könnte? Für ein Getränk! Was soll dieses Theater darum? Jede kann sich doch ihre Flüssignahrung selbst bezahlen, dafür braucht man doch absolut keinen Typen. Das ist doch kein Gegengeschäft. Auch nicht wenn man auf einen Urlaub eingeladen wird, wobei da kann man sich zumindestens die Absichten ausmalen :D

Ich will damit nicht sagen, dass Frauen jede Gelegenheit am Schopf packen sollen um sich einladen zu lassen, sondern ich will damit sagen, dass wenn ihr diese Weisheit auch von euren Müttern auf den Weg bekommen habt, das etwas lockerer zu sehen. In den seltensten Fällen kommen Männer auf einen zugestürzt und drücken einem ein Glas kommentarlos in die Hand. Meist werden zumindestens zwei Sätze gewechselt, und dann weiß man ja, ob man mit dieser Person Zeit schenken und ein Gespräch führen will. Denn alleine das gebührt der Anstand, wenn man eingeladen wurde, mehr nicht, aber auch nicht weniger. Wenn ausgetrunken und sich der Typ als Vollidiot entpuppt, dann kann man ja abziehen. Falls nicht, darf Frau ruhig auch zurückeinladen ;)

Anders sehe ich es natürlich mit Frauen die zu Männern gehen und direkt eingeladen werden wollen. Sollte ein männlicher Leser mal wieder in so eine Situation geraten, dann empfehle ich die Reaktion meines Ex:

Sie: Hi, magst mir ein Getränk zahlen?

Er: Hi, magst mir einen blasen?

Ich, die Adventkalender-Force

Ich habe nie behauptet, dass es einfach ist mit mir. Dass ich sonderliche genügsam sei oder gar anspruchslos. Man kann durchaus behaupten, dass ich leicht fordernd bin. Na gut, ich bin fordernd. Und wenn es um Adventkalender geht, da verstehe ich keinen Spass.

“Wenn du meine leeren Klopapierrollen angreifst, dann muss ich dich leider töten Schatz.”
“Welche Klopapierrollen?”

Ok, vielleicht sehe nur ICH den unschätzbaren Wert in leeren Klopapierrollen, insbesondere 1 Monat vor der Adventszeit. Jahrelang habe ich eine Freundin dazu vergewaltigt mir einen Adventkalender zu basteln. Es gab kein Auskommen für sie. Zum Glück hat sie es gerne gemacht. Sagt sie jedenfalls. Und ich habe ihr natürlich einen gebastelt. Baumaterial Nummer 1: Leere Klopapierrollen.

Dieses Jahr hatte meine Freundin Glück, denn der Kelch des Adventkalenderbastelns ging an ihr vorüber, dafür blieb er bei jemandem anderen hängen.
“Du brauchst heuer keinen für mich basteln, mein Freund macht einen für mich.”
“Das ist aber lieb von ihm.”
“Ja, aber er weiß noch nicht, dass er so lieb ist.”

Irgendwie ist das so ein Spleen von vielen Pärchen, sich in der Adventszeit gegenseitig Adventkalender zu basteln. Und wenn mir etwas in meiner Singlezeit während der Weihnachtszeit gefehlt hat, dann war es eben so ein liebevoller Adventkalender. Und ein Geschenk, das von Herzen kommt natürlich. Das man bestenfalls um den Hals hängen kann und glitzert. Aber ich schweife ab.

Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich einen halben Adventkalender von meinem Freund bekommen habe und die andere Hälfte kommt von mir :) Und ja damit gebe ich jetzt an, so wie alle meine Freundinnen immer angegeben haben, wenn sie von ihrem Freund einen bekommen haben. Jaja, ich weiß eh, du bist ja soooo happy und soooo verliebt und du hast soooo einen tollen Freund. -.-
Dank ganz subtiler Hinweise, nach der Klopapierrollen-Mordandrohung habe ich ihn – nennen wir es – daran erinnert:
“Na jene Rollen, die im Mülleimer liegen und dort in der Regel ganz sicher sind, weil du nie den Müll vom Klo ausleerst. Ich bastler dir damit nämlich einen Adventkalender.”
Bedeutungsschwer Pause
“Du machst mir doch auch einen, oder?”
“Wie bitte?”
“Na wenn ich dir eine mache, dann machst du mir eh auch einen? Stimmts?”
“Ähm, ja klar….”

Mission accomplished

Projekt Zusammenziehen I

Es ist in den letzten Tagen ziemlich still geworden auf meinem Blog. Der Grund ist ein großes Projekt. Nämlich Projekt Zusammenziehen mit meinem Freund. Für die einen mag es ziemlich schnell gehen, für uns ist es nach knapp 1 Jahr Friede-Freude-Eierkuchen-Zusammenseins genau der richtige Moment. Von einer 45 qm Wohnung ging es also vergangenes Wochenende in eine 90 qm Wohnung, die es nun einzurichten gilt. Und das ist mehr Arbeit als ich mir gedacht hätte!

Abgesehen davon, dass hier zwei verschiedene Wohnstile aufeinander prallen (er liebt schwarze Möbel, ich hingegen weiße), sind wir sehr mutig und begeben uns heute Richtung Ikea, wo der Endkampf ausgefochten wird. Erinnert mich ein bisschen an die Serie “Unsere erste gemeinsame Wohnung” in der sich die Pärchen regelmäßig die Köpfe einschlagen, weil er nicht auf seine Star Wars Figuren in der speziell dafür angefertigten Vitrine im Wohnzimmer verzichten kann und sie auf ein total nachvollziebar angenehmens rosafarbenes all-over-Wohnkonzept besteht. So krass wird es bei uns nicht werden, denn solche essentiellen Fragen haben wir zuvor schon geklärt: Er darf seinen Globus mitnehmen, ich dafür mein Prinzessinnenbett. Ziemlich fair, oder?

PS: Wer etwas über mein Klamotten-Siedlungs-Konzept erfahren will, kann ja meine Hello-Monday-Kolumne von letztem Montag lesen :D

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Endstation Pärchenabend?

Wieso sind Pärchenabende meistens nicht so aufregend, wie Abende unter Singles? Weil Pärchenabende meistens so erwachsene Abende in einem guten Restaurant, bei einem zu Hause mit einer Flasche Wein sind oder man geht in eine chillige Bar. Man geht dort hin, wo man miteinander reden kann. Könnte von meiner Mutter sein. Wo man theoretisch auch schlafen könnte.

Ich mag somit Pärchenabende nicht so sehr. Egal ob als Single oder nicht. Wobei ich sie als Single weniger schlimm fand. Die einzige – wortwörtlich – freie Person in der Runde zu sein, das hatte was erhebendes für mich. Die anderen dachten wohl “Meine Güte die Arme, hat immer noch niemanden gefunden, der sie zu einem Ganzen macht”. Ja, manchmal hatten sie auch recht, da gings mir wirklich nicht so gut. Aber an Pärchenabenden, da habe ich mich die meiste Zeit sehr amüsiert. Habe mir die Beziehungsdramen von der Ferne angesehen und festgestellt wie gut es mir doch so ohne Dramen geht. Bei den glücklichen Pärchen habe ich mich ganz nah dran gestellt um mir ein bisschen von der verliebten Atmosphäre abzusaugen und meine Hoffnung auf die große Liebe zu gestärkt. Und in langweiligen Pärchenrunden, in denen es nur über “WIR haben jenes geplant…” und “WIR haben das getan…” oder “Nein, das wollen WIR nicht…”, konnte ich ruhigen Gewissens meine Partybitches anrufen und abzischen zu “Hola, hier bin ICH!”. Ist ja nicht so, dass ich da wen alleine im Stich lassen würde.

Und jetzt, als nicht mehr Single, da nehmen solche Pärchenabende mittlerweile überhand. Ohne, dass sie als solches tituliert werden, passieren sie plötzlich. Ist das immer so, wenn man nicht mehr Single ist? Und das schlimmste: Es gibt keinen Single dazwischen, der die Atmosphäre bisschen auflockert und von seinen Hurereien erzählt. Das sind doch eigentlich die besten Geschichten, oder? Und nicht die Friede-Freude-Eierkuchen-Sülzereien von uns Pärchen. Da hat man selbst immer das Gefühl, man müsse jetzt auf verliebte und heile Welt tun, weil man ja weiß, dass die Pärchen dann später über andere Pärchen herziehen, wie gar nicht pärchenhaft die doch sind, oder auch wie ekelhaft superpärchenhaft die doch sind. Irgendwie so wie bei Singles unter sich, wenn man darüber herzieht, was für eine Schlampe die eine doch sei und wie verzweifelt der andere.

Ja was jetzt? Ja keine Ahnung! Die Hobbypsychologen unter uns würden wohl sagen “Ach Kinder, seid doch einfach ihr selbst.” Ok. Dann würde ich mich in meinem jetzigen Beziehungsstatus, der noch nicht einmal 1 Jahr andauernd, vollkommen von der Außenwelt abkoppeln und in meinem eigenen herrlichen, kitschigen, superromantischen und lustigen Pärchenuniversum von einer Wolke zur nächsten hüpfen und vergessen, dass da ja auch noch andere Menschen draußen sind. Verdammt nochmal, wo sind denn plötzlich alle Singlefreunde abgezischt? Ist ihnen das etwa zu langweilig? Bin ich ihnen zu langweilig?

Und ich erinnere mich: Ich Single. Beste Freundinnen natürlich vergeben. Warum natürlich? Weil sie immer vergeben waren, wenn ich Single war. Voll unpraktisch sowas. Oder versucht euch mal nicht insgeheim ein bisschen zu freuen, wenn die Beziehung eurer Freundin plötzlich in die Brüche geht und ihr nun endlich wieder gemeinsam Party machen gehen könnt! Ich glaub ich bin ein schlechter Mensch. Und kaum waren sie in einer Beziehung und ich Single, dann waren sie wieder vom Erdboden verschluckt. Und wenn ich sie dann doch mal zu sehen bekam, erhalte ich Berichte von Pärchenabenden. Natürlich mit Freundinnen von mir, die ebenfalls in einer Beziehung sind. So hatte ich meinen Singles-Freundeskreis und meinen Vergebenen-Freundeskreis. Die zu vermischen wagte ich nur an meinen Geburtstagen. Und einmal dürft ihr raten, wer der harte Kern war, der nicht um Mitternacht nach Hause fuhr. Bin ich jetzt etwa auch so eine, die um Mitternacht mit ihrem Freund abzischt, weil eh nichts besseres mehr nachkommt?

Ich sage natürlich nein, das bin ich nicht! Aber ich frage mich ob es nun tatsächlich so ist, dass Singles und Pärchen zusammen nicht den Spaß haben können, den sie untereinander haben? Verfolgen Pärchen und Singles andere Ziele, wenn sie sich am Abend treffen? Sie wollen alle Spaß haben und lachen und neue Leute kennenlernen, klar, niemand will langweilig sein. Aber wie der Spaß aussieht, ist glaube ich bei Singles und Pärchen teilweise anders. Als Single war Spaß beim Weggehen immer, wenn ich die Nacht mit meiner Freundin durchgetanzt, gelacht und getrunken habe, Männer kennenlernt, Aufmerksamkeit geschenkt bekommen habe und eine Einladung auf ein Date hatte. Aber momentan habe ich ja den meisten Spass, wenn ich mit meinem Freund Party mache. Es ist einfach so superpraktisch! Ich habe immer wen zum schmusen, zum grapschen äh quatschen, zum tanzen und zum nach Hause gehen mit dabei. Und das Taxigeld können wir uns auch teilen, das heißt wir können so richtig dem Alkoholmissbrauch fröhnen. Habe das Gefühl, dass in mir immer noch der Single steckt, der mit seinem Aufriss an der Bar herumschmust – nur halt dass es immer der gleiche Aufriss ist, der mein Herz zum höher schlagen bring.

Vielleicht sollte ich versuchen mir mein selbst auferlegtes langweiliges Bild des Pärchendaseins und der Pärchenabende ablegen. Denn ich sehe ja an mir, dass es gar nicht mal so langweilig ist, wie ich es als Single immer dachte.

Du liegst IMMER falsch und ich IMMER richtig!

Eine kleine lustige Lehreinheiten übers Streiten gefällig? Insbesondere darüber, wie lächerlich und destruktiv manche Floskeln sind, die sich Paare im Blutrausch an den Kopf werfen? Vor allem wenn sie alle, wirklich ALLE, aneinander gereiht sind? Achtung, Wiedererkennungswert ist ziemlich hoch, glaube jeder von uns gab schon mindestens 5 solcher Floskeln von sich, nur damit man Dampf ablassen kann. Aja und ein Happy End gibt es natürlich auch, denn was wäre ein Streit ohne Versöhnung…

Video via Ivy.at

Kaufe selbst, dann hast du mehr

Das Konzept “Das lasse ich mir von meinem Freund kaufen” finde ich ja sehr interessant. Ich verurteile es nicht samt und sonders, doch leider ist es nicht steuerbar und auch nicht immer umsetzbar. Also nicht dass ich es nicht probiert hätte, aber irgendwie ist das schwer mit meinem Stolz zu vereinbaren. Und natürlich mit dem Gewissen. Ok, der Typ spielt da nicht immer nicht, und scheiss aufs Gewissen und diese pseudo soziale Erwünschtheit. Wenn er sich dadurch männlicher, besser und als der Versorger fühlt, dann soll man diesen Mann davon nicht abhalten.

Aber wenn man den Mann gerne länger behalten möchte, dann macht man das eher nicht. Denn ab dem 24. Mal “Schaaaahaaatz, das ist soooo schön! Schade dass ich mir das nicht leisten kann, ich würde das soooo gerne tragen um mich für dich hübsch zu machen und dass du auf mich stolz sein kannst,” wird er voraussichtlich stutzig. Hoffentlich, denn wer will schon mit einem Dummkopf zusammen sein? Nur Dummköpfe natürlich. Und ab und an kommt ein bisschen Bescheidenheit und ein Bewusstsein für seine Ausgaben ganz gut an.

Und dann ist es meistens so…. kindisch. Weil, nur Kinder können sich in der Regel ihre Sachen nicht selbst kaufen und nur Kinder beschwafeln und bezirzen damit sie das bekommen, was sie sich wünschen. Und Gott bin ich froh kein Kind mehr zu sein und niemandem Freundlichkeit und Unterwürfigkeit vorheucheln zu müssen, damit ich mehr Kleider in den Schrank hängen kann! Daher verfolge ich die Strategie “Kaufe selbst, dann hast du mehr.”

Denn dann kann ich mir einfach das kaufen, was ich gerade jetzt haben möchte. Ich muss mich nicht als hilfloses, mittelloses und unterwürfiges Blondchen kompromittieren und auch meinen Stolz und meine Würde muss nicht im licht- und luftleeren Hinterzimmer der Emanzipation bleiben, sondern darf mit zum Shoppingmarathon. Und dort lassen wir dann die Kreditkarte glühen und schöpfen den zuvor geschickt ausverhandelten größeren Einkaufsrahmen aus. Ich erspare mir dadurch Diskussionen wie “Das hast du doch schon!” (Blödsinn, sieht vollkommen anders aus), “Das brauchst du doch nicht!” (Schweig, du Banause!) oder “Ich bezahle, also entscheide ich!” (Aber ich trage es!). Ja, dann kommt eben das 14. Paar schwarze Pumps mit und die Body-Chain und das von ihm verhasste Balloonkleider. Stück für Stück wächst mein Schrank, und zwar in meinem Tempo. Und ich liebe mein Tempo!

Und dazwischen lass ich mir natürlich gerne etwas schenken, aber nichts, das ich brauche! Wehe ich bekomme etwas, das ich brauchen kann – denn das kann ich mir auch selbst kaufen. Also zum Beispiel Schmuck, ähm… also den brauch ich eigentlich nicht… so, als kleinen Hinweis…

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Mondscheinbootsfahrt

Ich bin ja schon eine romantische Person. Na gut, ich liebe Kitsch! Das weiß auch meine bessere Hälfte, der mich am Wochenende mit einer superromantischen Mondscheinbootsfahrt richtig überrascht hat. Denn dass es sooo romantisch wird, hätte ich mir nicht gedacht.

Aber zuvor waren wir baden und dann in der La Creperie wirklich lecker essen, toller Ausblick auf die Alte Donau inklusive. Danach holten wir unseren Picknickkorb, der vom Restaurant zusammengestellt war – leider etwas karg bestückt mit gefüllten Baguette, einer Nektarine und einer Flasche Sekt, aber wir waren eh zuvor essen – und stiegen in das zuvor reservierte Elektroboot. Stilecht wäre natürlich ein Ruderboot gewesen, aber wir sind ja moderne Leute. Bis 23 Uhr konnten wir dann auf der Alten Donauherumtuckern – bei Vollmond und Überkitschfaktor. Bin mir sicher, dass andere die diese Mondscheinfahrt gemacht haben an diesem Abend, jetzt verlobt sind – kann es also nur empfehlen und ja, das war ein Wink mit dem Zaunpfahl an meine männliche Leserschaft ;)

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Mit noch vom baden naßen Haaren am Tisch in der La Creperie

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Köstlicher Wolfsbarsch mit Salsa und Salzerdäpfel

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Mein Freund hatte einen Butterfisch oder so... fragt mich bitte nicht..

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Sonnenuntergang am Elektroboot mit Picknickkorb voraus

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Blick auf La Creperie bei Nacht

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Und als dann der Vollmond strahlte, als wäre er die Sonne, war die Romantik am Höhepunkt

Pärchenoutfits – Rette sich wer kann!

“Komm Schnucki, lass uns heute doch das gleiche anziehen. Ist doch soooo lustig!” Ab wann kommt bitte diese Pärchenoutfit-Phase? Man möge mich kurz davor vom höchsten Gebäude stoßen. Bis jetzt konnte ich ja der Versuchung eines Pärchen-Profilfotos auf Facebook widerstehen, aber diese Outfitsache ist ja praktisch die Königsklasse der Paarpeinlichkeiten. Naja vlt sind Pärchenfäustlinge noch peinlicher (Gott sind die süüüüüß!!!). Und bitte wer findet Pärchenoufits lustig?

Wie zu vielen weltbewegenden Phänomenen, habe ich auch zur Entstehung der Pärchenoutfits eine total nachvollziehbare Theorie: Diese Leute leben in ihrer eigenen spassbefreiten Unisex-Welt. Oder. Irgendwann wird aus zwei, eins. Oder. Einer erpresst den anderen mit Sexentzug, wenn nicht der eigene, unverwechselbar geschmackvolle Stil angenommen wird. Ok, sind drei Theorien, aber alle total nachvollziehbar!

Wer im Glashaus sitzt sollte ja eigentlich nicht mit Steinen werfen, denn es gibt so ein paar Teile, die sind prädestiniert für Pärchenoutfits. Poloshirts beispielsweise, meine bevorzugte Bekleidung an Wurschtigkeitstagen. Oder wenn man nicht ganz wiedergekaut auf die Straße sollte. Nach unzähligen Shoppingtouren mit meinem Freund und für meinen Freund, die natürlich absolut gar nichts mit Umstyling zutun haben – aber geh wo – trägt er auch Polo Shirts. Ist so ein Unisex-Ding. Ganz gefährlich. Oder Farben. Oder Blusen und Hemden. Bei manch anderen vielleicht auch Schuhe und Dessous, aber das ist wohl ein anderes Kapitel.

Zugehörigkeitsgefühl in allen Ehren – wir brauchen das alle. Genauso wie die Individualität. Wir wollen wissen, zu wem wir gehören und wollen das auch ausdrücken. Ich sage nur Krocher und Gothic Lolitas. Aber selbst wenn man im Urlaub den Koffer verliert, müssen nicht beide die gleiche Art des hässlichen Touri-Outfits kaufen. Das ist nicht lustig. Wirklich nicht. Keiner lacht darüber. Auch nicht wenn man supercoolemegatittengeile Crocs mit lustigen Pins trägt. Und man ist nicht mehr im Kindergarten, wo jeder die gleiche Kopfbedeckung zu tragen hat, damit andere ja großräumig ausweichen. Oder ist das etwa ansteckend? Nieder mit der Uniform!

Ich bin ja der Meinung, dass bei Pärchenoutfits die Wurzel des Übels bei der Frau liegt. Denn wenn wir Frauen ehrlich sind: Wer hat noch nicht versucht, das Outfit des Liebsten nach den eigenen – natürlich absolut unfehlbaren – Vorstellungen zu verändern. Meist greift man dann zu ähnlichen Farben und Mustern. Ja, und auch ich habe meinem Freund einen rosafarbenen äh hellvioletten Pullover ans Herz gelegt und die zuvor erwähnten Polo Shirts. Aber wir können doch nichts dafür, dass wir einen soviel besseren Geschmack haben, als die meisten Männer, bei denen Zweckmäßigkeit Vorrang hat, oder?

Also wenn ich hier nun ein Konklusio verfassen darf, dann lautet sie folglich: Julia, alle drei deiner Theorien treffen irgendwie auf dich zu. Ja, auch die Erpressung. Also halte dich ein bisschen zurück, sonst sind die Pärchenoutfits gar nicht mal so weit entfernt als du denkst.

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Hello Monday! Mein Kampf gegen die Adiletten

Ich bin momentan auf Kurzurlaub in Kroatien und habe meinen Koffer mit der gewohnten viel zu großen Vielfalt an Schuhen und Klamotten gefüllt. Zweieinhalb Tage in Sonne, und dafür vier Kleider, zwei Hosen, drei Oberteile, zwei Strandkleider und fünf Paar Schuhe sind doch nicht zuviel, oder?

Meine Begleitung sieht das etwas anders. Jemand der in 20 Minuten zwei Hosen, drei Shirts und zwei Hemden kaufen kann, bei dem sieht eine gepackte Reisetasche folglich anders aus. Pragmatisch würde ich sagen. So wie sein Schuhwerk für den Strand, das sind nämlich die unter allen nur ansatzweise modisch interessierten Personen verpöhnten Adiletten!

„Unter allen verfügbaren Sandalen und Flipflops für den Strand, suchst du dir ausgerechnet Adiletten aus?“ Er versteht nicht recht auf was ich raus will. Was soll denn schon so schlimm daran sein? Immerhin sind sie aus Gummi und erfüllen ihren Zweck, den Kies unter den Füßen nicht zu spüren. Schweife daraufhin aus und baue das katastrophalste und abstoßendste Adiletten-Trägerbild auf: Bierbäuchige, alte, behaarte, derbe und leicht dümmliche Männer mit Halbglatze, die den gesamten Tag im Schatten eines Gastgartens einer Kneipe auf Mallorca verbringen. Mit Bier in der einen Hand und einer Zigartte in der anderen, am Handgelenk baumelt eine goldene Gliederkette, der Blick starr auf den Strand gerichtet, auf all die Schönheiten von denen er sich nachts einen… öhm, ja.

Weiterlesen der gesamten Kolumne, hier klicken…

Der Schlüssel zu meinem Herzen


“Trautes Heim, Glück allein” war für viele Jahre mein Motto. Hinter mir die Türe ins Schloss fallen lassen, Schuhe in die Ecke knallen um dann breitbeinig, mit zerfledderten Haaren und nicht zusammenpassender Couchpotato-Klamotte vor “We are family” dahinzusumpern. Ihr könnt mich alle mal, das ist MEIN Reich! Und dann kam dieser Dialog mit meinem Freund letztens:

Ich: “Ahhhhhhäääschhhhwauuuuuuu!!!!”
Er: “Öhm,.. Gesundheit?”
Ich: “Ich hab nicht geniest, ich hab gegähn.”
Er: “Achso, hat sich so angehört, als würdest du niesen, husten und gähnen gleichzeitig…”
Ich: “Nö, ich hab gegähnt. Bissi laut halt.”
Er: “Ist ok, daran merke ich, dass du dich bei mir wohl fühlst.”
Ich: “Heißt das, dass ich auch bei dir pupsen dürfte???”

Dem Konzept des Zusammenwohnens stand ich eigentlich immer sehr skeptisch gegenüber und ich bin der Meinung, dass man das nicht überstürzen sollte. Manchmal ist es ganz angenehm, wenn man nach seiner Intimrasur nicht wieder alles auf Hochglanz polieren muss, oder der übriggebliebene Hendlhaxen ein paar Tage länger unauffällig im Kühlschrank dahin… ähm… kühlen darf. Sieht ja keiner außer mir, dass ich eine Chaotin bin. Wenn ich will, dass mir jemand sagt, dass sich der Staub schon bisserl zu lang ungehindert vermehrt, dann lade ich mir meine Freundin Swarina ein. Aber vor meinem Freund will ich schon einen guten Eindruck hinterlassen. Am Ende denkt er, dass er sein Chaos auch bei mir hinterlassen darf und Dreck mal Zwei ist definitiv einmal zu viel Dreck und Chaos.

Aber najaaaa, was soll ich sagen, das traute Heim ist so ganz allein, gar nicht mehr so traut. Und breitbeinig, mit unfrisierten Haaren in nicht zusammenpassenden, gemütlichen Klamotten, “We are family” ansehen, das haben wir schon gemacht. Gemeinsam. Also er auch. Warum also nicht den nächsten Schritt wagen? Habe auch nicht vor in seiner Gegenwart zu pupsen.

Ja und dann hab ich einen auf Beate gemacht. Ab Minute 3:20 wisst ihr was ich meine ;)

Männer und Massagen

Heute habe ich einen ungefährer Gesprächsmitschnitt mit Stefan von Stylishkidsinriot (der natürlich der allerallerallertollste Blog ist und ich muss das jetzt nicht sagen, weil ich eine Wette verloren habe…) für euch. Worum gehts? Na um Männer, Sex und Massagen

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Wie man Männer dazu kriegt rosa Kleidung zu tragen

Nicht, dass es für mich ein Must-have ist – aber ich bin der Meinung, dass rosafarbene Kleidung an Männern richtig gut aussehen KANN. Also nicht jedem passt das. Einem schmächtigen, blonden Jüngling mit Sommersprossen und weniger Schambehaarung als Backenbart würde ich ein rosa Polo nicht empfehlen. Aber vielleich ein blasses Mintfarbenes. Oder Himmelblaues. Ja ich steh auf Pastellfarben bei Männern.

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